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Einladung aus orthodoxer Mönchsrepublik Athos für US-Präsident Trump

7. November 2025 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Athos-Zivilverwalter Stefanis sieht im US-Präsidenten großen Freund der Orthodoxie


Athos (kath.net/KAP) Der Zivilverwalter des Berges Athos, Alkiviadis Stefanis, hat an US-Präsident Donald Trump eine offizielle Einladung zu einem Besuch der orthodoxen Mönchsrepublik ausgesprochen. "Ich habe dem stellvertretenden US-Außenminister Michael Rigas gesagt, er solle Präsident Trump die offizielle Einladung des Berges Athos übermitteln", sagte Stefanis in einem Interview mit dem griechischen Radiosender "Parapolitika 90.1". Das Interview wurde nach Angaben des Pressediensts der Stiftung "Pro Oriente" (Freitag) von zahlreichen griechischen Medien aufgegriffen.


Laut Stefanis hege Trump großes Wohlwollen gegenüber der Orthodoxie. Er erinnerte an den jüngsten Empfang für den Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. in Washington sowie Trumps Unterstützung für die Wiedereröffnung der orthodoxen Theologischen Hochschule auf Chalki. Der US-Präsident habe sich dafür direkt beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan eingesetzt. Ebenso pflege Trump gute Beziehungen zum griechisch-orthodoxen Erzbischof von Amerika Elpidophoros.

Er sei überzeugt, so Stefanis, dass Trump die Bedeutung des Berges Athos verstehe. "Angesichts der aktuellen geopolitischen Lage erwarte ich, dass er bei seinem Besuch in Griechenland auch den Heiligen Berg besuchen und dessen spirituelle und kulturelle Bedeutung würdigen wird."

Die rund 335 Quadratkilometer große halbautonome Mönchsrepublik Athos befindet sich auf der östlichsten Landzunge der griechischen Halbinsel Chalkidiki. Sie beheimatet 20 Großklöster.

Stefanis kam im Interview auch auf den jüngsten Besuch von Rigas auf dem Berg Athos zu sprechen. Der US-Vize-Außenminister besitze ein tiefes Verständnis für die Probleme rund um den Berg Athos. Seine Perspektive sei nicht nur die eines Gläubigen, sondern auch die eines Staatsmannes, "der die Rolle des Heiligen Berges im Rahmen der religiösen Diplomatie anerkennt. Das hat mich besonders beeindruckt."

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