Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Foto mit AfD-Politiker - Pfarrer entpflichtet Oberministranten im Bistum Passau
  2. Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
  3. Psycho-Tests für Schweizer Priester
  4. Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
  5. Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
  6. Lambrecht fordert: Lebensschutz in der neuen Koalition verbessern, trotz anderslautender SPD-Wünsche
  7. Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
  8. Parolin: „Segne uns, Heiliger Vater Johannes Paul II.! Segne diese Kirche des Herrn auf ihrem Weg“
  9. Hilfe! Mein Kind tut sich so schwer mit dem Lernen!
  10. „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
  11. Lourdes verhüllt Mosaike des mutmaßlichen Missbrauchstäters Pater Marko Rupnik
  12. 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
  13. Die Vernunft des Glaubens – Zum 20. Todestag des heiligen Johannes Paul II.
  14. ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
  15. Orthodoxe Kirche von Zypern übt heftige Kritik am Westen

Hirschhausen: Glaube und Humor gehören zusammen

24. Oktober 2014 in Chronik, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sowohl Glaube als auch Witz würden falsche Autoritäten untergraben, sagte der Kabarettist und Mediziner Eckart von Hirschhausen.


Bonn (kath.net/KNA) Für den Kabarettisten und Mediziner Eckart von Hirschhausen gehören Religion und Humor zusammen. Sowohl Glaube als auch Witz würden falsche Autoritäten untergraben, sagte er am Sonntagabend in Bonn. «Das zeigt vor allem die biblische Geschichte über David gegen Goliath. Denn deren Ausgang spricht gegen den allgemeinen Verstand.» In der gleichen Weise funktioniere auch ein Witz, sagte von Hirschhausen. Gute biblische Erzählungen machten das Gleiche wie ein Komiker: «Beide benutzen für ihre Botschaft Bilder, die man sofort versteht.»


Zudem sei Humor ein Ausdruck spiritueller Reife, betonte der Kabarettist. Denn man erkenne, dass die unumgänglichen Widersprüche des Lebens nicht lösbar seien und reagiere darauf mit Lachen. «Ein religiöser Mensch kann durch seinen Glauben diese Widersprüche des Lebens akzeptieren.»

Eckart von Hirschhausen trat im Rahmen der «Kabarettistischen Glaubenswoche» in der Bonner Pauluskirche auf. Jeden Abend in dieser Woche spielen Kabarettisten wie Jürgen Becker, Vince Ebert, Norbert Alich oder Willibert Pauels ihre Programme in der evangelischen Kirche.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

  24. Oktober 2014 
 

So ist das Leben eben!

.Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen - in zwei Wochen verlor ich 14 Tage


4
 
 Cyprianus 24. Oktober 2014 

@Cicero hat Recht. Hirschhausen bewegt sich im Umkreis dieser Selbsterlösungs-Propheten und Motivations-Gurus. Wissenschaftlich heißt das dann „Neuro-Linguistisches Programmieren“.
Die Bestreitung der Bezeichnung „wissenschaftlich“ durch die sogenannte „Wissenschafts-Community“ als „pseudo-wissenschaftlich“ wird auf die Dauer keinen Bestand haben. Lassen wir uns nicht täuschen!
Im Allgemeinen würde ich aber schon sagen, dass Glaube und Humor maßvoll zusammengehören.

„Herr Doktor, alle sagen, ich lüge.“
„Das glaube ich ihnen nicht!“


1
 
  24. Oktober 2014 
 

Hmmm ... was könnten kabarettistische Glaubenswochen sein?

Was Dr. von Hirschhausen im Artikel sagt finde ich richtig. Der Christ findet, dass die Dinge dieser Welt immer nur das Vorletzte sind, und das ist eine Voraussetzung, sie nicht ganz ernst zu nehmen. Diese subversive Kraft haben Humor und Glaube tatsächlich gemeinsam.

Man gestattet mir sicher den Hinweis auf den "Namen der Rose": dort geht es darum, dass ein Fanatiker eine philosophische Rechtfertigung der Komödie unterdrücken will und dafür über Leichen geht. Allzuviel Ernst ist ungesund.

Aber wie @Cicero zum möglichen Background richtig sagt, Humor und Witz stoßen an Grenzen. Es gibt Dinge die nicht lustig sind und an denen ein positives Denken, so wie jede Selbsterlöungslehre, scheitern muss.

Deshalb frage ich mich, was "kabarettistische Glaubenswochen" seein könnten. Gute Kleinkunst ist sicher mehr als "Bruhahaha" aber die Aufführen der Programme in einer Kirche macht sie noch nicht heilig.

Werde evtl. mal googeln um schlauer zu werden.


1
 
 Cicero 24. Oktober 2014 

Glücksprophet

Hirschhausen ist nicht nur Arzt (Warum praktiziert er eigentlich nicht?) und Komiker, sondern auch noch ein Glücksprophet mit ziemlich steilen, esoterischen Thesen zur Machbarkeit von Glück.
Das ist im Kern "Positives Denken", was methodisch hoch riskant ist und schwere psychische Störungen nach sich ziehen kann. "Positives Denken macht krank" lautet der provokante Titel mit dem der Psychotherapeut Günter Scheich sein einschälgiges Buch zu dem Thema überschrieben hat.
Es lohnt sich, dieses Buch mal zu lesen und dann einen neuen Blick auf Hirschhausen und Co zu werfen.
Diese ganzen Glücksverheißungen erweisen sich bei der ersten Lebenskrise als Makkulatur.
Der Vergleich von Glaube und Humor impliziert genau diese vermeintliche Leichtigkeit des Seins. Ein solcher Glaube, wie ihn Hirschhausen präsentiert, muß am Kreuz zerbrechen, denn das Kreuz ist nicht lustig.

Was auf den ersten Blick so verlockend aussieht, denn wer lacht nicht gerne, erweist sich schnell als ganz böse Falle.


4
 
 Hans-Maria 24. Oktober 2014 
 

Seltsame Vergleiche

Das sind seltsame Vergleiche, die Hirschhausen da von Stapel läßt. Der gelernte Mediziner, der jetzt als Entertainer, Moderator und Quizmaster zu sehen ist, möge sich beschränken.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Humor

  1. "Überall klebte jemand fest. Ich hab‘ nie verstanden, warum man sie immer wieder losmacht"
  2. Frei wie ein Taxi?
  3. Edle Getränke mit guten Witzen in reizvoller Landschaft
  4. Mephisto und der Exeget
  5. Weihrauchbier und eine fehlende Kirchturmhaube
  6. Franziskus und «Der Pfosten Gottes»
  7. Wenn eine 'Basis-Umfrage' nicht wunschgemäß ausgeht,...
  8. Benedikt XVI. am Telefon?
  9. Da lacht auch der liebe Gott
  10. Der 'lachende Heilige' und das gerupfte Huhn






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE! Große Baltikum-Reise mit kath.net - Mit Erzbischof Gänswein!
  2. Eine wichtige BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
  4. Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
  5. Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
  6. ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
  7. Foto mit AfD-Politiker - Pfarrer entpflichtet Oberministranten im Bistum Passau
  8. „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
  9. Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
  10. Psycho-Tests für Schweizer Priester
  11. Das Wunder des Karol Wojtyła
  12. „Habt keine Angst!“ – Christus macht wirklich frei!
  13. 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
  14. Hexenfestival: Streit zwischen Exorzisten und Bürgermeister
  15. Orthodoxe Kirche von Zypern übt heftige Kritik am Westen

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz