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'Nicht mehr zeitgemäß': Katholischer Kindergarten aus Österreicht streicht Muttertagsgedichte

6. Mai 2026 in Familie, 5 Lesermeinungen
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In einer Mitteilung an die Eltern begründete die Einrichtung diesen Schritt mit den sich wandelnden Familienstrukturen.


Linz (kath.net) Ein katholischer Kindergarten in Oberösterreich sorgt kurz vor dem Muttertag für erhebliche Diskussionen. Der Pfarrcaritaskindergarten St. Josef in Gallneukirchen hat sich dazu entschieden, in diesem Jahr auf das Einstudieren klassischer Gedichte und Lieder für den Mutter- und Vatertag zu verzichten. Dies berichtet "Apollo News". In einer Mitteilung an die Eltern begründete die Einrichtung diesen Schritt mit den sich wandelnden Familienstrukturen. „Klassische Rollenbilder rund um Mutter- und Vatertag spiegeln diese Vielfalt nicht immer wider und sind daher aus unserer Sicht nicht mehr zeitgemäß für den Kindergartenalltag“, zitiert der Bericht aus dem Schreiben. Man wolle bewusst darauf Rücksicht nehmen, dass Kinder heute in sehr unterschiedlichen Familienformen aufwachsen. Die Entscheidung stieß bei vielen Eltern auf Unverständnis und Kritik. Die zuständige Caritas Oberösterreich verteidigte das Vorgehen jedoch. Edith Bürgler-Scheubmayr, Vorständin der Caritas Oberösterreich, betonte, dass man sich an der heutigen „Lebensrealität der Kinder“ orientiere.



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Lesermeinungen

 modernchrist 6. Mai 2026 
 

Wir spenden für die Caritas schon lange nichts

mehr. Dort sitzen auch in D bereits sehr oft Leute in den höheren Rängen, die von katholischen Tuten und Blasen keine Ahnung mehr haben.
Alle Kinder haben einen Vater und eine Mutter, das ist eine biologische Tatsache. Wohl jedes Kita-Kind hat eine Mutter - oder bei Lesben zwei - zuhause! Warum sollten wegen Einzelfällen a l l e Kinder keine passenden Gedichte mehr lernen? Auch keine Muttertagsgeschenke mehr basteln dürfen? Da werden einfach Dinge abgeschafft, wofür diese "Erzieher" gar keinen Auftrag haben! Was heutige junge Mütter alles für ihr Kind auf sich nehmen: Und da wird caritasmäßig einfach umgesteuert. Ich finde das einen übergriffigen Skandal.


2
 
 SalvatoreMio 6. Mai 2026 
 

Und die Eltern?

Die Eltern müssen sich doch nicht alles gefallen lassen. Ich hoffe, sie machen sich stark, denn hier geht es um das Wichtigste, um Heimat, Zuhause, Geborgenheit!


1
 
 Steve Acker 6. Mai 2026 
 

Lebensrealität ?

es ist wohl eher so, das versucht wird die Kinder dahin zu biegen, dass sie weg von ihrer Lebensrealität kommen.
Kinder sollen es nicht mehr als normal empfinden, dass sie in einer Familie mit Vater und Mutter leben.
daher wird dann der Muttertag praktisch gestrichen.

Das ist Teil der üblen Genderideologie


6
 
 Mensch#17 6. Mai 2026 
 

... hat sich dazu entschieden, ... zu verzichten.

Vielleicht wäre das der Anlass der Verantwortlichen in dieser Pfarrei, auf den Kindergarten oder auf die handelnden Erzieherinnen .... zu verzichten.

Auch kann ich mir vorstellen, dass die "normalen" Gläubigen sich überlegen, bei der nächsten Charitassammlung ... sich dazu entscheiden, auf die Spende zu verzichten.


4
 
 Jothekieker 6. Mai 2026 
 

Einsparpotential

So einen Kindergarten braucht die Kirche eigentlich nicht mehr aus Kirchensteuermitteln zu unterstützen.


5
 

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