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THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"

3. Jänner 2026 in Kommentar, 14 Lesermeinungen
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"Prove me wrong!" (Charlie Kirk): "Wir müssen zurück zum Wort Gottes und zu dem, was Jesus uns vom Vater im Himmel gelehrt und nahe gebracht hat..." Beitrag von Andreas. F. aus Deutschland


Berlin (kath.net) Die Gläubigen haben ein Recht darauf, dass die Priester ihnen den christlichen Glauben verständlich und umfassend erklären und dass sie durch die Kirche klare Orientierung für ihr Leben bekommen. Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt. Sie ist wie des Kaisers neue Kleider. Wir müssen zurück zum Wort Gottes und zu dem, was Jesus uns vom Vater im Himmel gelehrt und nahe gebracht hat.  Beweise mir das Gegenteil!


+++

'Prove me wrong!" (Charlie Kirk) - Liegt Ihnen ein Thema besonders am Herzen? Schicken Sie uns JETZT einen kurzen Beitrag. Jede Woche wollen wir einen Beitrag veröffentlichen. Alle Infos: https://kath.net/news/88983


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Lesermeinungen

 barbaletta 4. Jänner 2026 
 

@ Christoph Strebel

das würde die Deutschen auf die Matratzen treiben. Ich hätte aber nichts gegen einen antischwulen Bischof :-)
Deutsche Theologen protestierten bereits 1988-1989 gegen Kardinal Meisner als dieser Erzbischof von Köln wurde:
„Theologen aus ganz Deutschland protestierten gegen das Vorgehen des Papstes; unter anderem mit der Kölner Erklärung „Wider die Entmündigung – für eine offene Katholizität“.[5] Daneben wurde in katholischen Kreisen Kölns kritisiert, Meisner passe nicht in das traditionell liberale Klima des sogenannten „rheinischen Katholizismus“ und habe eine für die Kölner Ortskirche zu fremde Mentalität.“
Quelle – s. Link:

de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Meisner#Kontroverse_um_die_Ernennung


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 Christoph Strebel 4. Jänner 2026 
 

Andere Bischöfe!

Wir bekommen doch so viele Priester aus Polen. Warum nicht auch mal einen Bischof? Karol Wojtyla konnte schon als Weihbischof Deutsch.
Papst Leo kann auch Deutsch. Warum nicht auch einen Weihbischof aus den USA nach Deutschland zum Leitenden Bischof?
Bätzing kann ja mal ein Praktikum in Afrika machen. Erfahrung sammeln mit von Aussen in die Kirche hinein geschmuggelter
alternativer Ethik, die er nicht gut findet.


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 barbaletta 4. Jänner 2026 
 

@ ottokar

Ohne zu handeln, wird sich nichts ändern. Das beste Beispiel ist die Beendigung der Vergabe der „Lizenz zum Töten“ – als die die deutschen Bischöfe kapiert haben, dass die Vergabe der „Lizenz zum Töten“ am Ende das Morden der Ungeborenen ermöglicht, war es zu spät umzukehren, weil nach öffentlicher Meinung hat sich diese Praxis gut bewährt und war nicht mehr wegzudenken (ähnliche Begründung wie im Falle der Einführung der Handkommunion), ohne eine Rebellion gegen die Saboteure zu entfachen. Nur mit Hilfe von außen konnte die mörderische Praxis beendet werden (JP2 hat es verboten), ohne die Wut der Befürworter dieser Praxis gegen die deutschen Bischöfe zu entflammen. So konnten die Bischöfe ihre Schuld von ihren Händen abwaschen – aber nicht die Schuld für die Vergabe der „Lizenz zum Töten“, sondern für das Beenden dieser, denn in den Augen der deutschen Kirche und den Medien war das Verbieten der „Lizenz zum Töten“ ein größerer Skandal als die „Lizenz zum Töten“ selbst.


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 ottokar 4. Jänner 2026 
 

Alle sollten den großartigen Beitrag von Stefan Fleischer lesen

Zurück zur Gottes(ehr)Furcht, zurück zur Demut, nur so dürfen wir bitten.


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 barbaletta 4. Jänner 2026 
 

@ persona

Das resultiert aus dem Glauben an die Demokratie. Diese verspricht jedem Beteiligung an der Macht durch das aktive Wahlrecht. So kommt es eher oder später zu einer festgefahrenen Situation (hier innerhalb der Kirche): Deutsche Synodalität vs Lehre der Kirche. Die deutsche Amtskirche hat diese Situation nicht rechtzeitig erkannt, oder bagatellisiert und jetzt ist es zu spät. Aus einer so festgefahrenen Situation kommt man nicht ohne fremder Hilfe heraus.


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 modernchrist 3. Jänner 2026 
 

Gott will Liebe,

gezeigt durch das Halten der Gebote!
Wurden wir dazu erzogen und ermuntert, Gott zu lieben? Nicht nur das Vaterunser runterzurattern ohne wirklich tief darüber immer wieder nachzudenken? Wurde uns gesagt all die Gottistbarmherzig undliebtunssowiewirsind - Jahre, dass Gott sich unsere tiefe und ehrliche Gegenliebe wünscht, ja nichts tiefer ersehnt? Die Persönlichkeit Gottes wurde so stark dekonstruiert, dass sie offensichtlich blass, erregungsfrei und emotionslos wirkt: Das einzige, was sie noch hat, ist die absolute, maschinenartige Vergebung und totale Barmherzigkeit. Aber ist das der ganze, lebendige Gott? Ist das nicht ein für uns "anschlussfähig" gemachter Gott?


1
 
 persona 3. Jänner 2026 
 

...vor die Wand gefahren

Wie ist es nur möglich, dass man die Kirche in unserem Land "voll vor die Wand gefahren" hat?


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 Per-Mariam-ad-Jesum-Christum 3. Jänner 2026 
 

Die Theologie vor und nach dem II. Vatikanum hat versagt!

Natürlich gibt es nicht DIE Theologie, doch das ist sicher auch dem Verfasser klar. Was er mit Sicherheit meinte, ist die vorherrschende theologische Meinung an Universitäten, Hochschulen, Seminaren (mit einigen löblichen Ausnahmen) sowie jene Theologie, die landauf landab in den Diözesen und von der Kanzel her gepredigt wird. Landsmann Stefan Fleischer hat das recht gut auf den Punkt gebracht: "Immer mehr «verkünden» wir in Wort und Tat einen harmlosen und damit für uns irgendwie belanglosen Gott, der bestenfalls noch dort zuständig ist, wo wir nicht mehr weiter wissen."


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 Stefan Fleischer 3. Jänner 2026 

Für mich ist je länger je mehr klar

«Anfang der Weisheit ist die Gottesfurcht, / die Kenntnis des Heiligen ist Einsicht. (Spr 9,10) Diese Art der Weisheit geht immer mehr verloren. Selbst in der Theologie wird Gott oft nicht mehr ernst genug genommen. Immer mehr «verkünden» wir in Wort und Tat einen harmlosen und damit für uns irgendwie belanglosen Gott, der bestenfalls noch dort zuständig ist, wo wir nicht mehr weiter wissen.
Hören wir auf, ständig nur von der Liebe Gottes zu reden, von seiner grenzen- und bedingungslosen Barmherzigkeit. Denken wir wieder daran, dass Gott unser Vater sein will, ein guter und liebender und deshalb auch fordernder, ja nötigenfalls sogar strafender Vater. Er erwartet von uns unsere Liebe, jene Liebe, von der er gesagt hat: «Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. (Joh 14,21)


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 Fink 3. Jänner 2026 
 

Der Umgang mit der Heiligen Schrift, die Auslegung ("Exegese") der Bibel,

das halte ich für ein (das?) Kernproblem.
Was lernt man denn da im Theologiestudium ?
Alles "historisch nicht zuverlässig", was die Evangelien berichten...Von diesem Jesus wissen wir im Grunde gar nichts, außer dass er gelebt hat"...-Und das ist alles breit ins Volk eingedrungen, so dass heute eine Mehrheit "Bibel" mit "Märchen" in Verbindung bringt.
Angefangen hat diese liberale Exegese schon vor 250 Jahren, in der "Aufklärung". Zumindest bei den Evangelischen. Die katholische Theologie hat in den letzten 50 Jahren voll aufgeholt. Gläubige (rechtgläubige) Professoren der Theologie an den Hochschulen sind die Ausnahme, nicht der Normalfall !


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 girsberg74 3. Jänner 2026 
 

Ad @heikostir

Ok., "Es gibt DIE Theologie überhaupt nicht; ...", doch worum geht es, wenn wir den Terminus "Theologie" gebrauchen?


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 Katholikheute 3. Jänner 2026 
 

Menschen

die nicht katholisch sein wollen, lassen sich aus katholischen Geldtöpfen Länge mal Breite mal Höhe mal Tiefe bezahlen. Wofür?
Das sie die Köpfe der Gläubigen mit selbstgeschusterten Unsinn, vulgo Unglauben vergiften.
Salbungsvoll, liebenswürdig, menschlich, achtsam..

Das oben erwähnte Recht auf Unterweisung hat die Kirche nach dem Vatikanum II völlig unnötig und mehr als grob fahrlässig aus der Hand gegeben.
Sie hat dem Laien mehr Rechte und Bedeutung zugemessen - aber ohne ihn vorher richtig zu unterweisen. Schon das ist völlig unkatholisch.

Heute darf sich jeder seine Kirche selber basteln, wer aber katholische Positionen vertritt ist untragbar und muss weg, dahin, wo seine Positionen keinen "Schaden" "anrichten" können.

Neulich sagte ein echter katholischer Priester zu mir: Die Kirche wird im Blut gereinigt werden.

Das ist der Weg zurück, der oben angesprochen wird, diese Nachricht will aber auch keiner hören.


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 jabberwocky 3. Jänner 2026 

Sie hat nicht nur versagt, sie hat viel Schaden angerichtet

Die Kirche wird es nicht verhindern können, daß eins ihrer Glieder öffentlich Häresien verbreitet. Warum aber dürfen solche Leute den Nachwuchs ausbilden, Priester, Diakone, Gemeindereferenten, Religionslehrer? Es müßte einem Hirten doch auf dem Herzen brennen, für diese große, heilige Aufgabe nur die besten Professoren zu gewinnen, gläubige, betende, in der katholischen Spiritualität gereifte Lehrer.


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 heikostir 3. Jänner 2026 
 

Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt, wird behauptet.

Dabei wird aber das Entscheidende übersehen: Es gibt DIE Theologie überhaupt nicht; und es hat DIE Theologie in 2000 Jahren Kirchengeschichte nie gegeben.


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