
Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibungvor 3 Stunden in Prolife, keine Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Nur ein knappes Drittel befürwortet unbeschränkte Abtreibung bis zur Geburt. Mehr als 80 Prozent sind für die Einrichtung von Schwangerschaftskrisenzentren, die Frauen während und nach der Schwangerschaft Hilfe leisten.
Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Eine USA-weite Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Marist Poll im Auftrag der katholischen Laienvereinigung Knights of Columbus hat ergeben, dass eine deutliche Mehrheit der US-Amerikaner Einschränkungen bei Abtreibungen befürwortet. Die Zustimmung zur Einrichtung von Schwangerschaftskrisenzentren, die keine Abtreibungen durchführen oder vermitteln, ist sogar noch größer. 
Laut der im Januar 2026 durchgeführten Umfrage sind 67 Prozent der erwachsenen US-Amerikaner der Ansicht, dass Abtreibungen höchstens in den ersten 6. Monaten der Schwangerschaft legal sein sollten. 57 Prozent wollen Abtreibungen nur bis zum Ende des 3. Schwangerschaftsmonats erlauben. Nur ein knappes Drittel befürwortet uneingeschränkte Abtreibungen bis zur Geburt.
Sehr stark ist die Unterstützung für Schwangerschaftskrisenzentren, die Frauen praktische Hilfe während der Schwangerschaft und nach der Geburt anbieten. 84 Prozent befürworten die Einrichtung dieser Zentren.
63 Prozent sind der Ansicht, dass es dem medizinischen Personal aus religiösen Gründen erlaubt sein soll, die Mitwirkung an Abtreibungen zu verweigern.
Die Umfrage wurde am 12. und 13. Januar unter 1.408 erwachsenen Personen durchgeführt. Die Fehlerquote beträgt +/- 3,3 Prozentpunkte.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. |