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Ein Signal des Himmels?vor 3 Stunden in Deutschland, 12 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Das Bistum Fulda distanziert sich von einem Leserbrief von Pfr. Winfried Abel und verteidigt die umstrittene Homo-Paraden - Bistum erwähnt aber mit keinem Wort den islamistischen Hintergrund des Anschlags von Berlin
Fulda (kath.net/rn)
Das Bistum Fulda hat sich von Äußerungen des Fuldaer Pfarrers im Ruhestand Winfried Abel in einem Leserbrief in der „Fuldaer Zeitung“ im Zusammenhang mit dem Christopher Street Day (CSD) distanziert. Das Bistum weist eine angebliche Deutung eines terroristischen Anschlags als Ausdruck eines göttlichen Handelns, wie es medial kolportiert wurde, „entschieden“ zurück. „Es kann und darf nicht hingenommen werden, dass in unserem Land Menschen sich aufgrund ihrer sexuellen Identität als existenziell bedroht erleben“, schreibt das Bistum. Allerdings erwähnt das Bistum mit keinem Wort den islamistischen Hintergrund des Anschlags von Berlin. Die umstrittene Schwulenparade „Christopher Street Day“, die selbst von nicht wenigen Homosexuellen durchaus kritisch gesehen wird, wird hingegen vom Bistum unkritisch verteidigt. Das Zurschaustellen von gelebter Homosexualität, die im Katechismus immerhin klar abgelehnt wird, ist für das Bistum kein Problem. „Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Christopher Street Day wünschen wir einen friedlichen Verlauf und einen respektvollen Dialog“, heißt es lapidar.
Doch was hat Pfr. Abel eigentlich in seinem Leserbrief wirklich geschrieben? 
kath.net dokumentiert den Wortlaut des Leserbriefs:
„Der Berliner Erzbischof Heiner Koch kommentiert das Terrorattentat auf den Berliner Christopher Street Day mit den Worten: ‚Wie schrecklich! Ein so frohes und bewegendes Fest brutal zu zerstören. Wir sind mit unseren Gebeten bei den Opfern und ihren Angehörigen…‘ Ein katholischer Bischof nennt also die Parade der Schamlosigkeit und die zur Schau gestellte Verherrlichung der Perversion ein ‚frohes und bewegendes Fest‘!? Haben die Hirten der Kirche nicht den prophetischen Auftrag, solche Ereignisse im Sinne des Evangeliums zu deuten und ins rechte Licht zu stellen? Der 2014 verstorbene Journalist und Islamkenner Peter Scholl-Latour hat immer darauf hingewiesen, dass die Stärke des Islam in Europa bedingt ist durch die Schwäche des Christentums. Ist es nicht bezeichnend, dass Vertreter des Islam dem einst christlichen Abendland die zunehmende sittliche Dekadenz zum Vorwurf machen und die westliche Kultur verachten? Will sich nun auch Fulda als eine Stätte dieser Unkultur profilieren? Wird nun die einst prächtige, nun arg zusammengeschrumpfte Fronleichnamsprozession durch die große Parade der halbnackten Leiber verdrängt? Hier muss man differenzieren! Die Ablehnung des Christentums rechtfertigt in keiner Weise das brutale und menschenverachtende Vorgehen der islamischen Terroristen, deren Morde und Gruppenvergewaltigungen Ausdruck ihres Hasses sind. Damit bekunden sie keineswegs eine dem Christentum überlegene Moral. Solchen Terroristen muss das Handwerk gelegt werden. Doch sollten alle, die sich noch Christen nennen, derartige Gräueltaten als ein Signal des Himmels verstehen, als einen Aufruf zur Besinnung und zur Umkehr.“
Pfr. Abel - In diesem Bistum möchte ich nicht mehr Priester sein!
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Lesermeinungen| | Paddel vor 1 Stunden | |  | Zeichen des Himmels? Ein Anschlag mit Todesfolge und Schwervereltzten als Zeichen des Himmels zu sehen finde ich daneben. Es ist ein Ausbruch der Hölle, des Teufels, welcher Gott nicht verhindert hat, vielleicht aber sogar abgeschwächt?
Wenngleich ich Pfr. Abels Vorträge schätze, sehe ich ihr tatsächlich ein Fragezeichen.
Der Leserbrief ist aber, bis auf diesen Sazt, den er besser weggelassen hätte, wirklich gut. |  1
| | | | | lesa vor 1 Stunden | |  | Wenn das Himmelreich Gewalt leidet, leidet der Mensch. Dank an Pfr. Abel für seinen Leserbrief! Es gibt Gott sei Dank nicht lauter verdummte, bzw. feige Hirten.
Das ursprüngliche Attentat, in dem viele weiter ihren Ursprung haben, liegt in der Gewalt, die man dem Gebot Gottes anutut. An dieser Gewalt beteiligen sich Hirten, die vor dem Antichtrist, vor dem Zeitgeist einen Kniefall machen und den Anvertrauten das schützende Wort Gottes vorenthalten. Anstatt sich schützend z. B. vor die Kinder zu stellen, die eine solche Schweinerei sich zu Gemüte führen müssen, hätschelt Bischof Koch noch solchen satanischen Umtrieb. Eine bodenlose Gemeinheit! Pfui Teufel! Kehren Sie um, tun Sie Buße, ehe Sie vor Gottes Angesicht stehen, sonst wird es schlimm für Sie und zwar eine Ewigkeit lang! |  3
| | | | | Amt X vor 2 Stunden | | | | @dalex In Summa Theologiae I q. 2 a. 3 formuliert Thomas (über Augustinus) sinngemäß, dass es zur unendlichen Güte Gottes gehört, das Böse zuzulassen und “aus ihm das Gute hervorzulocken”.
Wir können eine Strafe Gottes hier nicht nachweisen aber auch nicht leugnen . |  1
| | | | | Antlitz Christi vor 2 Stunden | | | | Mut und Klarheit! Dank an Pfr. Abel. Pfr. Abel hat mit seinem Leserbrief, aus dem ein echter Durchblick hervor leuchtet, den Nagel auf den Kopf getroffen. Man kann nur hoffen und beten, dass die Hirten der Kirche zu einem echten Glauben zurückfinden und fähig sind, das Licht und die Finsternis zu unterscheiden und furchtlos dafür einzustehen, selbst, wenn es den Kopf kosten sollte. Das schulden besonders sie als besondere Nachfolger dem HERRN, der die Wahrheit bis aufs Blut bezeugte. |  3
| | | | | martin fohl vor 2 Stunden | | | | Es fehlt auch n.m.M. eine klare und eindeutige Positionierung der DBK zum Thema Homosexualität und dem CSD im Sinne des Weltkatechismus (KKK)! In vcorheriger Abstimmung mit der Glaubenskongregation! |  3
| | | | | golden vor 2 Stunden | | | | "Lass dich nicht vom Bösen überwinden ,sondern überwinde das Böse mit Gutem "(Röm 12,21) |  2
| | | | | dalex vor 2 Stunden | | | | Die letzten beiden Absätze... (ab "Die Ablehnung des Christentums...") sehe ich problematisch. Der Anschlag galt auch aus muslimischer Sicht der "Parade der Schamlosigkeit", nicht dem Christentum. Einen Attentäter zur "Axt Gottes" zu erheben (wie hier auch noch durch das Bild des Hl. Bonifatius suggeriert), geht mir dann doch zu weit. Das ist ein ungesundes Hufeisen, das hier aufgemacht wird, auch wenn Pf. Abel in der Sache natürlich Recht hat. Das wendehälsige Mannöver der deutschen Bistümer um 180 Grad in den letzten 10 Jahren ist tatsächlich ein Ausverkauf christlicher Werte. |  0
| | | | | Amt X vor 2 Stunden | | | | Dekret (latae sententiae) Es wird festgestellt, dass die Exkommunikation gegen Erzbischof Heiner Koch
automatisch eingetreten ist, so die Person die Auslebung himmelschreiender Sünden (Homo-Parade) gebilligt hat. |  1
| | | | | Walahfrid Strabo vor 3 Stunden | |  |
Danke an die Redaktion, dass Sie den kompletten Leserbrief veröffentlichen!!!
In den anderen Medien stand nämlich nur was von der "Parade der Schamlosigkeit" und das Attentat als ein Signal des Himmels. Kann mir schon denken, warum das so zerstückelt wurde: dem gesamten Brief hätten nämlich deutlich noch mehr Kommentatoren als so schon zugestimmt!
Vielleicht sollte die Bistumsleitung in Fulda mal wieder einen Blick in die Bibel werfen. Und wenn sie den biblischen Aussagen zur Homosexualität nicht zustimmen kann, dann bitte auch so ehrlich sein und sich vielleicht beruflich umorientieren... |  3
| | | | | Fragender087 vor 3 Stunden | | | | der Leserbrief schlägt Wellen Welt, Bild, Focus haben darüber geschrieben. Die meisten Kommentare, dort wo sie zugelassen sind, finden dass Pfarrer Abel Recht hat.
Das Bistum wäre gut beraten gewesen einfach den Mund zu halten. Aber jeder blamiert sich halt so wie er kann, |  4
| | | | | Gandalf vor 3 Stunden | |  | Leserbrief ist völlig harmlos! Alles kann ein Zeichen vom Himmel sein, ein Gläubiger weiß das, Ungläubige regen sich auf! |  4
| | | | | Stefan Fleischer vor 3 Stunden | |  | Die Zeichen häufen sich, dass unsere Kirche von einem Geist unterwandert wird, in welchem nicht mehr der Mensch Gott zu dienen und seine Gebote zu halten hat, sondern wo Gott nur noch dazu da ist, uns Menschen zu dienen, all unsere Fehler und Sünden in seiner bedingungslosen Barmherzigkeit zu verzeihen und die negativen Folgen davon auszubügeln. Ja, Gott ist geduldig. Dass er aber nicht auch straft, wo wir anders nicht zur Vernunft kommen, das steht nirgends in der Schrift, und davor warnen uns auch immer wieder Erscheinungen und Botschaften. Dass Gott in seinem Reich niemanden brauchen kann, welcher nicht bereit ist, ihn als Vater und Herrn anzuerkennen, sollte eigentlich jedem vernünftig denkendem Menschen klar sein. |  5
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