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Papst trauert um Opfer der Brandkatastrophe in der Schweiz

3. Jänner 2026 in Schweiz, 3 Lesermeinungen
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Hunderte bei Gedenkmesse in Crans-Montana mit Sions Bischof Lovey - Auch Notfallseelsorge im Einsatz


Vatikanstadt/Zürich (kath.net/KAP) Papst Leo XIV. trauert um die Opfer der Brandkatastrophe in der Silvesternacht im Schweizer Skiort Crans-Montana. Er bekunde den Angehörigen sein Mitgefühl, heißt es in dem am Freitag veröffentlichten Beileidsschreiben an den Bischof von Sitten, Jean-Marie Lovey. Das Kirchenoberhaupt hoffe auf Trost aller von diesem Drama betroffenen Menschen.

Laut Behördenangaben waren bei dem Feuer während der Silvesterfeier in einer Kellerbar mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 115 Menschen wurden teils schwer verletzt, viele von ihnen befinden sich wegen der erlittenen Brandwunden nach wie vor in Lebensgefahr. Unter den Opfern sind zahlreiche Touristen, vor allem junge Menschen, die in der Region ihren Urlaub verbrachten. Die Untersuchungen zur Brandursache dauern an.


Hunderte bei Gedenkmesse

Unterdessen haben in Crans-Montana am Donnerstagabend Hunderte Menschen an einer ersten Gedenkmesse mit dem Bischof von Sitten (Sion), Jean-Marie Lovey, teilgenommen. Zu dem Gottesdienst in der örtlichen Kirche versammelten sich neben Gemeindemitgliedern und Urlaubsgästen auch Rettungskräfte, zum Gedenken an die Opfer des Brandes, der in der Neujahrsnacht in einer Bar ausgebrochen war.

Schon vor der Messe versammelten sich viele Menschen in der Nähe des Unglücksortes, um den Opfern die letzte Ehre zu erweisen. "Hunderte junge Menschen umarmten sich schweigend und legten Blumen und Kerzen nieder", berichtete Sions Generalvikar Pierre-Yves Maillard am Freitag. In der Mitteilung der Diözese brachte er erneut die tiefe Verbundenheit mit allen Opfern und Betroffenen des Dramas zum Ausdruck, insbesondere mit den Familien, die noch auf Nachrichten zum Schicksal vermisster Angehöriger warteten.

Notfallseelsorge im Einsatz

Ausdrücklich dankte Maillard allen Einsatzkräften, die sich vor Ort oder in den verschiedenen Krankenhäusern auf vielfältige Weise für die Opfer engagieren. Auch Priester und kirchliche Notfallseelsorge-Teams sind im Einsatz. Die Kirche in Crans-Montana stehe den ganzen Tag über zum Gebet offen, teilte Maillard mit. Am kommenden Sonntag (10 Uhr) wird Bischof Lovey eine weitere Gedenkmesse leiten.

Sions Bischof hatte bereits am Neujahrstag mit großer Bestürzung auf die Nachricht von der Brandkatastrophe in der Silvesternacht reagiert und war nach Crans-Montana gefahren. "Diese Nacht, die eigentlich ein Anlass zum Feiern sein sollte, hat sich für Hunderte von Menschen zu einer schrecklichen Katastrophe entwickelt. Unsere Gedanken und Gebete gelten ihnen", sagte Lovey. Auch die Schweizer Bischofskonferenz bekundete ihre tiefste Anteilnahme und Solidarität mit den Opfern und ihren Familien.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto Papst Leo (c) Vatican Media


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Lesermeinungen

 rosenstaedter 4. Jänner 2026 
 

Das jüngste gebrandmarkte Opfer war 14 Jahr jung!

Da stelle ich mir die Frage, darf eine 14-jährige, 14-jähriger ein solches Lokal betreten, auch in Begleitung von Erwachsenen!

Gehörnt "Zorn" zu den 7 Todsünden, diese Frage stellte ich der "KI":

"Ja. Zorn gehört in der christlichen Tradition zu den sieben Todsünden.

Er wird meist mit dem lateinischen Begriff „ira“ bezeichnet.

Gemeint ist dabei nicht jede Form von Ärger, sondern ungezügelter, zerstörerischer Zorn, der zu Hass, Gewalt oder Rachsucht führt.

In vielen theologischen Auslegungen wird „gerechter Zorn“ (z. B. Empörung über Unrecht) davon unterschieden und nicht als Sünde gewertet."

Ich bin beruhigt, dass mein Zorn nicht zu den 7 Todsünden gehört.


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 rosenstaedter 4. Jänner 2026 
 

"Gebrandmarkt" ist DER treffende Ausdruck

Nicht nur für die direkten Opfer, sondern auf für Eltern, Freunde / Freundinnen, nahe Verwandte und besonders für diejenigen die bei de fahrlässigen Katastrophe im Einsatz standen, Feuerwehrfrauen, Feuerwahrmänner, Ärztinnen / Ärzte usw.!

Ich befürchte dass dort dem Gott Mamon gehuldigt wurden und die Vorschriften inklusiv gesunder Verstand missachtet wurden.


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 Paddel 3. Jänner 2026 

Es schnürt einem das Herz zu

diese jungen Todesopfer haben Furchtbares, Grausames erlitten und durchgemacht. Die Überlebenden, was steht ihnen noch bevor? Ein Leben lang sind sie im wahrsten Sinne des Wortes gebrandmarkt.
Wir müssen für diese jungen Menschen intensiv beten, damit sie nicht verzweifeln.


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