Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  15. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“

'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'

10. September 2026 in Deutschland, 35 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Theologe und Journalist Richard Meusers von Wissmann übte scharfe Kritik am jüngsten St.-Michael-Jahresempfang 2026 der Deutschen Bischofskonferenz in Berlin


Berlin (kath.net)

„Beim Jahresempfang der Deutschen Bischofskonferenz ging es darum, was unsere Demokratie und unsere Freiheit in Zeiten gesellschaftlicher Unsicherheit und technologischer Veränderungen trägt. Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv.“ Mit deutlicher Kritik auf X hat sich der Theologe und Journalist Richard Meusers von Wissmann zu Wort gemeldet und Kritik am St.-Michael-Jahresempfang 2026 der Deutschen Bischofskonferenz in Berlin geübt. Den Empfang stellte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer, laut offiziellen Angaben unter das Leitwort: „Die Zukunft der Freiheit beginnt mit der Wahrheit.“ Was dann folgte, war eher eine erneute Abrechnung mit der AfD und eine Verarbeitung des jüngsten Wahlergebnisses. Für Kopfschütteln sorgten dann Aussagen wie „Wir widersprechen, wenn demokratische Institutionen geschwächt werden.“ Bei der jüngsten Wahl in Sachsen-Anhalt war es der AfD gelungen, zahlreiche Nichtwähler zu den Wahlurnen zu bringen. Die Wahlbeteiligung in Sachsen-Anhalt war größer als zuvor. Wo die AfD die demokratischen Institutionen schwächen möchte, sagte Wilmer übrigens nicht. Einen Aufruf zur Teilnahme am Marsch für das Leben in Berlin oder in Köln gab es vom Vorsitzenden der DBK ebenfalls nicht; dies wurde von ihm mit keinem Wort erwähnt.


Auch der bekannte katholische Journalist Alexander Kissler übte Kritik und meinte auf X: "Die Kirchensteuerkirche fürchtet um ihre Pfründe - und vereinnahmt jetzt sogar das Judentum. Schäbig, unanständig, durchschaubar."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Zeitzeuge 15. September 2026 
 

Liebe SalvatoreMio,

herzlichen Dank für Ihre guten Wünsche; sehr gerne wünsche ich Ihnen ebenfalls GOTTES Segen auf allen Ihren Wegen!

Im Link die offizielle Laudatio von Herrn Prof. Dr. Pult, Mainzer Kanonist, zum 100. Geburtstag von H.H. Prälat Prof. Dr. Georg May.

www.kath.theologie.uni-mainz.de/2026/09/14/prof-dr-georg-may-begeht-seinen-100-geburtstag/


1
 
 Zeitzeuge 14. September 2026 
 

Berichtigung: Es muß natürlich heissen: "....desweilen hat er noch n i e die

hl. Messe nach dem NOM gefeiert".

Anzumerken wäre, daß H.H. Prof. May den Vetus Ordo
mit Indult des Ortsbischofs gefeiert hat und wohl auch privat jetzt noch feiert.

Dank an die Redaktion für die Veröffentlichung meines Beitrages!

Bin dann wieder im "Ruhemodus" und wünsche allen hier GOTTES Segen!


2
 
 SalvatoreMio 14. September 2026 
 

Prälat Dr. May - heute 100 Jahre alt!

@Herzlichen Dank, lieber treuer Zeitzeuge, für diesen Hinweis, und bei dieser Gelegenheit herzlichen Dank auch für Ihre stets weise Unterstützung in wirren Zeiten. Mögen Gottes Engel Sie und Ihre Lieben geleiten!


3
 
 Zeitzeuge 14. September 2026 
 

Ein kleiner Exkurs sei mir gestattet:

Heute feiert Hochw. Herr Prälat Prof. Dr. Georg May seinen 100. Geburtstag! Der international renomierte Kirchenrechtler und Historiker ist von Beginn der nachkonziliaren Kirchen- und Glaubenskrise an ein unerschütteter Verteidiger der unverfälschten und unverkürzten, verbindlichen katholischen Glaubens- und Morallehre, desweiteren hat er noch die hl. Messe nach dem NOM gefeiert. Glaubenstreue Katholiken danken dem greisen Gelehrten für seinen Einsatz zur Ehre GOTTES und dem Heil der Seelen. DEO GRATIAS! Im Link die Webseite des Bekenners!

