Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  6. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  7. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  8. Der Bischof und der Denunziant
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  11. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  12. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  13. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  14. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  15. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt

Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt

vor 5 Stunden in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wenn Papst Leo auf die Rosenkranzbasilika blickt, werden die großen Mosaike des Ex-Jesuiten nicht mehr sichtbar sein – Bischof Micas: Es geht um Rücksicht gegenüber den Opfern von sexuellem Missbrauch, die hier Trost und Heilung suchen


Lourdes (kath.net) Bischof Jean-Marc Micas von Tarbes und Lourdes stellte fest, dass anlässlich des Besuchs von Papst Leo XIV. in Lourdes Ende September alle Rupnik-Mosaike, die die Fassade der Rosenkranzbasilika schmücken, verhüllt werden. Er äußerte sich gegenüber der Zeitung „La Nouvelle République des Pyrénées“ mit. Diese Maßnahme wird auch nach der Abreise des Papstes bestehen bleiben. Darüber berichtete das katholische Portal „Aleteia“ in seiner französischsprachigen Ausgabe. Damit wird Besuch von Papst Leo XIV. in Lourdes Ende September wird eine deutliche Veränderung des Erscheinungsbildes des Wallfahrtsortes mit sich bringen: An der Rosenkranzbasilika werden die großen Rupnik-Mosaike, die deren Fassade bedecken, nicht mehr sichtbar sein. 

Der Bischof von Tarbes und Lourdes kündigte an:  „Alle Kunstwerke an der Fassade werden verhüllt und anschließend im Kontext der apostolischen Reise von Papst Leo XIV. neu gestaltet.“ „Die Mosaike bleiben auch nach der Pilgerreise des Heiligen Vaters verhüllt; im Anschluss daran wird ein neuer Reflexionsprozess eingeleitet. Die derzeitige Kommission wird erweitert – insbesondere um Künstler und Theologen –, um über die Zukunft der Fassade der Basilika zu beraten.“


Hinter dieser Entscheidung steht eine schmerzhafte Problematik: Die Mosaike wurden 2008 anlässlich des 150. Jahrestags der Erscheinungen von Marko Rupnik und seinem Atelier geschaffen. Gegen den international renommierten slowenischen Priester und Mosaikkünstler liegen inzwischen aber Anschuldigungen zahlreicher Frauen, vorwiegend Ordensfrauen, wegen sexuellen, spirituellen und psychischen Missbrauchs vor, die bis in die 1990er Jahre zurückreichen. Nach einem kirchenrechtlichen Verfahren wurde er im Juli 2023 dauerhaft aus der Gesellschaft Jesu (Jesuitenorden) entlassen. Zudem wurde ihm jede öffentliche künstlerische Tätigkeit untersagt.

Bischof Micas erläutert zu dieser Problematik: „Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass der Wallfahrtsort alle willkommen heißt, insbesondere die Leidenden. Zu ihnen gehören Opfer von Missbrauch und sexuellen Übergriffen, sowohl Kinder als auch Erwachsene. Doch seit Bekanntwerden der schweren Anschuldigungen gegen Pater Marko Rupnik ist es für diese Opfer schwierig, wenn nicht gar unmöglich geworden, hierherzukommen...“ Doch nach seiner Einschätzung ist es die eigentliche Berufung von Lourdes, diese Menschen in den Mittelpunkt zu stellen: „Die Leidenden und Verwundeten, die Trost und Heilung suchen, müssen in Lourdes einen bevorzugten Platz einnehmen. Das ist die besondere Gnade dieses Wallfahrtsortes: Nichts darf sie daran hindern, der Einladung Unserer Lieben Frau zu folgen und hierher zu pilgern“, berichtete „Aleteia“ anhand der Worte des Bischofs gegenüber „La Nouvelle République des Pyrénées“.

Der Wallfahrtsort ringt bereits seit Jahren um eine Lösung dieser Frage. „Es gibt weltweit Werke von Rupnik – und zwar weitaus größere“, erinnert Bischof Micass, aber „dennoch spricht man nur von denen in Lourdes ... Dies unterstreicht die symbolische Dimension der Botschaft von Lourdes im Hinblick auf die Opfer sexueller Gewalt. Und es legt uns eine besondere Verantwortung auf.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Johannes14,6 vor 49 Minuten 
 

Ergänzung: "His work isn’t Byzantine, it’s a parody and perversion of it"

Eine interessante Betrachtung zur "Sprache" von Rupniks Kunst, dargestellt an den Mosaiken der FASSADE VON LOURDES:

"Sie bedient sich jener sakralen Sprache, um den Gegenstand ihrer Darstellung zu entsakralisieren. Sie greift die äußerste Präzision und Rationalität der byzantinisch-christlichen Kunst auf und erzeugt daraus Chaos – ein visuelles Kauderwelsch. Durch die Nachahmung kindlicher Kritzeleien suggeriert ihr Stil, dass die dargestellten christlichen Inhalte alberner, unpräziser und letztlich belangloser Unsinn seien – Geschichten, die allenfalls für Kinder taugen. Rupniks Kunst untergräbt bewusst ihre Vorlagen; sie ist antirational und antimathematisch."

"Seine Linien und Winkel sind bewusst unpräzise, ​​gebrochen, fragmentiert und nach dem Zufallsprinzip angeordnet – auf eine Weise, wie man sie nicht einmal in der Natur findet,.."

Also CHAOS statt Ordnung,
subtile PERVERSION byzantinisch-präziser Bildsprache (=Spiegelbild göttlicher Vollkommenheit und Schönheit).

religionunplugged.com/news/2024/2/5/8rqvs6rw09srqv6gtgsuy0aokvt34y


0
 
 Johannes14,6 vor 1 Stunden 
 

His work isn’t Byzantine, it’s a parody and perversion of it

Wie soll man dann zB in San Giovanni Rotondo verfahren ?
Die Unterkirche wird beherrscht von großformatigen Mosaiken, Bilderzyklen Rupniks, die Oberkirche (m.E. mit dem Charme einer Bahnhofshalle) soll mit freimaurerischen Symbolen durchsetzt sein.

Rupniks spezielle Spiritualität, die er in seinen Werken ausdrückt. hat Einflüsse u.a. vom Hinduismus aufgenommen.

https://www.herder.de/stz/hefte/archiv/148-2023/10-2023/kontaminierte-werke/

www.herder.de/stz/hefte/archiv/148-2023/10-2023/kontaminierte-werke/


0
 
 Bilbo B. vor 2 Stunden 
 

Kirschmünder?

Rupniks Bilder mit immer denselben Kirschmündern erscheinen mir ausdruckslos. Sie sind wohl nicht einmal des Abdeckens wert? Mit Rücksicht auf das Leid der Opfer sollten sie definitiv entfernt werden.


1
 
 anjali vor 3 Stunden 
 

Rupnik exit

Finde ich auch! Weg damit. Es gibt noch viele andere Kirchen und Kapellen mit solche Mosaiken- einfach abdecken. So schön sind die doch nicht.


1
 
 antony vor 4 Stunden 

Sehr gute Entscheidung!

Alles andere wäre für die Opfer schwer erträglich, wenn sie in den Medien die Bilder aus Lourdes sehen.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  5. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  6. Der Bischof und der Denunziant
  7. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
  8. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  9. Gott hingegen vergeht nie! Wir existieren, weil er uns liebt!
  10. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Italien: Niedrigwasser stoppt Marienprozession auf dem Po
  13. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  14. „Maria, du bist ‚die Freude des Himmels und der Erde‘; wache und bete für uns“
  15. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz