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Nach Protesten scheitert Frankreichs Euthanasiegesetz im Senat

27. Jänner 2026 in Prolife, 3 Lesermeinungen
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Marsch für das Lebens als Stimme des Gewissens - Die weltweite Lebensrechtsbewegung wächst, wird zunehmend von jungen Menschen getragen und ist als mahnende Stimme unüberhörbar


Augsburg (kath.net/Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) Rund 15.000 Menschen haben beim Marche pour la Vie am 18. Januar gegen die geplante Legalisierung der aktiven Sterbehilfe protestiert. Nur wenige Tage später geriet das französische Euthanasiegesetz in eine politische Sackgasse: Der Senat lehnte den zentralen Artikel des Gesetzentwurfs ab, der den Zugang zu ärztlich assistierter Selbsttötung regeln sollte. Das ist ein ermutigendes Signal, dass öffentlicher Druck und gesellschaftliches Engagement Wirkung zeigen.

Auch in Washington waren am vergangenen Wochenende Zehntausende Menschen beim March for Life. Besonders auffällig war, dass in Paris wie auch in Washington viele junge Menschen die Reihen der Lebensrechtler füllten. Bereits am Vorabend der Demonstrationen strömten Tausende zu Gebets- und Gottesdiensten, die eindrucksvoll bezeugten, dass das Engagement für das Leben keine nostalgische Haltung, sondern ein zukunftsweisendes Projekt ist. Beide Märsche für das Leben haben so einmal wieder gezeigt, dass die weltweite Lebensrechtsbewegung wächst, zunehmend von jungen Menschen getragen wird und als mahnende Stimme unüberhörbar ist.


„Die Bilder aus Paris und Washington sind ein starkes Zeichen der Hoffnung. Immer mehr junge Menschen stehen auf für das Leben – überzeugt davon, dass echter Fortschritt darin besteht, Leben zu schützen, nicht zu beenden. Dass der französische Senat kurz nach dem Pariser Marsch das Euthanasiegesetz stoppte, ist auch Ausdruck dieses wachsenden Bewusstseins. Die Botschaft ist klar: Eine humane Gesellschaft darf Leidenden nicht den Tod anbieten, sondern Hilfe, Begleitung und Zuwendung“, so die ALfA-Vorsitzende Cornelia Kaminski.

Sie betonte zugleich, dass diese Entwicklung weit über die nationalen Grenzen hinaus Bedeutung habe: „Die Europäische Kommission sollte diese Signale der Jugend ernst nehmen. Diese junge Generation will nicht, dass man es ihr leichter macht, Menschen durch Abtreibung oder Euthanasie zu töten. Die Jugend Europas nimmt mit Freude, Mut und Herzblut ihr Engagement für das Lebensrecht aller Menschen auf – vom ersten bis zum letzten Atemzug. Europa braucht eine Politik, die diese Stimme hört und stärkt, statt sie zu übergehen.“

Die ALfA ruft dazu auf, den politischen Stillstand in Frankreich als Chance für eine neue ethische Orientierung in Europa zu begreifen: Weg von der Liberalisierung der Tötung auf Verlangen – hin zu echter Solidarität, Menschlichkeit und einer Kultur des Lebens.

Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein – ob geboren oder ungeboren, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung. Die ALfA hat ca. 11.000 Mitglieder und ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL).


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Lesermeinungen

 Versusdeum 27. Jänner 2026 
 

Sicherlich auch eine Folge des Gebets,

ebenso wie das letzte Konklave, dessen Ergebnis rein menschlich / mathematisch betrachtet so nicht zu erwarten gewesen war. Beten wir weiter, egal, wie schwer es uns auch fällt!


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 SalvatoreMio 27. Jänner 2026 
 

Französisches Euthanasiegesetz ist abgelehnt? Gott sei Lob und Dank!

Diese Tatsache und manche andere Initiativen weltweit gegen unmenschliche Gedanken und Entwicklungen zeigen deutlich: es lohnt sich, nicht "alles zu schlucken", was manchen Regierungen oder Organisationen in den Kopf kommt. Erkennen wir unsere persönliche Verantwortung! Wecken wir das eigene Gewissen auf zu handeln!


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 modernchrist 27. Jänner 2026 
 

Intellektuelle Jugendliche wollen nicht,

dass sie und ihre Kinder in einer Zivilisation leben müssen, in der Töten von Menschen geregelt und akzeptiert ist! Soll ihre Zukunft eine Gesellschaft von Henkern sein? Immer mehr Menschen geht diese drohende Bestialität auf! Sie sind gut ausgebildet und wissen genau, wie die Tötung von Menschen geht, dass es ein grausamer Gewaltakt ohne gleichen ist; dass akzeptierte Tötung alles, aber auch alles in einer Familie und in einer Gesellschaft verändert. Soll die Gesellschaft der Zukunft eine Ansammlung von Killern sein, die nach Gusto die Nebenfolgen von Sex beseitigt und beseitigen lässt? Und die sich noch damit brüsten können und absolute Akzeptanz für ihr mörderisches Tun einfordern? Gehen wir alle auf die Märsche fürs Leben! Werben wir dafür auch als Pfarrer! z.B. nach München am Samstag, den 18. April!


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