Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  2. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  3. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  10. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  11. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  12. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  13. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  14. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  15. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'

Erzbischof Viganò veröffentlicht Erklärung zum Streit um Familienerbe

5. Dezember 2018 in Chronik, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In der Stellungnahme weist der Erzbischof alle Vorwürfe zurück, er habe sich des Betruges, des Diebstahls oder der Veruntreuung schuldig gemacht. Ein Gericht hat Viganòs Bruder einen Teil des gemeinsam verwalteten Erbes zugesprochen.


Mailand (kath.net/jg)
Erzbischof Carlo Maria Viganò hat in einer schriftlichen Erklärung zu dem Erbschaftsstreit zwischen ihm und seinem Bruder Stellung genommen. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe, er habe sich des Betrugs, Diebstahls oder der Unterschlagung schuldig gemacht, weist er als unbegründet zurück. Dies berichtet der National Catholic Register. (Siehe Link am Ende des Artikels)

Ein Gericht in Mailand hat Viganò im Oktober 2018 dazu verurteilt, seinem Bruder, einem katholischen Priester der in Chicago lebt, beinahe 2 Millionen Euro aus dem Erbe der Eltern zu zahlen. Hinzu kommen die Rechtskosten. In der Erklärung, die am 3. Dezember veröffentlicht worden ist, stellt Erzbischof Viganò fest, er habe die Summer bereits an seinen Bruder Lorenzo überwiesen. Weder er noch sein Bruder würden gegen die Entscheidung des Gerichts berufen, gab Viganò bekannt.


Die beiden Brüder hatten das Erbe gemeinsam verwaltet. Die Eltern waren Industrielle gewesen und ihren insgesamt sechs Kindern mehr als 26 Millionen Euro hinterlassen.

Die Probleme begannen bereits im Jahr 2008, nachdem sich alle sechs Geschwister darauf geeinigt hatten, das Vermögen für karitative Zwecke und die Unterstützung der katholischen Kirche zu verwenden. Unter anderem wurde ein Karmelitenkloster in Burundi und ein Noviziat für eine Missionskongregation in Burkina Faso mit dem Geld der Familie Viganò errichtet.

Im November 2008 verließ Lorenzo Viganò plötzlich und ohne jemand zu informieren Italien und ließ sich in Chicago nieder. Er behauptete, Carloa Maria Viganò habe ihn entführen oder gefangen nehmen wollen, einen Vorwurf, den er auch vor Gericht erhob. Lorenzo Viganò unternahm diesen Schritt, ohne kirchliche Erlaubnis. Nach Informationen des National Catholic Register hat er sich geweigert, auf Anfragen von Seiten der Kirche zu antworten.

Im Jahr 2010 begann Lorenzo Viganò ein Rechtsverfahren gegen seinen Bruder anzustrengen. Laut der Erklärung von Carlo Maria Viganò hat er alle Vermittlungsversuche seitens der Familie abgelehnt.

Lorenzo Viganò erhob Anspruch auf 40 Millionen Euro, eine Summe, die das Vermögen nach Aussage von Carlo Maria Viganò deutlich übersteigt. Das Gericht in Mailand wies diesen Anspruch gemeinsam mit allen anderen Forderungen Lorenzos zurück. Die ihm zugesprochene Summe entspreche dem, was er erhalten hätte, wenn er einem von seinem Bruder vorgeschlagenen Vergleich zugestimmt hätte, heißt es in der Erklärung.


Link zum Artikel im National Catholic Register (englisch):

Archbishop Viganò Adresses Dispute With Brother Over Family Inheritance


© Foto: Steve Jalsevac/LifeSiteNews



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 mphc 6. Dezember 2018 

@Stephaninus

Ich bin von der Integrität von Erzbischof Viganò überzeugt. In allen seinen Dienststellen hat er gegen eingerissenen Schlendrian gearbeitet. (siehe Vatikan-Leaks und sein Offener Brief).


8
 
 Stephaninus 6. Dezember 2018 
 

Schwer zu sagen

Ob das nun eine Intrige ist, um Erzbischof Viganos Reputation zu unterminieren, oder ob Vigano eben doch nicht ganz die Lichtgestalt ist, die manche - auch hier im Forum - aus ihm machen wollte. Nun, materielle Sorgen müssen sich die beiden Priesterbrüder jedenfalls nicht machen, will scheinen.


3
 
 Mr. Incredible 5. Dezember 2018 
 

Ist sein Bruder kürzlich bei den Jesuiten eingetreten? :-)

Geld und Erbe ist eine teuflische Mischung ...

Ceterum censeo SJ esse dissolvendam.


14
 
 rosenkranzbeter 5. Dezember 2018 
 

Das war zu erwarten

So versucht man jemanden fertig zu machen, der bei der Wahrheit bleibt und dadurch Mächtige schlecht aussehen lässt. Dass das auch so in unserer Kirche ist, habe ich inzwischen gelernt und leider schon öfter beobachtet.


22
 
  5. Dezember 2018 
 

Hatten wir hier im Forum nicht schon vor Monaten damit gerechnet,

dass gegen EB Viganò jeglich mögliche mediale Schmutzkampagne gefahren werden würde?! Was mache ich, wenn jemand ein integres Leben führt? Ich durchforste sein Familienleben, irgendein Streit lässt sich da immer finden und uminterpretieren. Beten wir mit Hingabe für den Erzbischof, dass Gott ihm die Kraft zum Durchhalten schenken möge.


25
 
 JuM+ 5. Dezember 2018 
 

P. Lorenzo Vigano

dürfte in dieser Angelegenheit fremdgesteuert sein. Mal sehen, ob er jetzt zufrieden ist.
Der Teufel schläft bekanntlich nicht und wird EB Vigano nicht ruhen lassen.


22
 
  5. Dezember 2018 
 

Soll zermürbt werden

Erzbischof Viganò ist glaubwürdig.
Es drängt sich jedoch der Verdacht auf, daß interessierte Kreise Erzbischof Viganò`s Integrität beschädigen wollen, ihm ans Leder wollen wegen seiner Zeugnisse in Bezug auf den Homosumpf in der Kirche.
Hätte der Erzbischof darüber geschwiegen, wäre diese Erbsache bestimmten Medien wohl kaum einen Bericht oder eine Schlagzeile wert.


27
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vigano

  1. George Weigel: Erzbischof Viganó hat seine Glaubwürdigkeit verloren
  2. Viganò: "Für den McCarrick-Report hat mich der Vatikan nicht als Zeugen geladen"
  3. Drei Päpste und ein korrupter Kardinal
  4. Erzbischof Viganò: "Trump ist Verteidiger der christlichen Zivilisation"
  5. Eine Stimme mitten im Schweigen der Gläubigen
  6. Kardinal Zens Beitrag zur Konzils-Debatte: Wirken Gottes in der Kirche
  7. Trump antwortet Viganò: ‚Fühle mich geehrt!’
  8. Viganò: Kampf der Kinder der Finsternis gegen Kinder des Lichts
  9. Erzbischof Eijk: Kirche muss Viganòs Vorwürfe genau untersuchen
  10. Neues Buch stellt Viganòs Memorandum als Angriff auf Franziskus dar







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  3. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  4. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  5. Erkrankter Papst ruft Familien zu Mitarbeit in den Gemeinden auf
  6. 3,5 Millionen Ave Maria für den Papst
  7. Genesung des Papstes verläuft laut Ärzteteam nach Plan
  8. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
  9. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  10. Die Familie als Schule der Liebe - Eine Kirche aus Familien
  11. Vatikan: Papst verbrachte nach Krebs-OP eine ruhige Nacht
  12. CDU-Politiker mahnt: Kirchen dürfen sich nicht auf ‚Sozialbuden‘ reduzieren
  13. EU finanziert Konferenz, welche die USA als ‚ausländische Informationsbedrohung‘ charakterisiert
  14. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  15. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz