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Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.24. September 2026 in Chronik, 24 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
„Wir erfahren nur aus den Medien, dass ein Verfahren gegen Pater Rupnik eingeleitet wurde. Unsere Rechtsanwältin hat sich mehrfach an das Dikasterium für die Glaubenslehre gewandt…, jedoch niemals eine Antwort erhalten“ – Brief in voller Länge!
Rom (kath.net) Der italienischer Vatikanist Aldo Maria Valli veröffentlicht auf seinem Blog "Duc in altum" den schmerzerfüllten Brief von fünf mutmaßlichen Opfern des Ex-Jesuiten und Mosaikkünstlers Marko Rupnik mit der Bitte um Antworten aus dem Vatikan. kath.net dokumentiert den Brief wegen seiner Wichtigkeit in voller Länge in eigener Übersetzung:
Rom, 23. September 2026
Heiliger Vater,
wir sind fünf Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik: Gloria Branciani, Mirjam Kovač, Schwester Samuelle, Vida Bernard und Pia, letztere hat sich aus begründeter Angst vor Vergeltungsmaßnahmen für einen fiktiven Namen entschieden.
Wir haben beschlossen, Ihnen anlässlich Ihrer Reise nach Frankreich zu schreiben – und insbesondere Ihres Besuchs in Lourdes, wo Sie auf Missbrauchsopfer wie uns treffen werden. Dies geschieht an einem Ort, an dem die Mosaike von Pater Rupnik an der Fassade der Basilika nicht mehr zu sehen sein werden, nachdem Seine Exzellenz Monsignore Jean-Marc Micas, Bischof von Tarbes und Lourdes, beschlossen hat, sie dauerhaft zu verdecken. Ein sehr starker und mutiger Schritt, den wir sehr begrüßt haben, auch deshalb, weil uns gegenüber nie Solidarität spürbar war; im Gegenteil: Wir sind stets auf starken Widerstand und Ablehnung gestoßen. 
Wir erfahren nur aus den Medien, dass ein Verfahren gegen Pater Rupnik eingeleitet wurde. Unsere Rechtsbeiständin, Rechtsanwältin Laura Sgrò, hat sich zwar – im Interesse aller und aus Respekt vor dem Verfahren, in dem wir als Opfer eine Rolle spielen – mehrfach und mit allen Mitteln an das Dikasterium für die Glaubenslehre gewandt, um zumindest ein Mindestmaß an Klarheit zu erlangen, jedoch niemals eine Antwort erhalten.
Dieses laute und lang anhaltende Schweigen empfinden wir Opfer als weitere, fortgesetzte Gewalt, die wie das Gewicht eines schweren Felsbrocken zu der Gewalt hinzukommt, die wir bereits erlitten haben. Es handelt sich um sexuelle, körperliche, psychische und spirituelle Gewalt – eine Gewalt, die tief in die Seele hineinreicht und zu der nun diese neue, schmerzhafte Gewalt des Schweigens und des Im-Stich-Gelassenseins durch das Justizsystem hinzukommt. Man hat uns beschuldigt – oder besser: verleumdet –, Huren und Lügnerinnen zu sein, Geld dafür angenommen zu haben, Pater Rupnik zu beschuldigen, und uns an dieser schrecklichen Angelegenheit bereichert zu haben. Nachdem wir missbraucht und herabgewürdigt wurden, erleiden wir nun weiterhin Gewalt – inmitten des Grabesschweigens und der Gleichgültigkeit derer, die dazu berufen sind, über unser Leben zu entscheiden. Und leider schreckt gerade die Gewalt, der wir weiterhin öffentlich ausgesetzt sind, jene ab, die – wie wir – Ähnliches erlebt haben und eigentlich Anzeige erstatten wollten.
Wider Willen haben wir uns von einem positiven zu einem negativen Beispiel gewandelt. Denn die Botschaft, die von unseren Anschuldigungen ausgegangen ist, lautet: Es ist zwecklos, einen Missbrauch bei der kirchlichen Autorität zu melden, da ohnehin nichts geschieht, niemand zur Rechenschaft gezogen wird und die Opfer niemals Gerechtigkeit erfahren. Denn wir, Heiliger Vater, haben jede Spur von Gerechtigkeit verloren; ein Verfahren, das im Verborgenen geführt wird, bietet niemandem Garantien – weder dem Beschuldigten noch den Opfern – und ist unvereinbar mit den Begriffen von Recht, Wahrheit, Gerechtigkeit, Fairness und Barmherzigkeit, die Ihnen, Heiliger Vater, stets am Herzen liegen.
Wir sind nicht bereit, uns dem Vergessen zu überlassen oder auf Gerechtigkeit zu verzichten, solange die Schwere der Geschehnisse nicht anerkannt und der Verantwortliche nicht bestraft wird. Auf diesem beschwerlichen Weg zur Wahrheit möchten wir als Ressource betrachtet werden, nicht als Hindernis.
Wir wenden uns vertrauensvoll an Sie, Heiliger Vater, als obersten Hirten der Kirche, auf dass Sie Ihre höchste richterliche und gnadenstiftende Gewalt ausüben und unser Anliegen erhören – das Anliegen jedes Missbrauchsopfers, das die Anerkennung der Wahrheit durch ein gerechtes Verfahren anstrebt. Wir fordern, dass stets die Wahrung des rechtlichen Gehörs beider Seiten, Klarheit, Transparenz, Zügigkeit sowie die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit der Richter gewährleistet sind, damit das Verfahren und sein Ausgang – wie auch immer dieser ausfallen mag – frei von Zweifeln bleiben.
Wir brauchen Wahrheit und Heiligkeit; doch ebenso sehr wie wir bedarf auch die Kirche ihrer.
Gloria Branciani, Miriam Kovač, Schwester Samuelle, Vida Bernard, Pia
Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik
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Lesermeinungen| | SarahK 29. September 2026 | | | | @Lilly17, es kommt darauf an woraus sie sich entwickelt Abgesehen davon, dass ich trotzdem nicht verstehen kann wie dumm Frauen sind die das machen, bzw. eingehen aber ich war auch nie romantisch berührt von „Dornenvögel“ sondern irritiert warum Menschen Sünde toll finden und liebte „Iris“ von goo goo dolls nur solange bis ich den Text verstand, ich meine was ist toller als Gott zu sehen? Anyway es ist Missbrauch wenn es sich aus einem Beichtgespräch, einem ehrenamtlichen ‚Arbeitsverhältnis’ oder sonst einer Begegnung in der die Frau Gott oder „Beratung im Glauben“,Hilfe in einer Lebenssituation suchte „entwickelt“ hat. Besonders auch dann wenn sie sich mit für sie sensiblen Sachen anvertraut hat und dadurch evtl ihre Seele geöffnet hat. Selbst wenn die Frau freiwillig Gefühle entwickelt oder der Beziehung zustimmt, schließt es Missbrauch nicht automatisch aus. Gerade bei einem erheblichen Machtgefälle kann die Frage der freien und unbeeinflussten Zustimmung kompliziert sein.Manipulation ist extrem unterschwellig. |  0
| | | | | SarahK 28. September 2026 | | | | @Versusdeum, ohne Frage sind (ich hoffe) die meisten Priester anständig. Aber gerade wenn einer „katholisch“ daher kommt, aber schon gar nicht hätte Priester werden dürfen, weil ihm, wie er mir selbst sagte, gesagt worden ist, dass der Zölibat weg fällt, relativ schnell nach der Weihe ein Verhältnis hatte und er ganz ekelig nur von Sexualität getrieben ist, dann glaube ich nicht, dass er ohne professionelle Hilfe umkehren kann. Aber das Lügengewand nach außen ist so groß, dass man es schwer einbrechen kann. Und sorry aber es ist auch nicht meine Sache, und das meine ich, er und die Verantwortlichen werden sich rechtfertigen müssen und selbst wenn es im gegenseitigen Einvernehmen ist bleibt es kontinuierlicher Bruch seines Versprechens und die Frau ist die dumme. |  0
| | | | | Lilly17 28. September 2026 | | | | Wurde mal von afrikanischem Priestern belästigt Ich wurde mal als Studentin, schon länger her, von einem afrikanischen Priester an der Schulter begrapscht und an den Haaren gestreichelt, und er fragte mich gleichzeitig, ob ich mit ihm alleine einen Ausflug nach Bratislava machen würde. Nachdem ich seine Annäherungsversuche heftig zurückgewiesen hatte, hat er mich nicht mehr behelligt, ich mied aber Veranstaltungen wo er dabei war. Aber nehmen wir mal an, ich hätte mich verführen lassen und hätte mich nachher elend gefühlt, was ich Gott sei Dank alles nicht habe, wäre ich dann ein Missbrauchsopfer oder nicht..?
Mir wird der Begriff Missbrauch manchmal zu inflationär verwendet, nicht nur für Vergewaltigungen, Nötigungen und Belästigungen, sondern auch für einvernehmliche, aber asymnetrische Beziehungen, zum Beispiel zwischen Chef, der dich kündigen kann, und Angestellter, oder zwischen Psychiater und Patient, Beichtvater und erwachsenem Beichtkind usw. Das verstößt gegen Berufskodex und katholische Moral, aber ist es Missbrauch ? |  0
| | | | | Versusdeum 28. September 2026 | | | | @SarahK Viele unserer "führenden" Kirchenvertereter (egal ob Kleriker oder Laien) nahmen ausgerechnet den Homo-Missbrauchsskandal an Kindern und Jugendlichen zum Anlass, die Kirche zu homosexualisieren und haben die Morallehre der Kirche sogar im eigenen Arbeitsrecht (!) abzuschaffen Was will man von diesem "Bodenpersonal" noch erwarten? Zum Glück durfte ich in meinem Leben viele gute, gläubige und menschlich überzeugende Priester kennenlernen. Und ein junger Mann, der mich betrunken etwas betatscht hatte, war zuvor von mindestens einem Priesterseminar weggeschickt worden. Selbst ein guter Freund von ihm wusste nicht, warum er nicht mehr dort war. Ich habe nichts gesagt, aber mich später vergewissert, dass er nicht wieder in einem anderen Seminar ist. Falls doch, hätte ich das Gespräch mit ihm gesucht. |  1
| | | | | SarahK 28. September 2026 | | | | @lamwool, so ist es. Für mich klingt Ronaldo auch wie jemand der es weiß, aber einfach nicht wahr haben möchte. Aber es ist ja nicht mehr so, dass man im katholischen Bekanntenkreis lebt. Im Grunde wenn einem soetwas zustößt und man das im weiteren Freundeskreis erzählen würde, würden die direkt sagen „wusste ich es doch, die alten weißen Männer. Du hast doch einen brillanten Anwalt“, keiner würde verstehen warum man katholisch bleibt und gar keinen Wert auf „Rache“ legt . Aber es ist halt wirklich so, frei und glücklich werden weder die Täter noch die verantwortlichen Mitwisser. Vielleicht geht es der Kirche in D auch deswegen so schlecht weil sie dem Teufel soviel zugestehen. Die im gleichen Aparat arbeiten, es wissen aber nichts tun können, gehen dann oft am schlechten Gewissen zu Grunde, weil sie sich nicht trauen dem Opfer Mut und Glauben zuzusprechen. Es ist halt diabolisch. Aber ich bin sicher St Michael schwingt schon sein Schwert. Ich meine auch das ist unser Glaube. Nichts bleibt am Ende unentd |  0
| | | | | lamwool 28. September 2026 | | | | Ablenken @Rolando, möchten Sie. Im Grunde geht es darum, Missetaten von Priestern zu ahnden. In vielen Fällen sind die Taten sehr lange her oder der Betreffende gestorben.
Wenn es aber, wie in diesem Fall ist, Täter bereits exkommuniziert wurde (und dann wieder aufgenommen...) , mehrere Opfer bereit sind auszusagen (oder schon geschehen), sehe ich nicht ein, warum die RKK nichts unternimmt. Das sind Tatsachen, die auch Sie nicht wegdiskutieren können.
Und das gibt vielen, sehr vielen Menschen zu denken und fördert eben leider auch die 'Meinung' dass die Kirche im Grunde genommen gar nichts unternehmen will.
Hat mit meiner Situation nichts, aber auch gar nichts zu tun.
Gruss |  0
| | | | | Rolando 27. September 2026 | | | | lamwool Inwiefern urteilt die RKK unbarmherzig im Bezug auf Ehe weg Mißhandlung.
Das Eheband ist gültig, dann gibts die Trennung von Bett und Tisch, Gebet.
Ist die Ehe ungültig, ist Anullierung möglich.
Zusammenbleiben, geduldig ertragen und beten, ist eine hohe Schule des Kreuzes, des Kreuztragens, kann zur Bekehrung des Partners führen, und darüber hinaus.
Wie ist konkret Ihre Situation im Bezug auf die Unbarmherzigheit der RKK? |  1
| | | | | lamwool 26. September 2026 | | | | Relativ @Rolando, ist Ihr Kommentar:
"Urteilt nicht! [...]
Selbst wenn es zu einer berechtigten Verurteilung mittels nachgewiesener Schuld kommen sollte, heilt erst die Vergebung, nicht das Gefühl der Gerechtigkeit." Schreibeb Sie.
Und wie ist das mit der unbarmherzigen Verurteilung (!) einer Frau durch die RKK, wenn sie (uU. wegen Misshandlung) die Ehe scheidet???
Was sagen Sie dazu??
Hoffentlich kriege ich eine Antwort! |  1
| | | | | SarahK 26. September 2026 | | | | @rainier, eine Frage die mich bewegt ist wie können Beichtväter die dahingehende Beichte ihrer Mitbrüder hören ohne ihnen als Buße aufzuerlegen sich behandeln zu lassen oder sich selbst anzuzeigen. Aber ich befürchte auch auf der anderen Seite dass die Schuldigen so durchtrieben schlecht sind, dass sie sich ihre eigene Wahrheit so aufbauen und das Umfeld so indoktrinieren, dass sie gar nicht mehr wissen dass sie lügen und die Frauen den „Kampf“ auf dieser Welt gar nicht gewinnen können, denn dem „selbsterkorenen Heren der Welt“ gefällt das Spiel und er unterstützt es soweit Gott ihm dem Spielraum lässt. Diesen Menschen zur Mahnung und den Opfern zum Trost: Gott sieht alles und richtet alles und die Entscheidung für Gut oder Böse liegt in der einzelnen Hand, denn ER wird kommen zu richten die Lebenden und die Toten. Ermahnungen an Priester gibt es genug im Evangelium. |  0
| | | | | rainier 25. September 2026 | | | | Was ich bis heute nicht verstanden habe, ist, dass auch in unserer HEILIGEN RÖMISCHEN KIRCHE nicht Recht und Gesetz umgesetzt werden, den Codex Iuris Canonici betreffend ebenso wie die weltliche Gerichtsbarkeit.
Herrscht denn in unserer Kirche ein so starker Esprit de Corps, dass auch Verbrechen möglichst unter den Tisch fallen sollen?
In der weltlichen Gesellschaft, in Sportvereinen und in jeder großen Firma als Beispiele, sind die Proportionen mindestens ebenso, was dieses scheußliche Verbrechen anbelangt. In jedem Abhängigkeitsverhältnis besteht diese Gefahr. Es betrifft Minderjährige genauso wie Erwachsene.
Ein Priester, der sich dieses Verbrechens schuldig gemacht hat, dürfte nie wieder priesterlich wirken dürfen. Keine Versetzung, kein Hochloben auf einen anderen Posten mit weniger sozialem Kontakt, kein sonstiges Blabla.
Doch JEDER Täter muss überführt werden. Dazu ist ein ordentliches VERFAHREN NOTwendend.
Warum geschieht es nicht, unabhängig von Status und Reputation der Person? |  1
| | | | | antony 25. September 2026 | |  | @ Rolando: "Im Zweifel für den Angeklagten" gilt vor Gericht. An anderer Stelle... ... wird daraus leicht "Im Zweifel gegen das Opfer".
Bei Rupnik kommt dazu, dass er bereits exkommuniziert war, nachdem er eine Frau zunächst zu sexuellen Handlungen nötigte und sie dann in der Beichte lossprach.
Das beweist im strengen Sinne natürlich nicht, dass die weiteren Vorwürfe ebenfalls zutreffen. Aber es macht es so plausibel, dass ich extremst vorsichtig wäre, die mutmaßlich betroffenen Frauen der Lüge zu bezichtigen. |  0
| | | | | SarahK 24. September 2026 | | | | Sachlich und emotional Sachlich: es ist nirgends beantwortet wieso die selbstzugeführte Exkommunikation aufgehoben wurde. Schon alleine deren Tatbestand finde ich sollte reichen. . Eine bemerkenswerte Aussage ist, dass Branciani später erklärte, die anderen Schwestern haben erst später von ihr erfahren dass sie auch betroffen war. Emotional: mir ist selbst ein Fall bekannt wo der Priester wirklich ganz ekelhaft perfide manipuliert hat bis er meinte sich auch körperlich was nehmen zu dürfen, nur war die Frau weder an ihm interessiert, fand ihn nicht attraktiv, noch hätte sie ihren Mann betrogen, sie war einfach nur auf der Suche nach Gott und ein immer freundlicher, fröhlicher und hilfsbereiter Mensch. Aus einem Schreiben was er ihr abschließend als „Entschuldigung“ schickte ging mit dem Hinweis auf eine Stelle im Buch Daniel 13,57 hervor dass sie nicht die einzige war, nur dass die anderen mit gemacht hatten. Ich meine wie krank ist das und deswegen finde ich jede Angelegenheit muss aufgeklärt werden. |  0
| | | | | Versusdeum 24. September 2026 | | | | @Rolando Ziemlich genau die Hälfte aller Tatverdächtigen bei Gruppenvergewaltigungen sind Nichtdeutsche. Vor etwa 8 Jahren, also vor der Turboeinbürgerung durch die "Ampel", waren es sogar noch 2/3! |  1
| | | | | Rolando 24. September 2026 | | | | Paddel Ich will nichts unterstellen, aber es ist keine Kunst als Frau Priestern einiges anzulasten, sicher ist es schwierig, doch das gab und gibt es. Deshalb gilt die Unschuldsvermutung bis zum klaren, bewiesenen Schuldspruch. Was sagen Sie zur gegenwärtigen staatlichen Situation wo Mehrfach-und Gruppenvergewaltiger freigesprochen oder lapidar verurteilt werden? |  1
| | | | | Rolando 24. September 2026 | | | | Veritasvincit / Cosmas Ein Verfahren wurde doch eröffnet, steht denn ein Schuldspruch schon fest? Was soll der Papst dazu sagen? Da greift doch auch die staatliche Justiz, was soll der Papst dazu sagen?
Er ist klug! |  1
| | | | | Cosmas 24. September 2026 | | | | PF hat Rupnik gedeckt, alles verschleppt und blockiert, die Exkommunikation aufgehoben.
Die Aufgabe des Papstes ist klar! Die Anweisung geben, daß nicht weiter blockiert wird, transparent, ordentlich und rechtskonform geantwortet wird. Und @Rolando, das kann NUR der Papst, NIEMAND sonst! Es ist evident, dass die zuständigen Stellen im Vatikan gemäß früherer allerhöchster Anweisung alles blockieren. Es wird Zeit, dass Papst Leo die üblen Altlasten seines Vorgängers endlich aufarbeitet! Fromme Worte der Zerknirschung sind zu wenig! |  1
| | | | | Veritasvincit 24. September 2026 | | | | @Rolando Zitat: "Da müsste sich ja unser Bundeskanzler oder Bundespräsident vor Schreiben nicht mehr retten können, wenn es alle mit den Verbrechen im Staat so machen würden."
Im Staat gibt es die Polizei, welche das Verbrechen fandet. In der Kirche gibt es das nicht - da muss man sich direkt an die Regierung wenden. |  2
| | | | | SarahK 24. September 2026 | | | | @Paddel danke Ich danke Ihnen für diese Einordnung und kann Ihnen 100% zustimmen und wirklich ich bin weder Feministin noch eine Metoo Person und schon gar nicht gegen den Zölibat oder Priester oder für Frauenweihe.
@Rolando: Diese Ihre Aussage ist wirklich fast unverschämt: „Auch Jesus wurde aufgrund einer Lüge verurteilt, er wehrte sich nicht, er vergab.“ und meine Antwort: jeder schmutzige Priester schadet der Kirche und macht die Wunden Christi dadurch tiefer. Die Vergebung der Frauen gegen Täter findet in der Liebe zu Christi statt, wenn sie wirklich glauben und evtl wird die Liebe dadurch noch tiefer und aufrichtiger, weil sie durchs Feuer gegangen ist. Aber das eine hat überhaupt nichts, überhaupt gar nichts mit dem anderen (das das Leid geschehen ist und benannt werden muss) zu tun!!! |  6
| | | | | Johannes14,6 24. September 2026 | | | | Während der Prozeß offenbar im Verborgenen geführt wird oder auch stagniert(?), ein Skandal, wenn es so zutrifft,
hat Marko Rupnik und das Centro Aletti in einem Benediktinerinnen - Kloster auf dem Montefiolo eine neue Bleibe gefunden, unter Vermittlung des emeritierten Generalvikars von Rom, Kardinal Angelo Sodano, der dort auch seinen Alterssitz bezogen habe.
Die MOSAIKE wurden in LOURDES verhüllt, neue Werke an der Basilika von APARECIDA mit einem Fest gerade der Öffentlichkeit übergeben, wobei Rupniks Einfluß im Hintergrund bleibt und statt seiner "39 Mosaikkünstler" genannt werden. |  2
| | | | | Paddel 24. September 2026 | |  | @Rolando Ihre Emphatielosigkeit erstaunt mich.
Natürlich heilt nur Vergebung. Vergebung ist aber ungleich schwer, wenn Schuld nicht benannt wurde und wird schier unmöglich bei einer Täter-Opfer Umkehr.
Das Schweigen von Seiten der kirchlichen Autorität kommt einer seelischen Folter gleich. Es ist grausam auf die Mauer des Schweigens zu treffen in einem Verfahren, in dem man selbst massiv betroffen ist. Das ist in der Tat mehr als ein Schlag in die Magengrube und schier nicht auszuhalten.
Deshalb verstehe ich diese Not, sich an den hl. Vater zu wenden.
Inwiefern das sinnvoll ist, ja, darüber lässt sich streiten. |  8
| | | | | bücherwurm 24. September 2026 | |  | Also ich gebe zu: es stört mich tatsächlich erheblich, dass nicht einmal die Rechtsanwältin der mutmaßlichen Opfer Informationen aus dem Vatikan erhält und dass die mutmaßlichen Opfer über die Entwicklung des Prozesses und seiner Vorbereitungen bisher nur aus der Zeitung erfahren. Falls das alles so stimmt, wie es die Opfer behaupten ... wäre das skandalös. |  6
| | | | | Rolando 24. September 2026 | | | | Was heilt denn die Situation, die Betroffenen, den mutmaßlichen Täter? Urteilt nicht! Was soll der Papst dazu sagen, was steht denn fest, was hat er damit zu tun? Er handelt klug und lässt sich nicht hineinziehen.
Selbst wenn es zu einer berechtigten Verurteilung mittels nachgewiesener Schuld kommen sollte, heilt erst die Vergebung, nicht das Gefühl der Gerechtigkeit.
Beide Seiten müssen betrachtet und gehört werden, meist hört man, wie in vielen Themen, einseitige Medienberichterstattung.
Auch Jesus wurde aufgrund einer Lüge verurteilt, er wehrte sich nicht, er vergab.
Der Papst ist da die falsche Adresse, das dient nur dazu, die Kirche in ihrer Gesamtheit ins schlechte Licht zu rücken.
Da müsste sich ja unser Bundeskanzler oder Bundespräsident vor Schreiben nicht mehr retten können, wenn es alle mit den Verbrechen im Staat so machen würden. |  1
| | | | | SarahK 24. September 2026 | | | | Danke! Man kann den mutigen Frauen nur danke sagen! Möge der Hl Erzengel Michael fest für alle Frauen einstehen, die Aufgrund eigener fehlender Kräfte oder aus Rücksicht auf ihre Familie oder eventuell sogar der Kirche nicht den gleichen Weg oder generell public gehen, evtl. auch weil die Dämonen auf der Gegenseite so stark und die Menschen dadurch so durchtrieben falsch oder verblendet sind (hell there is), dass sie trotzdem inneren Frieden und besonders die Liebe zu Christus und seiner Kirche - selbst bei übelster falscher Nachrede - nicht verlieren. Gottes Segen für die Frauen und Heiligen Geist für Sie, den Papst und alle Beteiligten. |  3
| | | | | SpatzInDerHand 24. September 2026 | |  | Oha! Das ist heftig! |  2
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