Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich

24. August 2026 in Chronik


Es gab laut den Statistiken der DBK und der EKD noch rund 436.000 kirchliche Bestattungen, gestorben war rund eine Million Menschen.


Wetzlar (kath.net/pl) Bestattungen werden in Deutschland immer seltener von Beauftragten der beiden großen Konfessionen geleitet. Das berichtet die Evangelische Nachrichtenagentur „Idea“ anhand von Berechnungen der Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas (Königswinter bei Bonn). Demnach war der Anteil kirchlicher Bestattungen im Jahr 2024 bei nur noch 43,3 Prozent gelegen, verstorben waren rund eine Million Menschen. Nach Angaben der DBK und der EKD waren davon 213.000 katholische Beerdigungen gewesen, 223.000 evangelische. 

Dieser Trend setzt sich seit Jahren fort, berichtet „Idea“. Erstmals war 2020 der Anteil kirchlicher Bestattungen unter die 50-Prozent-Marke gesunken, zum Vergleich: Im Jahr 2000 wurden noch 71,1 Prozent der Verstorbenen kirchlich beerdigt. Der Anteil freier Trauerredner ist dagegen im Aufwind.


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