Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  6. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  7. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  8. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  9. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  12. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  13. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  14. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  15. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien

Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!

25. Juni 2026 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Reem Alsalem behauptete, dass es keine Beweise für die Vergewaltigung von Frauen durch die Hamas gab. Ein israelisches Opfer hatte genug von ihren Lügen und trat ihr auf offener Bühne entgegen


Genf (kath.net/gem/rn)

Bei der 62. Sitzung des UN-Menschenrechtsrates in Genf kam es diese Wochezu einem emotionalen und hochpolitischen Eklat. Die im November 2023 aus der Gefangenschaft im Gazastreifen freigelassene Israelin Ilana Gritzewsky trat vor das Gremium, um die UN-Sonderberichterstatterin für Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Reem Alsalem, direkt mit den Schrecken des 7. Oktobers zu konfrontieren.

Gritzewsky, die aus dem Kibbuz Nir Oz verschleppt und 55 Tage von der Hamas festgehalten worden war, schilderte unter Tränen und sichtlich zitternd ihre traumatischen Erlebnisse: die brutale Verschleppung, körperliche Misshandlungen und die ständige Angst vor Vergewaltigungen.

Direkt an die im Saal anwesende Reem Alsalem gewandt, sagte die 31-Jährige: „Am 7. Oktober und in der Gefangenschaft wurden jüdische Frauen vergewaltigt, missbraucht und gedemütigt. Und Sie, Sonderberichterstatterin, wählen das Schweigen und die Leugnung. Sie sagen, es gäbe keine Beweise für sexuelle Gewalt am 7. Oktober. Ich stehe heute hier – nicht als Bericht, nicht als Statistik. Ich bin eine Frau, die überlebt hat. Ich bin der lebende Beweis für sexuelle Gewalt durch die Hamas.“


Die Überlebende forderte Alsalem auf, ihr ins Gesicht zu sehen: „Glauben Sie uns jetzt? Werden Sie sich entschuldigen?“

Der Auftritt, der von der Nichtregierungsorganisation UN Watch initiiert wurde, sorgt seither für internationale Empörung – nicht nur wegen Gritzewskys erschütterndem Zeugnis, sondern auch wegen des Verhaltens der UN-Beauftragten. Aufnahmen aus dem Saal zeigen Alsalem, wie sie während der emotionalen Schilderungen weitgehend regungslos und versteinert zuhört. Kritiker und Opferverbände warfen ihr mangelnde Empathie vor; Beobachter sprachen von einer herablassenden Haltung gegenüber der traumatisierten Zeugin.

Reem Alsalem steht bereits seit Längerem in der Kritik. Ihr wird von israelischer Seite und von Menschenrechtsorganisationen vorgeworfen, die systematische sexuelle Gewalt der Hamas am 7. Oktober herunterzuspielen oder als „Desinformation“ abzutun. Dies steht im Widerspruch zu Berichten anderer UN-Stellen, wie dem der UN-Sonderbeauftragten Pramila Patten aus dem Jahr 2024, der „klare und überzeugende Informationen“ über Vergewaltigungen und sexualisierte Folter durch die Terroristen feststellte.

Nach dem Vorfall in Genf haben sich die Stimmen gemehrt, die den Rücktritt oder die Entlassung von Reem Alsalem fordern. Kritiker betonen, dass eine UN-Sonderberichterstatterin, deren Mandat der Schutz von Frauen vor Gewalt ist, die Glaubwürdigkeit der gesamten Institution beschädige, wenn sie die Augen vor den Verbrechen an israelischen Opfern verschließe. 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Paddel 26. Juni 2026 

Zwei Gesichter

Ilana Gritzewskys Gesicht strahlt trotz des tiefen Leids so viel Schönheit aus.

Gott möge ihrer geschundenen Seele Heilung schenken und der geschundenen Seelen aller Betroffenen.


0
 
 Dornenbusch 25. Juni 2026 
 

Aus aktuellem Anlass:

Nennt seinen Namen.
Rettet sein Leben.
Das islamische Regime steht kurz davor, einen 19-jährigen iranischen Fußballer namens Ehsan Hosseinpour zu hängen. Er wurde während der Proteste im Januar von der Straße gezerrt, ihm wurde eine Waffe in den Mund gestoßen, er wurde gefoltert, bis er nicht mehr gehen konnte, und zu einem erzwungenen Geständnis gezwungen. Nun treiben sie seine Hinrichtung voran, die in den nächsten Tagen stattfinden soll. Das Leben dieses jungen Mannes geht zu Ende, während wir hier scrollen. Schweigt nicht. Teilt diesen Beitrag, bevor das Regime ihn tötet.

www.labournet.de/internationales/iran/politik-iran/44-tote-fussballer-im-iran-und-die-iranische-nationalmannschaft-bei-der-wm-2026-das-team-des-regime


2
 
 Schillerlocke 25. Juni 2026 
 

Der Fisch stinkt vom Kopf

Der derzeitige Generalsekretär der UNO ist ebenfalls kein Freund der Juden, wie er vielfach bewiesen hat. Mich wundert gar nicht, dass sein Gefolge sich so benimmt, wie oben geschildert. Das passt zur gegenwärtigen UN-Führung.


4
 
 rainier 25. Juni 2026 
 

Was sind die UN?

Reem Alsalem ist eine schreckliche Lügnerin. Sie als Sonderberichterstatterin und Expertin für Gewalt gegen Frauen fungieren zu lassen, ist, wie den sprichwörtlichen Bock zum Gärtner zu machen.

Die UN sind eine durch und durch korrupte infiltrierte Organisation mit Einzelinteressen. Ich bin mit vielem nicht einverstanden, was der US-Präsident macht, aber den UN radikal die finanziellen Mittel zu entziehen, war eine seiner Glanzleistungen.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  12. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  13. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  14. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  15. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz