Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  2. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  6. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  7. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  8. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  9. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  10. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  11. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  12. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  13. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  14. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  15. Katholische Kita in Hessen verzichtet auf Mutter- und Vatertagsgeschenke

Papst Leo XIV. wirbt für engere Zusammenarbeit mit Ostkirchen

6. Februar 2026 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Appell bei Begegnung mit jungen orthodoxen Priestern und Mönchen zur Überwindung eigener Vorurteile und "Entwaffnung der Herzen"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Leo XIV. hat Vertreter von Ostkirchen zu einer engeren Zusammenarbeit aufgerufen. Die historischen und kulturellen Unterschiede der Kirchen stellten ein wunderbares Mosaik des gemeinsamen christlichen Erbes dar, so Leo XIV. am Donnerstag im Vatikan. Seine Ansprache richtete er an junge Priester und Mönche der orthodoxen Ostkirchen. Trotz der Unterschiede "sollten wir uns weiterhin gegenseitig unterstützen, damit wir in unserem gemeinsamen Glauben an Christus wachsen können".


Das katholische Kirchenoberhaupt appellierte, eigene Vorurteile zu beseitigen und die Herzen zu entwaffnen. Dann "wachsen wir in der Nächstenliebe, arbeiten enger zusammen und stärken unsere Bande der Einheit in Christus", so Leo XIV. "Auf diese Weise wird die Einheit der Christen auch zu einem Sauerteig für den Frieden auf Erden und die Versöhnung aller."

Zu der Gruppe, die der Papst im Vatikan empfing, gehörten Angehörige der armenisch-apostolischen, koptischen, äthiopisch-orthodoxen, eritreisch-orthodoxen, malankarischen und syrisch-orthodoxen Kirche. Sie halten sich anlässlich einer Studienreise in Rom auf. Deren Ziel ist es, mehr über die katholische Kirche, insbesondere über die Weltkirchenverwaltung im Vatikan und römische Bildungseinrichtungen, zu erfahren.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Foto aus dieser Begegnung (c) Vatican Media


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Cosmas 7. Februar 2026 
 

@Richelius

1. Sie düften auch beim Lesen den Überblick verloren haben, denn ich schrieb über die Orthodoxen, nicht über die "katholischen Ostkirchen".
2. Das filioque wird dort teilweise schon gebetet.
3. Sie schreiben: "Ob der Papst in allen katholischen Ostkirchen kommemoriert wird, weiß ich nicht mehr auswendig; ich glaube aber nicht". Wozu schreiben Sie uns etwas, was Sie nicht wissen???
4. In der 2. Überschrift steht, dass es ein Treffen "mit jungen orthodoxen Priestern und Mönchen" war. Was Sie "glauben" ist eher sekundär.


0
 
 Richelius 6. Februar 2026 
 

@ Cosmas

Es ist trotzdem falsch. Zum einen weil die Piusbruderschaft zum Patriarchat des Abendlandes gehört, die Ostkirchen nicht. Das ist ein entscheidender (auch kirchenrechtlicher) Unterschied.
Zum „Filioque“: Dies wird von den kath. Ostkirchen nicht gebetet.
Ob der Papst in allen katholischen Ostkirchen kommemoriert wird, weiß ich nicht mehr auswendig; ich glaube aber nicht, weil in manchen Traditionen nur der nächsthöhere Bischof genannt wird.
P.S: Ich verliere bei den Orientalen gelegentlich den Überblick, aber ich glaube, daß bei der Delegation gar keine „Orthodoxen“ dabei waren. Das dürften alles orientalische Christen gewesen sein. Das heißt, es geht dogmatisch um andere Fragen.


1
 
 Cosmas 6. Februar 2026 
 

@heikostir

Sobald Sie sich von Ihrem Schrecken erholt haben, darf ich Ihnen folgendes sagen:
1. Lesen Sie genau! Ich sagte nicht, dass es gleich ist, sondern vergleichbar!Und ich schrieb "kirchenrechtlich vergleichbar".
2. Mit der Orthodoxie besteht ein Schisma wegen des Filioque und des Papstprimates. Das Schisma besteht, die gegenseitige Exkommunikation wurde 1965 aufgehoben.
3. Mit der Piusbruderschaft besteht der Hauptgegensatz bzgl. des Verständnisses der "Religionsfreiheit" und des interrelig. Dialoges. der Liturgiekonstitution hat Lefevbre zugestimmt!
4. Seit 1988 besteht ein Schisma. Die Exkommunikationen wurden 2009 aufgehoben.
5. FSSPX kommemoriert den Papst, die Orthodoxen NICHT!
Natürlich ist es nicht gleich, aber in wichtigen Bezügen ähnlich, nämlich in Bezug auf das Schisma und auf die aufgehobenen Exkommunikationen. Bzgl. der strittigen Glaubensinhalte gibt es natürlich Differenzen.


0
 
 heikostir 6. Februar 2026 
 

@Cosmas

Die Orthodoxen mit den Piusbrüdern gleichzusetzen, zeigt eine erschreckende Unkenntnis von theologischen Grundlagen. Ich empfehle die Lektüre der Dogmatischen Konstitution "Lumen gentium" oder von "Unitatis redintegratio" oder der Enzyklika "Ut unum sint" des hl. Johannes Pauls II.


2
 
 Cosmas 6. Februar 2026 
 

Die Orthodoxen sind schismatisch bei aufgehobener Exkommunikation.

Sie sind also dem kirchenrechtlichen Status der FSSPX sehr vergleichbar. Vielleicht auch mit ihnen eine "Begegnung zur Überwindung eigener Vorurteile" und "Entwaffnung der Herzen" für Papst Leo und die katholische Kirche hilfreich sein.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Orthodoxie

  1. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  2. Orthodoxe Christen feiern am kommenden Sonntag Ostern
  3. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  4. Ökumenisches Patriarchat weist Vorwürfe Russlands zurück
  5. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  6. „Mit den beiden Lungenflügeln atmen“, singen und beten
  7. Der Augenblick Gottes: Die Begegnung von Papst Paul VI. und Patriarch Athenagoras
  8. Die Ost- und Westkirche – „Schwesterkirchen“ - Die Brüder Andreas und Petrus treffen sich
  9. Einladung aus orthodoxer Mönchsrepublik Athos für US-Präsident Trump
  10. Katharinenkloster-Abt Simeon zum Bischof geweiht






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  3. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  4. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  5. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  6. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  7. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  8. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  9. Vertrauenskrise in der Kirche
  10. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  11. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  12. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  13. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  14. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  15. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz