Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo

15. Juli 2026 in Deutschland


Die Verantwortlichen der Pfarrei und der Diözese Regensburg haben eine Rechtsanwaltskanzlei eingeschaltet, um die weitere Verbreitung des Clips im Internet gerichtlich zu unterbinden, mit Erfolg


Regensburg (kath.net/gem/rn) Große Empörung im Bistum Regensburg: In der historischen Basilika St. Emmeram, einer der bedeutendsten Kirchen Süddeutschlands, hat eine junge Schweizer Popsängerin unerlaubt und heimlich ein anzügliches Musikvideo gedreht. Der zuständige Stadtdekan und Pfarrer Roman Gerl zeigte sich laut einem "Focus"-Bericht zutiefst schockiert über den Vorfall und spricht von einer massiven Verletzung religiöser Gefühle. Die Diözese hat bereits rechtliche Schritte eingeleitet. Bei der Sängerin handelt es sich um die 22-jährige Schweizerin Milune. Für ihre neue Single mit dem provokanten Titel „You believe in Jesus, I believe in Pussy“, in dem sie ihre lesbische Beziehung feiert, wählte sie die barocke Pracht von St. Emmeram als Kulisse. Das Video zeigt anzügliche und frivole Szenen mit ihrer Freundin inmitten des sakralen Raums.

„Ich bin aus allen Wolken gefallen, als ich das Video gesehen habe“, erklärte Pfarrer Roman Gerl gegenüber Medien. Er stellte unmissverständlich klar: „Das Video wurde unsererseits keinesfalls erlaubt.“ Für ein solches Projekt hätte es auch niemals eine Genehmigung gegeben. Der Pfarrer bezeichnete die Aufnahmen als „frivol“ und als ein „absolutes No-Go“. Er sei fassungslos darüber, wie hier ein geweihter Raum für billige Selbstdarstellung missbraucht und der Glaube herabgewürdigt wurde. Die Verantwortlichen der Pfarrei und der Diözese Regensburg haben rasch reagiert. In Absprache mit der Diözesanverwaltung wurde eine Rechtsanwaltskanzlei eingeschaltet, um die weitere Verbreitung des Clips im Internet gerichtlich zu unterbinden. Mit Erfolg: Das Video wurde inzwischen auf den gängigen Plattformen bereits gesperrt beziehungsweise offline genommen.

Pfarrer Gerl betonte, dass es zwar immer wieder Anfragen für Kulturprojekte in der Basilika gebe. In solchen Fällen lasse er sich jedoch stets vorab die genauen Inhalte und Konzepte vorlegen, um die Würde des Gotteshauses zu wahren. Ein derartiger Missbrauch der Kirche durch ein heimlich gefilmtes, respektloses Pop-Video sei ein beispielloser Vorfall, der nicht toleriert werde.
 


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