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Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlichvor 5 Stunden in Chronik, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Es gab laut den Statistiken der DBK und der EKD noch rund 436.000 kirchliche Bestattungen, gestorben war rund eine Million Menschen.
Wetzlar (kath.net/pl) Bestattungen werden in Deutschland immer seltener von Beauftragten der beiden großen Konfessionen geleitet. Das berichtet die Evangelische Nachrichtenagentur „Idea“ anhand von Berechnungen der Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas (Königswinter bei Bonn). Demnach war der Anteil kirchlicher Bestattungen im Jahr 2024 bei nur noch 43,3 Prozent gelegen, verstorben waren rund eine Million Menschen. Nach Angaben der DBK und der EKD waren davon 213.000 katholische Beerdigungen gewesen, 223.000 evangelische. 
Dieser Trend setzt sich seit Jahren fort, berichtet „Idea“. Erstmals war 2020 der Anteil kirchlicher Bestattungen unter die 50-Prozent-Marke gesunken, zum Vergleich: Im Jahr 2000 wurden noch 71,1 Prozent der Verstorbenen kirchlich beerdigt. Der Anteil freier Trauerredner ist dagegen im Aufwind.
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Lesermeinungen| | Fink vor 1 Stunden | | | | "Ist es Dir wichtig, dass Du einmal in den Himmel kommst?" Mit dieser Frage kommen wir zu einem Knackpunkt der heutigen Glaubenskrise. Die meisten getauften Christen hierzulande zucken da mit den Schultern. "Kommt überhaupt etwas nach dem Tod?" oder "Es ist noch keiner zurückgekommen...", solche Bemerkungen zeugen von einer weitverbreitenden Skepsis und Resignation, was das Thema Ewiges Leben- Himmel- Hölle betrifft. Es ist die Krise der Hoffnung auf Auferstehung.
Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, wenn jemand mit mir kritisch über den christlichen Glauben diskutieren will, ihm zuerst die obengenannte Frage zu stellen. |  0
| | | | | Mariat vor 2 Stunden | |  | Erst kürzlich wieder eine Beerdigung mit einer Grabrednerin, wie bei den Zeugen Jehovas. Man erzählt über das Leben, der/ des Verstorbenen, singt, oder spielt ein Lied - und fertig.
Ohne Priester, ohne Requiem, ohne Weihwasser am Grab, ohne spätere Hl. Messe.
Vieles wird übernommen, auch die Urnenbestattungen in einem Friedwald nehmen zu.
Auch der Rosenkranz für Verstorbene wurde abgelöst durch eine Trauerandacht. |  0
| | | | | Fink vor 3 Stunden | | | | Das zeigt einen erschütternden Rückgang des christlichen (katholischen) Glaubens Und das betrifft, wie man sieht, auch die Menschen im Seniorenalter.
Die Kirche selbst hat in all den Jahrzehnten, wie @ SarahK zutreffend schreibt, dem Ritus der Beerdigung, dessen Feierlichkeit und Würde, zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Nach dem Motto "ist ja kein Sakrament, nur eine Sakramentalie..."
Im LINK das gregorianisch gesungene Requiem (Introitus), Gotteslob Nr. 512. www.youtube.com/watch?v=HvaNJjdAAks |  0
| | | | | 8994 vor 3 Stunden | | | | ... Das Problem sind nicht zu viele Muslime, das Problem sind zu wenig Christen.
Ich komme mit den Werten eines praktizierenden Muslims deutlich besser klar als mit denen eines woken Atheisten auf Weltverbesserungskurs. |  0
| | | | | Walahfrid Strabo vor 4 Stunden | |  | @Jothekieker Mittlerweile gibt es auch immer öfters bei verstorbenen Diakonen und Priestern[sic!] Urnenbestattungen. Ich hab anfangs - naiv wie ich bin - noch gedacht/gehofft, es wäre ein Schreibfehler, aber leider nicht... |  1
| | | | | Jothekieker vor 5 Stunden | | | | Die Zahl der christlichen Bestattungen ist noch deutlich geringer In diesen Zahlen sind auch die Urnenbestattungen enthalten, die mittlerweile den größten Teil der Bestattungen ausmachen.
Diese heidnische Bestattungsform würde ich nicht unbedingt bei der Ermittlung der Zahl der christlichen Bestattungen berücksichtigen. |  0
| | | | | SarahK vor 5 Stunden | | | | Ähm vielleicht etwas daneben, aber ganz ehrlich, und das sehe ich mit meinem Marketing-Blick das ist das dümmste (naja ok vielleicht nicht, man kommt ja manchmal aus dem „WTF“ nicht raus) was sich manche Bistümer haben einfallen lassen, die Beerdigung an Laien abzugeben oder selbst bei manchen Priestern wie eine Janosch über den Fluss Veranstaltung zu „gestalten“ anstatt das „Gedenke oh Mensch du bist Staub“ in den Vordergrund für alle noch lebend Anwesenden zu „gestalten“. Es gibt nichts schöneres, anrührenderes, tieferes, ansprechenderes als ein ehrwürdig gefeiertes Seelenamt und Beerdigung und wenn es auch abschließend heißt „oh, das hat Frau Gemeindereferentin oder Frau Theologin per FernUni oder Herr Nachbar auch schön gemacht, die Seele rührt es nicht an auch wenn das Bewusstsein evtl erst kommt wenn man überlegt aus der Kirche auszutreten und dann denkt „nein, ich möchte auch so eine schöne Beerdigung“ oder im Alter deswegen wieder einzutreten, haben tatsächlich meine Schwiegereltern gemacht. |  0
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