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„Welt“-Artikel: „Burka und Niqab sind Symbole des politischen Islam“

vor 2 Stunden in Deutschland, keine Lesermeinung
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„Arche“-Gründer Bernd Siggelkow: . In der Frankfurter „Arche“-Einrichtung seien kürzlich fünf elf- bis 13-jährige Mädchen in Burka erschienen, „das war ganz klar ein Ausdruck des Protests, der Radikalisierung. Mit Religion hat das nichts zu tun“.


Berlin (kath.net) Fünf Mädchen im Alter von 11 bis 13 Jahren erschienen plötzlich in Burkas bei der christlichen Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung „Die Arche“ in Frankfurt. Anscheinend hatten sie die Gewänder in den Schultaschen mitgebracht, sich nach dem Unterricht umgezogen und in dieser Gewandung versucht, die „Arche“-Einrichtung zu besuchen, eine Mitarbeiterin verwehrte ihnen den Besuch. Das berichtet die „Welt“ im Beitrag mit dem Titel: „Burka und Niqab sind Symbole des politischen Islam“.

Bernd Siggelkow warnt, dass dies „ganz klar ein Ausdruck des Protests, der Radikalisierung“ gewesen sei und nichts mit Religion zu tun habe. Er erläutert, dass extreme Gruppierungen und islamische Prediger Symbole wie Burka und Niqab forcierten und entsprechende Inhalte vor allem über TikTok und Instagram verbreiteten. Man versuche, „junge Leute damit zu erreichen und sie aufzuhetzen“. Eigens stellt er fest: „Wir haben inzwischen ein kulturelles Vakuum hinterlassen, weil wir unsere Werte nicht mehr einfordern.“ In Burka und Niqab sieht er Symbole eines radikalen Islamverständnisses, dieses stelle religiöse Regeln über die Ordnung des Staates: „Das ist, als würde ich bewusst das Erkennungszeichen einer extremistischen Ideologie tragen. Niemand würde sagen: Das ist doch nur ein Stück Stoff“, zitiert die „Welt“ den Gründer der „Arche“. „Langfristig wird es nicht ohne Demokratie-Erziehung gehen. Sonst bekommen wir einen Krieg der Kulturen in Deutschland.“


Die Frauen-Union, eine Organisation der CDU, fordert inzwischen bereits ein Verbot der Vollverschleierung in Deutschland, FU-Bundesvorstandsmitglied Zemfira Dlovani schildert, dass Burka und Niqab „ein Zeichen der extremen Unterdrückung von Frauen“ seien, „die mit Freiheit und Gleichberechtigung nicht vereinbar ist“, sie seien Symbole erzkonservativer und salafistischer Milieus sowie des politischen Islam. Dabei laute die Botschaft, dass Frauen auf Sexualität reduziert und zugleich aus der Öffentlichkeit gedrängt würden.

Es gibt bereits einige andere europäische Staaten mit Verhüllungsverbot, etwa Belgien, Frankreich, Österreich und die Schweiz. Dabei dürfen Frauen nicht ihr Gesicht verdecken.


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