www.glaubenswahrheit.org/


3
 
 Parcival 14. September 2026 
 

@lakota – Ich habe Ihre Frage beantwortet

Ich glaube, hier liegt ein Missverständnis vor. Sie hatten mich ausdrückl. gefragt, ob wir zur Unterscheidung von richtig + falsch nicht zunächst „be-urteilen“ müssen. Genau darauf bezogen sich meine Beiträge: auf die Frage, wann sachl. Beurteilung legitim ist + wo sie in pauschale Verurteilung übergeht. Die genannten Bsp. sollten diesen Unterschied verdeutlichen, nicht das Thema wechseln. Selbstverständl. können wir konkrete Aussagen + Handlungen von Bf. Wilmer prüfen + ggf. kritisieren. Mein Punkt war lediglich: Dafür sollten wir zunächst möglichst genau wissen, was gesagt oder getan wurde + in welchem Kontext. „Offene Augen + Ohren“ sind dafür wichtig; Sachkenntnis + Differenzierung machen sie aber keineswegs überflüssig. Gerade wer berechtigt kritisieren möchte, sollte darauf besonderen Wert legen.


2
 
 lakota 14. September 2026 
 

@Parcival 2

Sorry, aber meine Lehrerin hätte jetzt gesagt "Thema verfehlt".
Es geht hier nicht um Kirchenrecht, um Psychologie oder Bischof Levebvre, sondern um unsere (deutschen) Bischöfe, vornedran Bischof Wilmer.
Um das, was diese reden und tun, zu beurteilen brauche ich kein Studium, sondern nur offene Augen und offene Ohren (und ein bißchen gesunden Menschenverstand).

Vielleicht können Sie uns ja über "Sachverhalt, Kontext, Zuständigkeiten + Beweggründe" von Bischof Wilmer aufklären.
Jedenfalls hat das hier nichts mit dem Evangelium zu tun und das ist es, was er verkünden soll, das andere kann er den Politikern überlassen.


3
 
 SalvatoreMio 14. September 2026 
 

Verantwortung

@Kamillo: ja, da kann man Ihnen nur zustimmen!


2
 
 Kamillo 13. September 2026 
 

Ein Gedanke zur Wirkung unserer Worte @Fink

Es braucht hier gar kein Psychologisieren, sondern lediglich etwas Hausverstand. Ein öffentliches Forum ist kein geschützter Ort, um sich „abzureagieren“. Aus Ihren Zeilen hört man heraus, dass Sie vieles in der Kirche belastet; vielleicht wäre ein persönliches Gespräch der bessere Ort, diesen Ärger auszusprechen und zu sortieren. Hier lesen auch Menschen mit, die durch pauschale, scharfe Urteile verletzt oder in ihrem Vertrauen verunsichert werden können. Wer öffentlich schreibt, trägt deshalb eine gewisse Verantwortung für seine Worte und deren Wirkung. Das bedeutet keineswegs, dass Kritik unerwünscht oder verboten wäre. Aber Kritik sollte einen konkreten Sachverhalt benennen und nicht dazu dienen, angestauten Ärger möglichst kräftig nach außen zu entladen. Wir wissen schließlich nicht, wer unsere Beiträge liest und was sie in einem Menschen auslösen. Ein wenig Rücksichtnahme und sprachliches Maß sind keine Einschränkung der Meinungsfreiheit, sondern Ausdruck menschlic Verantwortung.


2
 
 Fink 13. September 2026 
 

@ Parcival @ Kamillo - Aha, jetzt wird psychologisiert. Was und wie kritisiert

werden darf, das legen Sie fest !?
Als ob es bei Papst Franziskus selig nicht viel zu kritisieren gab !?
Papst Franziskus hat hat sozusagen alle (Vor-) Urteile der Piusbrüder über die "sich auf Irrwegen befindende Kirche" bestätigt.
Übrigens: Dieses hier ist ein Forum für alle, da darf man sich auch mal "abreagieren". Wenn hier auch "Fachleute" mitdiskutieren, dann ist das gut. Aber das hier ist kein eigentliches "Fachforum"!


2
 
 SalvatoreMio 13. September 2026 
 

Zur Kritik von @ Parcival

Seit Jahren leiden Gläubige unter "Ungereimtheiten und illegale kirchl. Erneuerungen". Kürzlich aber kam mir großes Erschrecken: ein Forist in einem Internet-Forum, wies auf eine Predigt von Papst Leo hin, die er gerade gehalten hatte. An ihr könne man ablesen, dass der Papst ein Häretiker sei. Ich durchforschte deshalb den Text und stellte fest: Nichts mit Häresie und vermutete, die Leser sollten bewusst Böses denken und schrieb, die Auslegung sei falsch und eine Lüge. Dann kam die Reaktion des Verfassers - (sinngemäß): es sei nicht so wichtig, ob die Anschuldigung gegen Papst Leo stimme, Hauptsache, "man käme dem Ziel näher"! Welchem Ziel wohl? Gewiss das, dem Papst das Schlimmste zu unterstellen, nämlich, "er sei ein Häretiker". @ Parcival, Ihre Warnung hat Hand und Fuß!


3
 
 Kamillo 13. September 2026 
 

@Parcival 》Kritik als seelische Grundhaltung – Verdacht prägt Mindset

Hallo Parcival, werter Kollege! Ich bin ebenfalls Psychiater und Psychotherapeut und begleite seit vielen Jahren Menschen aus dem traditionalist. Milieu. Das von Ihnen beschriebene Phänomen begegnet mir: Kritik bleibt nicht auf einen konkreten Sachverhalt begrenzt, sondern verfestigt sich zu einer Haltung des Verdachts. Klinisch zeigt sich eine Einengung der Wahrnehmung. Nahezu jede kirchliche Entscheidung gilt als weiterer Beleg für Verfall oder Verrat, während entlastende Erfahrungen ihre korrigierende Wirkung verlieren. Die Betroffenen erleben sich als besonders wachsam, bemerken jedoch kaum, wie sehr ihre Fähigkeit zu vertrauen erodiert. Aus der vermeintlichen Verteidigung des Glaubens kann so eine chronische Bindungsunsicherheit gegenüber der Kirche entstehen. Vertrauen lässt sich weder bewahren noch zurückgewinnen, solange der pauschale Verdacht zur seelischen Grundhaltung geworden ist. Danke, dass Sie auf diesen Zusammenhang aufmerksam machen.


3
 
 Parcival 13. September 2026 
 

@dasUrmel - Kritik bedarf intellektueller Disziplin

Den Vorwurf, ich würde Ihre Aussagen absichtl. fehlinterpretieren, weise ich zurück. Mein Standpunkt ist klar: Gegen die sachgerechte Benennung kirchl. Missstände ist nichts einzuwenden. Sie verlangt jedoch Sachkenntnis, Differenzierungsvermögen + begriffl. Präzision. Formulierungen wie „verdrehte + verkorkste Bischöfe“ benennen keine überprüfbaren Sachverhalte, sondern entwerten Personen pauschal. Psycholog. ist das keineswegs belanglos: Sprache bildet Wirklichkeit nicht nur ab, sondern prägt Wahrnehmung, erzeugt emotionale Vorurteile + lenkt die Aufmerksamkeit auf alles, was ein bereits gefälltes Urteil bestätigt. Wer sich öffentl. äußert, beeinflusst auch Mitlesende + trägt Verantwortung für die sozialen + geistl. Folgen seiner Diktion. Verantwortete Kritik unterscheidet Person, Amt + Handlung, verzichtet auf Motivunterstellungen + bleibt beim belegbaren Sachverhalt. Wo diese intellektuelle Disziplin fehlt, endet Kritik + beginnt Verurteilung.


3
 
 dasUrmel 12. September 2026 
 

Sich mit Jesus vergleichen?

@Parcival: Es liegt mir fern, mich mit Jesus zu vergleichen. Das steht mir auch gar nicht zu. Aber Jesus hat sicher nicht dazu aufgefordert, zu schweigen, wenn sein Bodenpersonal sich unchristlich verhält.

Ich habe bei Ihnen den Eindruck, dass Sie mich absichtlich missverstehen.


1
 
 Parcival 12. September 2026 
 

@lakota - 3. Kritik vor dem Gewissen

Nicht zufällig fragt ein kath. Beichtspiegel: „Habe ich die Kirche lieblos kritisiert?“ Auch der KKK verwirft vorschnelles Urteil + üble Nachrede (KKK 2477–2478). Öffentl. Kirchenkritik ist daher keine moralisch neutrale Meinungsäußerung. Sie kann den Ruf von Personen beschädigen, Misstrauen kultivieren + Menschen der kirchl. Gemeinschaft entfremden. Als Psychiater + Kirchenhistoriker beobachte ich diese Entwicklung seit vielen Jahren mit großer Sorge. Psycholog. erzeugt fortwährende Kritik einen Bestätigungsmechanismus: Wahrgenommen wird fast nur noch, was den eigenen Verdacht stützt. Geistl. wird das Vertrauen ausgehöhlt, während der eigene Argwohn als Rechtgläubigkeit erscheint. Sachl. Kritik kann notwendig sein; sie verlangt Wissen, Maß + Verantwortungsbewusstsein. Der kritische Geist als Grundhaltung führt Menschen jedoch nicht näher zum Heil – im Gegenteil.


3
 
 Parcival 12. September 2026 
 

@lakota - 2. Das Erbe des Misstrauens

EB Lefebvre hat Kirchenkritik nicht erfunden. Sein folgenreicher Beitrag bestand vielmehr darin, im traditionalist. Milieu das systematische Misstrauen gegen Rom zu einem Ausweis vermeintl. Rechtgläubigkeit zu erheben. Papst, Konzil, Bischöfe + kirchl. Entscheidungen standen fortan unter Rechtfertigungszwang; der einzelne Gläubige beanspruchte faktisch eine richterl. Kompetenz über das Lehramt. Aus einer außerordentl. Konfliktlage wurde eine dauerhafte geistige Haltung. Inzwischen ist dieses Misstrauen zum Volkssport geworden: Man kommentiert ohne Quellenkenntnis, urteilt ohne Kirchenrecht + verurteilt ohne hist. Kontext. Die Folgen sind gravierend. Menschen verlieren ihr Vertrauen in die Kirche + entfernen sich schließl. von ihr. Wer Misstrauen verbreitet, trägt Mitverantwortung für dessen geistl. Folgen. Argwohn ist weder Glaubenstreue noch ein Charisma des Hl. Geistes.


3
 
 Parcival 12. September 2026 
 

@lakota - 1. Urteilskraft braucht Sachkenntnis

Nein, ich halte das keineswegs für zu hart. Die Unterscheidung von Gut + Böse ist notwendig; sie legitimiert jedoch kein vorschnelles Urteil. Wer öffentl. über Papst, Bischöfe + Kirche befindet, müsste Sachverhalt, Kontext, Zuständigkeiten + Beweggründe kennen. Gewöhnl. kennen wir nur Fragmente. Salomo bekennt vor Gott: „Du allein kennst das Herz aller Menschenkinder“ (1 Kön 8,39). Gerade diese Grenze menschl. Erkenntnis begründet das Gebot Christi: „Richtet nicht!“ Die Empörung über die Exkommunikation nach unerlaubten Bischofsweihen war exemplarisch: Man erklärte sie für ungerecht, ohne zu wissen, dass sie als Tatstrafe kraft Gesetzes eintritt. Empörung ersetzte Sachkenntnis. Das ist keine verantwortete Kritik, sondern intellektuelle Selbstüberschätzung. Wer urteilt, bevor er weiß, spricht nicht prophetisch, sondern unbedacht.


3
 
 lakota 12. September 2026 
 

@Parcival

Sind Sie da nicht ein wenig zu hart?
Wir sollen doch auch zwischen gut und böse, richtig und falsch unterscheiden - dazu müssen wir etwas erstmal "be-urteilen"? Oder nicht?

Und sind Menschen, die sich Christen oder Katholiken nennen, aber z.B. für Abtreibung eintreten, nicht "Schein-Christen"?
Ich will mich nicht mit Jesus vergleichen, aber ihm folgen...und hat er nicht auch gesagt:
"Wer nicht für mich ist, ist gegen mich. Wer nicht mit mir sammelt der zerstreut".
Wenn unsere Bischöfe das Evangelium nicht klar verkünden - gelegen oder ungelegen - sondern nur darauf schauen, nirgends anzuecken und ich das kritisiere, hat das nichts mit "Richten" zu tun.


4
 
 Parcival 11. September 2026 
 

@dasUrmel: Sich mit Jesus vergleichen?

Zwischen „Missstände benennen“ und Menschen aburteilen liegt ein wesentl. Unterschied. Jesus durfte die Pharisäer richten. Uns sagt er: „Richtet nicht!“ (Mt 7,1). Sich auf seine Worte zu berufen, um die eigene Schärfe zu legitimieren, ist ein gefährlicher Rollenwechsel.
Als Psychiater fällt mir Ihre Sprache auf: „verdrehte und verkorkste Bischöfe“, „Schein- und Pseudo-Christen“. Das beschreibt kaum noch Verhalten, sondern entwertet Personen und unterstellt Motive.
Und wer hat Ihnen den Auftrag gegeben, diese Urteile öffentlich zu verbreiten? Was soll sich dadurch ändern? Kritik kann korrigieren. Pauschalurteile bewirken oft etwas anderes: Sie ziehen andere in eine negative Sicht hinein, säen Misstrauen und zerstören Vertrauen. Auch dafür tragen wir Verantwortung.


5
 
 dasUrmel 11. September 2026 
 

Gott sei Dank sind wir nicht wie die Pharisäer

Kamillo: Ja, nur gut, dass wir nicht so sind wie die Anderen und dass wir schön schweigen, wenn Missstände und "unchristliches" in unsere Kirchen eingedrungen sind. Jesus hat da nicht geschwiegen. Er nannte die Pharisäer "Schlangen- und Natterngezücht". Er nannte sie "aussehend wie hübsch getünchte Gräber, aber inwendig voller Totengebein und Unrat".


4
 
 Versusdeum 11. September 2026 
 

Liebe @SarahK

Ja, nehmen Sie sich die (Aus-)Zeit, die Sie brauchen und kommen Sie dann gerne wieder, denn Sie sind längst schon zu einem konstruktiven Teil dieses Forums geworden. Ich wünsche Ihnen gute Besserung, Gottes Schutz und reichen Segen und den Beistand aller seiner Engel und Heiligen, besonders Ihres Schutzengels und der Gottesmutter!


3
 
 SalvatoreMio 11. September 2026 
 

Dank an Sarah

Schön, Ihr Bericht. Bin unterwegs und denke auch an Sie!


2
 
 SarahK 11. September 2026 
 

@SalvatoreMio, dann doch noch ein Wort

Zum einen, gut dass Sie es getan haben. Ich bete auch für 2 Priester die eigentlich im Herzen gut sind aber irgendwie falsch gestrandet sind, vielleicht sollte ich sie auch mal Saint Michael anvertrauen.
Denn wie sehr Gott gibt wenn man es braucht habe ich heute früh noch erfahren. Ich habe eine Baseballkappe auf der steht vorne „Catholic“ und hinten „Pray the Rosary“ und freitags fahre ich immer außerhalb der Dörfer in denen ich wohne in eine andere Kleinstadt in ein Delikatessengeschäft und ich bin immer eher der Alien da weil ich freitags TGIF gekleidet bin entgegen der ansonsten eher chic biederen Kundschaft. Nur heute morgen bin ich offen gefahren und hatte die Kappe (obwohl meine Tochter meint ich wäre zu alt dafür) auf und plötzlich stand ich im Mittelpunkt. Niemand hat die Kappe angesprochen aber ich denke mein Bekenntnis hat so „gestrahlt“, dass es die normal (freitags morgens halt) schweigsamen Menschen veranlasste mit mir über Alltägliches zu sprechen. Und mir ging es besser


5
 
 SalvatoreMio 11. September 2026 
 

Der Erzengel Michael

Liebe@SarahK:Ich habe den Eindruck, dass wir seit einigen Jahren eine schwere Zeit der Glaubensprüfung durchleiden. Vieles kommt mir völlig verrückt vor. Vor allem frage ich mich, was in die Köpfe und Herzen so mancher Bischöfe gefahren ist. Als Beispiel sei der Erzbischof von Hamburg genannt. Ich lernte ihn kennen, als er in Hamburg sein Amt antrat: fromm, aber aufgeschlossen für die Jugend - wie eine Weltstadt es braucht. Doch jetzt? Satanische Mächte wollen uns von unserem Schöpfer und Erlöser wegziehen und das Werk Christi verderben.- Ich denke noch an einen anderen Priester, der sich die größte Mühe gab, allen ein guter Hirte zu sein. Er geriet in eine furchtbare Falle, aus der es kein Entrinnen gab. Gottes Engeln schenkte ich nie Beachtung. Blitzartig aber kam mir schließlich St. Michael in den Sinn. Ich flehte ihn an, den Priester aus dem Sumpf zu ziehen. Und prompt kam die Wende! Bleiben wir auf Gottes Wegen! Lassen Sie sich nicht verwirren. Und beten wir um Heilung der Kirche!


