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Bekannte christliche Adoptionsagentur stellt Vermittlung von Kindern an homosexuelle Paare ein19. Juni 2026 in Familie, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
‚Klarheit bezüglich unserer christlichen Identität ist essenziell für unser christliches Zeugnis und entscheidend für die langfristige Gesundheit, Nachhaltigkeit und Wirkung unserer Mission‘, sagt der Geschäftsführer von Bethany Christian Services.
Grand Rapids (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Eine der führenden christlichen Agenturen für die Vermittlung von Adoptionen und Pflegefamilien in den USA wird künftig keine Kinder mehr an homosexuelle oder andere „LGBTQ-Paare“ vermitteln. Die Organisation Bethany Christian Services (BCS) nimmt damit eine frühere Entscheidung aus dem Jahr 2021 zurück und bekräftigt ihre christliche Identität.
In einer aktualisierten Glaubens- und Grundsatzerklärung betont die Agentur die biblische Sicht auf Ehe und Familie. Darin heißt es: „Wir glauben, dass Gott die Familie als primäre Struktur für Liebe, Fürsorge und menschliches Gedeihen geschaffen hat. Wir bekräftigen die biblische Gestaltung der Ehe als Bund zwischen einem Mann und einer Frau, der von Gott errichtet wurde, um Seine Liebe und Treue widerzuspiegeln. Dieser Bund bietet Kindern ein stabiles und förderndes Umfeld.“ 
Paare, die bei BCS ein Kind adoptieren oder in Pflege nehmen möchten, müssen künftig dieser Erklärung zustimmen. Die neue Richtlinie tritt im Juni 2027 in Kraft.
Bethany Christian Services hatte 2021 begonnen, Kinder auch an gleichgeschlechtliche Paare zu vermitteln – zu einer Zeit, in der die Akzeptanz der „Ehe für alle“ unter konservativen Christen ihren Höhepunkt erreicht hatte. Die Agentur hatte damals eine Umfrage in Auftrag gegeben, die mehrheitlich eine gewisse Unterstützung unter Christen für gleichgeschlechtliche Adoptionen ergab.
Katy Faust, Gründerin und Geschäftsführerin der Kinderrechtsorganisation „Them Before Us“, kritisierte diese Entscheidung damals scharf. Sie betonte, dass die Kriterien für Adoptiveltern nicht auf Meinungsumfragen, auch nicht unter Christen, basieren sollten, sondern am Wohl der Kinder ausgerichtet sein müssten. Nun begrüßt sie die Kehrtwende: „Sie haben diese Entscheidung rückgängig gemacht. Sie stellen nur noch Christen ein und vermitteln nur noch an Mutter-Vater-Haushalte. Der gesellschaftliche Stimmungswechsel zeigt messbare Wirkung.“
Keith Cureton, der Geschäftsführer von Bethany Christian Services, erklärte gegenüber Fox News: „Klarheit bezüglich unserer christlichen Identität ist essenziell für unser christliches Zeugnis und entscheidend für die langfristige Gesundheit, Nachhaltigkeit und Wirkung unserer Mission.“ Die neue Ausrichtung stärke die Arbeit der Organisation und schaffe Übereinstimmung mit Partnern, die dieselben Glaubensüberzeugungen teilen.
Bethany Christian Services wurde 1944 in Grand Rapids im US-Bundesstaat Michigan gegründet. Sie ist eine der größten evangelischen Adoptions- und Pflegefamilienagenturen der USA und ist in mehr als 25 Bundesstaaten aktiv. Sie hat sich traditionell auf die Stärkung von Familien konzentriert und sieht sich in der Verantwortung, Kinder in Übereinstimmung mit biblischen Prinzipien zu vermitteln.
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Lesermeinungen| | nekonata 20. Juni 2026 | | | | @ Paddel „Die Präsidentschaft von Joe Biden begann im Januar 2021.
Denke wegen den zu befürchtenden Repressalien?“
- Also hat Bethany Christian Services aufgehört Kinder auch an gleichgeschlechtliche Paare zu vermitteln, nicht, weil gleichgeschlechtliche Paare nicht das Gleiche, was heterosexuelle Paare sind, sondern nur weil sie keine Repressalien befürchten muss.
Mit anderen Worten: Für Bethany Christian Services ist Homosexualität OK, sie vermittelt aber nicht an gleichgeschlechtliche Paare, wenn sie deswegen Repressalien von der neuen Präsidentschaft/Regierung befürchten könnte.
Ich das nicht eher typisch deutsch, als typisch amerikanisch? |  0
| | | | | Versusdeum 19. Juni 2026 | | | | In Deutschland hatten ein bekannter Schlagersänger und sein damaliger Partner einen Buben aus Russland adoptiert, während man bei uns adoptionswilligen Paaren bis heute alle möglichen Knüppel zwischen die Beine wirft. U.a. gilt man offenbar schon ab 40 als "zu alt"! Lieber die Kinder im Heim lassen!
Aber Familie zählt im "Neuen Deutschland" ja eh nicht mehr: Gerade drückt man im Schatten der WM die Abschaffung der Mitversicherung bei der Krankenversicherung durch (mind. 200 Euro im Monat weniger, was fast dem Kindergeld für ein Kind entspricht) und auch des Ehegattensplittigs. Familien, in denen ein Partner sich um die Kinder kümmert, verlieren u.U. mehrere hundert Euro monatlich! Nein, "Niemandem wird etwas weggenommen", hatte man bei der Einführung der Homo-Ehe ("Ehe für alle") gesagt. ja klar!
Im Link eine Petition zu diesem Angriff auf die Familie: citizengo.org/de/fm/17837-cdu--ehegattensplitting---mitversicherung-verteidigen- |  1
| | | | | Paddel 19. Juni 2026 | |  | @ nekonata Die Präsidentschaft von Joe Biden begann im Januar 2021.
Denke wegen den zu befürchtenden Repressalien? |  0
| | | | | nekonata 19. Juni 2026 | | | |
"Bethany Christian Services hatte 2021 begonnen, Kinder auch an gleichgeschlechtliche Paare zu vermitteln"
warum? |  1
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