Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  2. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  3. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  4. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  5. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  8. Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
  9. USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
  10. Sozialethiker Rhonheimer: Jesus war kein Kapitalismuskritiker
  11. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  12. Australien wirf Iran Steuerung von antisemitischen Terroranschlägen vor
  13. Wir sind hier, um der Welt zu erklären, dass auch Wladimir Putin für seine Verbrechen bezahlen muss"
  14. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  15. „Schick diese Artikel gerne an alle neugierigen und fragenden Freunde weiter!“

Erzbischof Viganò veröffentlicht Erklärung zum Streit um Familienerbe

5. Dezember 2018 in Chronik, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In der Stellungnahme weist der Erzbischof alle Vorwürfe zurück, er habe sich des Betruges, des Diebstahls oder der Veruntreuung schuldig gemacht. Ein Gericht hat Viganòs Bruder einen Teil des gemeinsam verwalteten Erbes zugesprochen.


Mailand (kath.net/jg)
Erzbischof Carlo Maria Viganò hat in einer schriftlichen Erklärung zu dem Erbschaftsstreit zwischen ihm und seinem Bruder Stellung genommen. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe, er habe sich des Betrugs, Diebstahls oder der Unterschlagung schuldig gemacht, weist er als unbegründet zurück. Dies berichtet der National Catholic Register. (Siehe Link am Ende des Artikels)

Ein Gericht in Mailand hat Viganò im Oktober 2018 dazu verurteilt, seinem Bruder, einem katholischen Priester der in Chicago lebt, beinahe 2 Millionen Euro aus dem Erbe der Eltern zu zahlen. Hinzu kommen die Rechtskosten. In der Erklärung, die am 3. Dezember veröffentlicht worden ist, stellt Erzbischof Viganò fest, er habe die Summer bereits an seinen Bruder Lorenzo überwiesen. Weder er noch sein Bruder würden gegen die Entscheidung des Gerichts berufen, gab Viganò bekannt.


Die beiden Brüder hatten das Erbe gemeinsam verwaltet. Die Eltern waren Industrielle gewesen und ihren insgesamt sechs Kindern mehr als 26 Millionen Euro hinterlassen.

Die Probleme begannen bereits im Jahr 2008, nachdem sich alle sechs Geschwister darauf geeinigt hatten, das Vermögen für karitative Zwecke und die Unterstützung der katholischen Kirche zu verwenden. Unter anderem wurde ein Karmelitenkloster in Burundi und ein Noviziat für eine Missionskongregation in Burkina Faso mit dem Geld der Familie Viganò errichtet.

Im November 2008 verließ Lorenzo Viganò plötzlich und ohne jemand zu informieren Italien und ließ sich in Chicago nieder. Er behauptete, Carloa Maria Viganò habe ihn entführen oder gefangen nehmen wollen, einen Vorwurf, den er auch vor Gericht erhob. Lorenzo Viganò unternahm diesen Schritt, ohne kirchliche Erlaubnis. Nach Informationen des National Catholic Register hat er sich geweigert, auf Anfragen von Seiten der Kirche zu antworten.

Im Jahr 2010 begann Lorenzo Viganò ein Rechtsverfahren gegen seinen Bruder anzustrengen. Laut der Erklärung von Carlo Maria Viganò hat er alle Vermittlungsversuche seitens der Familie abgelehnt.

Lorenzo Viganò erhob Anspruch auf 40 Millionen Euro, eine Summe, die das Vermögen nach Aussage von Carlo Maria Viganò deutlich übersteigt. Das Gericht in Mailand wies diesen Anspruch gemeinsam mit allen anderen Forderungen Lorenzos zurück. Die ihm zugesprochene Summe entspreche dem, was er erhalten hätte, wenn er einem von seinem Bruder vorgeschlagenen Vergleich zugestimmt hätte, heißt es in der Erklärung.


Link zum Artikel im National Catholic Register (englisch):

Archbishop Viganò Adresses Dispute With Brother Over Family Inheritance


© Foto: Steve Jalsevac/LifeSiteNews



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 mphc 6. Dezember 2018 

@Stephaninus

Ich bin von der Integrität von Erzbischof Viganò überzeugt. In allen seinen Dienststellen hat er gegen eingerissenen Schlendrian gearbeitet. (siehe Vatikan-Leaks und sein Offener Brief).


8
 
 Stephaninus 6. Dezember 2018 
 

Schwer zu sagen

Ob das nun eine Intrige ist, um Erzbischof Viganos Reputation zu unterminieren, oder ob Vigano eben doch nicht ganz die Lichtgestalt ist, die manche - auch hier im Forum - aus ihm machen wollte. Nun, materielle Sorgen müssen sich die beiden Priesterbrüder jedenfalls nicht machen, will scheinen.


3
 
 Mr. Incredible 5. Dezember 2018 
 

Ist sein Bruder kürzlich bei den Jesuiten eingetreten? :-)

Geld und Erbe ist eine teuflische Mischung ...

Ceterum censeo SJ esse dissolvendam.


14
 
 rosenkranzbeter 5. Dezember 2018 
 

Das war zu erwarten

So versucht man jemanden fertig zu machen, der bei der Wahrheit bleibt und dadurch Mächtige schlecht aussehen lässt. Dass das auch so in unserer Kirche ist, habe ich inzwischen gelernt und leider schon öfter beobachtet.


22
 
  5. Dezember 2018 
 

Hatten wir hier im Forum nicht schon vor Monaten damit gerechnet,

dass gegen EB Viganò jeglich mögliche mediale Schmutzkampagne gefahren werden würde?! Was mache ich, wenn jemand ein integres Leben führt? Ich durchforste sein Familienleben, irgendein Streit lässt sich da immer finden und uminterpretieren. Beten wir mit Hingabe für den Erzbischof, dass Gott ihm die Kraft zum Durchhalten schenken möge.


25
 
 JuM+ 5. Dezember 2018 
 

P. Lorenzo Vigano

dürfte in dieser Angelegenheit fremdgesteuert sein. Mal sehen, ob er jetzt zufrieden ist.
Der Teufel schläft bekanntlich nicht und wird EB Vigano nicht ruhen lassen.


22
 
  5. Dezember 2018 
 

Soll zermürbt werden

Erzbischof Viganò ist glaubwürdig.
Es drängt sich jedoch der Verdacht auf, daß interessierte Kreise Erzbischof Viganò`s Integrität beschädigen wollen, ihm ans Leder wollen wegen seiner Zeugnisse in Bezug auf den Homosumpf in der Kirche.
Hätte der Erzbischof darüber geschwiegen, wäre diese Erbsache bestimmten Medien wohl kaum einen Bericht oder eine Schlagzeile wert.


27
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Vigano

  1. George Weigel: Erzbischof Viganó hat seine Glaubwürdigkeit verloren
  2. Viganò: "Für den McCarrick-Report hat mich der Vatikan nicht als Zeugen geladen"
  3. Drei Päpste und ein korrupter Kardinal
  4. Erzbischof Viganò: "Trump ist Verteidiger der christlichen Zivilisation"
  5. Eine Stimme mitten im Schweigen der Gläubigen
  6. Kardinal Zens Beitrag zur Konzils-Debatte: Wirken Gottes in der Kirche
  7. Trump antwortet Viganò: ‚Fühle mich geehrt!’
  8. Viganò: Kampf der Kinder der Finsternis gegen Kinder des Lichts
  9. Erzbischof Eijk: Kirche muss Viganòs Vorwürfe genau untersuchen
  10. Neues Buch stellt Viganòs Memorandum als Angriff auf Franziskus dar






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Oktober 2025 mit kath.net in MEDJUGORJE mit P. Leo MAASBURG
  3. Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
  4. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  5. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  8. USA: Dominican Sisters of St. Cecilia heißen dieses Jahr 21 Postulantinnen willkommen
  9. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  10. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  11. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  12. Wie zwei Konvertiten spannend den Glauben vermitteln
  13. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  14. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  15. Ökumenische Begegnungen zwischen Rom und Konstantinopel

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz