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Norwegischer Bischof Hansen: „Die Evangelisierung ist der grundlegende Auftrag der Kirche“29. Juli 2026 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Bischof von Oslo fördert die Evangelisierung und Projekte, die sich an junge Erwachsene und Erwachsene richten – Priesteramtskandidaten sollen in Vorbereitungsjahr „im Gebet, in menschlicher Reife und im Wissen um das Leben der Kirche zu wachsen“
Oslo (kath.net/katolsk.no/pl) „Die Evangelisierung ist der grundlegende Auftrag der Kirche– die Frohe Botschaft einer Welt zu verkünden, die so dringend Licht und Erlösung braucht. Dies muss ständig weiterentwickelt werden. Wir haben nun drei oder vier Projekte ausgewählt, die wir diesen Herbst starten werden und die sich besonders an junge Erwachsene und Erwachsene richten. Darüber hinaus wird die Arbeit zur Evangelisierung in den Gemeinden und unter Studenten fortgesetzt, ebenso wie die Planungen für eine große internationale Theologiekonferenz in Oslo im kommenden Sommer.“ Das sagt der Bischof von Oslo, Fredrik Hansen, im Interview mit „katolsk.no“, der offiziellen Website der katholischen Kirche in Norwegen. Er äußert sich zu den Hauptthemen, die sein Bischofsrat bei einem mehrtätigen Treffen im Kloster Lunden besprochen hat. Dem Bischofsrat des Bistums Oslo gehören neben dem Bischof der Generalvikar sowie zwei weitere Priester an. 
Thema war außerdem die weitere Strukturierung der Ausbildung norwegischer Priesteramtskandidaten, es wird für die jungen Männer ein propädeutisches Jahr in Lavrik eingeführt. „Dies bedeutet, dass die Diözese die Förderung von Berufungen und die Priesterausbildung weiterentwickelt und in den Mittelpunkt stellt“, erläutert dazu der Bischof. „Mit der Einrichtung eines eigenen Berufungsteams, das seine Arbeit nun ausweitet, um immer mehr jungen Männern auf dem Weg in den Priesterdienst zu helfen, haben wir einen wichtigen Schritt getan. Das Berufungswochenende war ein Erfolg. … Wie in allen anderen Diözesen muss auch bei uns die Ausbildung der neuen Priester in unserer eigenen Realität verwurzelt sein und unseren spezifischen Bedürfnissen entsprechen. Dies wird in Larvik geschehen, wo wir den neuen Priesteramtskandidaten Zeit und Ruhe geben, im Gebet, in menschlicher Reife und im Wissen um das Leben der Kirche zu wachsen, bevor sie ihr akademisches Studium beginnen.“
Der Bischofsrat nahm sich außerdem, schildert Bischof Hansen, „auch Zeit für das Gebet, die Gemeinschaft und die Feier der Heiligen Messe genommen. So wurde dies auch zu einer Art ‚Exerzitien‘, die dazu beigetragen haben, dass wir mit neuer Kraft an die weitere Gestaltung der Diözese gehen – zum Wohle des Volkes Gottes.“
Foto Bischof Hansen (c) Bistum Oslo
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Lesermeinungen| | Versusdeum 4. August 2026 | | | | @SarahK Sie hat das sehr gut auf den Punkt gebracht. Ein Teufelskreis: Die Verkündigung zentraler Glaubensinhalte ist (auch durch eine teils schon früh destruktive Theologie) vielfach bestenfalls zu einem Lückentext verkommen und wir Laien beten zu wenig um gute Priester und Bischöfe. |  0
| | | | | SpatzInDerHand 29. Juli 2026 | |  | @SarahK: ich stimme mit Ihrer Tochter überein! Sagen Sie ihr herzliche Grüße von mir, wenn Sie möchten. |  2
| | | | | SarahK 29. Juli 2026 | | | | @SpatzInDerHand sie sagt ihre Antwort war „es stimmt. Wir haben ein großes Problem mit Laien, ein großes Problem mit Priestern, ein großes Problem mit Bischöfen. Im Grunde ein großes Glaubensproblem.“ |  2
| | | | | SarahK 29. Juli 2026 | | | | @SpatzInDerHand, wo Sie es jetzt gerade fragen, sie hat es mir nicht konkret gesagt. Allerdings hat sie in dem Zusammenhang gesagt sie überlegt jetzt, falls es mit einer bestimmten Stelle nicht klappt, doch nach dem Studium ins Ausland zu gehen bzw zu bleiben. Ich frage sie aber gerne später mal, sie jet-lagged noch rin wenig. Ich komme aber zurück. |  1
| | | | | SpatzInDerHand 29. Juli 2026 | |  | @SarahK: jetzt würde mich aber interessieren, was Ihre Tochter geantwortet hat! |  2
| | | | | SarahK 29. Juli 2026 | | | | Danke! Das gibt doch Hoffnung! Allerdings scheint wirklich überall anzukommen, dass die Kirche sich dazu zurück besinnen muss. Nur unsere Tochter wurde gerade auf einem Treffen mit um die 100 internationalen jungen Katholiken als einzige Deutsche immer wieder gefragt „what about the church in Germany, is it really that bad?“ *stöhn* |  2
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