6
 
 SarahK 10. September 2026 
 

@girsberg74

Ich finde man darf nie verallgemeinern, bin letztens selbst darüber „gestolpert“ als meine Tochter meinte es gäbe keine richtigen Männer mehr in der Kirche in Deutschland und ich das so hinnahm. Aber was Sie da hinterfragen ist auch etwas was ich nicht verstehe. Christus ist im Evangelium so klar wenn es um Nachfolge geht und das wem viel anvertraut wird auch viel abverlangt wird, kann man was anderes denken als dass sie vom Glauben abgefallen sind. Ich befinde mich gerade in einer tiefen Desolation schon seit ein paar Wochen werde auch erstmal aufhören hier zu kommentieren weil ich merke dass es meiner Seele nicht gut tut. Ich weiß aber auch, dass es dem Teufel nicht gefällt, dass ich gerade das Michaelsfasten mache und Mi und Fr so gut mein Stress es zulässt streng. Ich weiß dann dem Hl Ignatius auch dass ich gestärkt aus der Desolation hervorgehe und das Gott sie zulässt & glau dass sich vieles am 29. lichten wird. Wieso können wir das so glauben und viele geweihte Theologen nicht?


2
 
 girsberg74 10. September 2026 
 

Ad @Versusdeum wegen @girsberg74 - „Unsere Demokratie“

Herzlichen Dank für Ihre Ausführungen.

Vorbemerkung: Ich möchte mindestens drei Diözesanbischöfe, als wenig oder nicht mit diesem Schlagwort belastet, von meiner dezidierten Kritik ausnehmen; bestimmte andere Bischöfe, die ich ebenfalls auszunehmen hätte, stehen nicht in meinem Blick.

Sie beschreiben die materielle Entsprechung dessen, was als „Unsere Demokratie“ daherkommt, ganz vorzüglich und das nicht nur die DBK betreffend.

Das hat mich hinsichtlich der tieferen Wurzeln beschäftigt. Ich komme nicht umhin mich zu fragen, ob Vorurteil und Stolz und Rechthaberei und Machtanspruch im Spiel sind; die tiefere Quelle gar Eitelkeit oder noch etwas ganz anderes?


3
 
 Kamillo 10. September 2026 
 

@dasUrmel 》Gott sei Dank sind wir nicht wie diese Pharisäer!

„[…] Die verdrehten und verkorksten Bischöfe […] sind zu vergleichen mit den Pharisäern vor 2000 Jahren. Jesus selbst hat den Dreck aus dem Tempel gekehrt, hat den Pharisäeren die Meinung gegeigt - und er war berechtigt wütend und war nicht so verdreht und sverlogen-süßlich wie unsere Kirchenfürsten.“

GENAU! Und damit wir nicht selbst zu Pharisäer werden, hat Jesus uns gesagt: „Richtet nicht!“ Mt 7,1


2
 
 SalvatoreMio 10. September 2026 
 

Etwas boshaft ...

@je suis: ich habe leider nichts erwartet und erlaube mir die hässlichen Worte: "Mehr Schein,als Sein!"


1
 
 Versusdeum 10. September 2026 
 

@Jörgen

Welchen Sinn das hat? Die Selbstvergewisserung von "Unsere Demokratie" im Rückzugsgefecht gegen die Demokratie und den Souverän, also die Wähler / Bürger, die nicht mehr um jeden Preis die Selbstzerstörung des Landes mitmachen wollen. Gilt zumindest für immer mehr Bürger im Osten der Republik. Die Masse der Wähler im Westen scheint auf jeden Fall zu spät aufwachen zu wollen - oder will all das allen Ernstes so.


0
 
 je suis 10. September 2026 

MEINE ERWARTUNG WAR GROSS...

an unseren neuen Bischof Wilmer. Nun ist meine Enttäuschung umso größer. Dachte ich doch, es tut sich etwas in Münster, aber es bleibt alles beim alten. Der Bischof scheint Anhänger "UNSERERDEMOKRATIE" statt DER DEMOKRATIE zu sein - SCHADE!!!


5
 
 Versusdeum 10. September 2026 
 

@girsberg74

Ich fürchte, die wissen genau, was sie da tun, egal wie (ebenfalls hoffentlich) ahnungslos sie auch das Land auf allen Ebenen an die Wand fahren.
Und der dekadente lokale Zweig der Kirche, der praktisch nur noch als (gerade im Zusammenhang mit der Massenzuwanderung auch mit Steuergeld finanzierter) Sozialkonzern, Immobilienbesitzer und regierungsnah-propagandistische "N"GO auftritt, ist, auch als Empfänger mehrerer direkter staatlicher Dauerleistungen (mindestens: Gehälter, Ausgleichszahlungen aus der Säkularisation, Einzug der Kirchensteuer) gleich mehrfach befangen.
Wäre die Kirche keine göttliche Stiftung und gäbe es die Weltkirche nicht, würden diese Mietlinge und Wölfe im Ornat schon längst keine Kirchen(d)steuer mehr von mir bekommen!


1
 
 SarahK 10. September 2026 
 

Ich war da auch etwas naiv

Ich dachte die Kernfrage ist ob man Gott über alles liebt und den nächsten wie sich selbst, bis zum letzten Januar noch. Mittlerweile sind mir Kirchenfremde Menschen lieber als Katholiken die Glauben was sie wollen und einen „anzeigen“ wollen weil man ihnen „auf den Schlips“ tritt. Natürlich nervt die immerwieder kehrende Frage von ersteren warum ich glaube, aber die ist dann meistens ehrlich gestellt. Ich bin bisher einzig wegen des Seelenamtes (wie wohl die, die hier manchmal meine Kommentare lesen bestätigen werden, dass ich das dringend brauche, und nein, das ist kein Fishing for compliments) noch nicht aus der Kirche getreten, ich denke zur Hl Messe und Beichte wird man immer irgendwo gehen können. Naja aber dass die Bischöfe gerade meinen Freund Saint Michael ‚missbrauchen‘, weiß nicht ob denen das so gut bekommen wird. מִיכָאֵל mîḵāʾēl - Wer ist wie Gott?


3
 
 Versusdeum 10. September 2026 
 

Na, dann .fangt mal an, Ihr Helden,

dort wo
- regulär verlaufene dwmokratische Wahlen auf Befehl einer Kanzlernden rückgängig gemacht werden
- Gesetze, Geschäftsordnungen u.ä. gezielt zuungusten der Opposition "angepasst" werden, teils völlig dreist sogar noch nach Wahlen und je nach Wahlergebnis (u.a. parlamentarische Kontrollrechte geraubt, Ämter verhindert etc.)
- Die krachend gescheiterten politische Plazzähirsche den weisungsgebundenen Inlandsgeheimdienst ("Verfassungsschutz) auf die Oüppositon hetzen
- das Verbot der letzten nichtlinken Bundestagspartei künstlich eine niemals gewählten radidal linke Mehrheit erzeugen und ihr die Machtergreifung erlauben würde, der am Ende auch die Union zim Opfer fallen könnte (irgendein Feindbild brauchen die immer)
- die Grundrechte Andersdenkender und sogar das benennen unbequemer Fakten bis hinein in die Wissenschaft faktisch und immer mehr auch per Gesetz geraubt werden
- ...
-


2
 
 Jörgen 10. September 2026 
 

Ich frage mich nur dies:

Was soll diese Veranstaltung bewirken?
Die Suppe wird immer dünner.


1
 
 dasUrmel 10. September 2026 
 

Unsere Demokratie

Gott geht es wirklich um das Heil der Seelen. Unseren verdrehten und verkorksten Bischöfen geht es um die Kirchensteuer und ihre Einnahmen. Sie sind zu vergleichen mit den Pharisäern vor 2000 Jahren. Jesus selbst hat den Dreck aus dem Tempel gekehrt, hat den Pharisäeren die Meinung gegeigt - und er war berechtigt wütend und war nicht so verdreht und sverlogen-süßlich wie unsere Kirchenfürsten.
Vielleicht sollten sie sich mal mit unseren jüdischen und christlichen Mitbürgern unterhalten. Sie können diesen Schein- und Pseud-Christen sagen, woher die Gefahr droht - sicher nicht von der AFD.


3
 
 girsberg74 10. September 2026 
 

„Unsere Demokratie“

Vielleicht lässt sich die Verbohrtheit dieser Bischöfe der Reihe nach so auf den Punkt bringen,
dass eben diese Bischöfe „Unsere Demokratie“ für "Demokratie" halten.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  3. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  4. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  5. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  6. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  7. Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
  8. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  9. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  10. Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
  11. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  12. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Über das Dämonische
  15. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz