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Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber25. Juli 2026 in Österreich, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Diözesansprecher Prüller: Erzbischof und Dompfarrer haben sich "in gutem Einvernehmen" geeinigt - Pensionierung Fabers mit 31. August 2027 - Auswahlprozess für die Nachfolge Fabers startet.
Wien (kath.net/ KAP)
Die Erzdiözese Wien hat am Freitag gegenüber Kathpress bestätigt, dass Erzbischof Josef Grünwidl und Dompfarrer Toni Faber sich "in gutem Einvernehmen" auch im Detail über den weiteren Weg Fabers geeinigt haben. Demnach wird er als Dompfarrer mit 31. August 2027 in Pension gehen. Damit beginne nun auch der Auswahlprozess für die Nachfolge Fabers als Dompfarrer für eine Amtsübernahme per 1. September 2027, so Diözesansprecher Michael Prüller. Wie Prüller weiter mitteilte, bleibe Toni Faber freilich auch nach seiner Pensionierung "aktiver Priester und Seelsorger im herausfordernden Umfeld der City-Pastoral". Er sei zudem "frei, sich darüber hinaus neuen Aufgaben zu widmen".
Der Diözesansprecher reagierte damit auf Medienberichte vom Freitag, denen ein aktuelles Schreiben Fabers an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugrunde liegt und in dem er u.a. das Datum seiner Pensionierung mitteilt, zugleich aber auch auf das noch anstehende intensive gemeinsame Arbeitsjahr einstimmt. Zudem wird er voraussichtlich noch heuer von seiner Wohnung im Churhaus am Stephansplatz in eine nahe "alterstaugliche" Wohnung übersiedeln, die sich im Eigentum des Domkapitels befindet. 
Rekordverdächtige 30-jährige Amtszeit
Schon am 23. Mai hatte Erzbischof Josef Grünwidl im Ö1-Mittagsjournal die Neubesetzung der Wiener Dompfarre mit Sommer 2027 bestätigt. Als wesentlichen Grund nannte Grünwidl die lange Amtszeit von Dompfarrer Toni Faber sowie dessen Erreichen des Pensionsalters im kommenden Jahr. "Es gab in der Geschichte des Dompfarrers niemanden, der 30 Jahre dieses Amt ausgeübt hat", sagte Grünwidl. Faber habe damit "einen Rekord aufgestellt".
Faber ist seit 1997 in der Dompfarre tätig; am 1. Jänner 1999 wurde er von Kardinal Christoph Schönborn zum Dompfarrer von St. Stephan ernannt. Zugleich betonte der Erzbischof schon im Mai, dass dies keinen Rückzug Fabers aus der Seelsorge oder vom Stephansplatz bedeute und er dessen Dienst sehr schätze.
Faber (64) ist österreichweit bekannt durch seine große mediale Präsenz und seine vielen seelsorglichen Verdienste. Zuletzt gab es u.a. teils medial geführte Debatten über Fabers Lebensstil sowie öffentliche Auftritte mit weiblicher Begleitung.
Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Foto: Archiv
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Lesermeinungen| | Wynfried 25. Juli 2026 | |  | Dompfasrrer Faber ist noch über ein Jahr im Amt Noch 13 Monate, umgenau zu sein. Warum man dann schon jetzt von Pensionierung spricht, erscheint mir etwas unverständlich. Besser wäre die Formulierung: "Dompfarrer Faber wird nächstes Jahr in den (vorzeitigen) Ruhestand treten."
Auch mit 65 Jahren wird er dann aber noch lange nicht das Ruhestandsalter reicht habem, welches das Kirchenrecht eigentlich vorsieht. Nach can. 538 § 3 CIC soll ein Pfarrer seinen Amtsverzicht erklären, wenn er das 75. Lebensjahr vollendet hat. Der Verzicht ist in vielen Diözesen auch schon ab dem 70. Lebensjahr möglich, aber mit 65 Jahren normalerweise noch nicht, es sei denn aus aus gesundheitlichen oder anderen schwerwiegenden Gründen. 65 ist kein kanonisches Pensionsalter, oder gelten da für Österreich und Wien irgendwelche Sonderregelungen? |  0
| | | | | gebsy 25. Juli 2026 | |  | Verdienste vs Ewigkeitswert Wenn bei gottgeweihten Menschen Verdienste aufgezeigt werden, ist es angebracht, diese auf ihren Ewigkeitswert "abzuklopfen", was natürlich nur Gott in Liebe und Gerechtigkeit machen kann ... |  1
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