![]() |
Loginoder neu registrieren? |
|||||||||||||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
| ||||||||||||||
SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-diskutiert
| ![]() US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhaltenvor 2 Stunden in Weltkirche, 1 Lesermeinung Was machte Obama-Berater David Axelrod vergangene Woche im Vatikan? Warum gaben drei "linke" US-Kardinäle gemeinsam ein Interview? Mischt sich die katholische Kirche bei den Midterms in den USA ein? Washington D.C. (kath.net/rn) Das Verhältnis zwischen dem Weißen Haus und dem Vatikan bleibt weiterhin angespannt. In einem Interview mit dem US-Sender Fox News reagierte Vizepräsident JD Vance am Montagabend deutlich auf die jüngsten Friedensappelle von Papst Leo XIV. „In manchen Fällen wäre es das Beste für den Vatikan, sich auf moralische Angelegenheiten zu konzentrieren“, so Vance. Zwar sei es gut, wenn sich das Kirchenoberhaupt für seine Anliegen einsetze, die konkrete US-Politik müsse er jedoch dem Präsidenten überlassen. Vance konvertierte vor einigen Jahren zum Katholizismus. Papst Leo steht in den USA bei konservativen Katholiken in der Kritik, nachdem er die Menschen aufgerufen hatte, sich an ihre Regierungen und Abgeordneten zu wenden, um gegen den Krieg zu protestieren. Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch ein mysteriöses Treffen zwischen Obama-Berater David Axelrod und Papst Leo im Vatikan, das nur wenige Stunden vor dessen Abreise nach Afrika stattfand. Kurz darauf folgte eine Medienkampagne dreier US-Kardinäle, die politisch links der Mitte positioniert sind. In einem Interview machten diese zeitgleich gegen die Migrationspolitik der US-Regierung sowie gegen den Iran-Krieg Stimmung. Beobachter werten dies als Versuch, katholische Wähler – die 2024 mehrheitlich für Trump gestimmt hatten – im Hinblick auf die kommenden Midterms wieder für das Lager der Demokraten zu gewinnen. Unklar ist, ob der Versuch gelingen wird, da inbesonders das Migrations-Thema ein Thema ist, bei dem Trump von vielen US-Bürgern positiv gesehen wird. Bei einem Medien-Auftritt am Dienstag legte JD Vance nach und meinte: "Der Papst sagte, dass Gott niemals auf der Seite derjenigen ist, die das Schwert erheben… Ernsthaft? Dann sagen Sie mir, Heiligkeit… Stand Gott auf der Seite der amerikanischen Soldaten, die in der Normandie landeten, Frankreich vom Nazi-Joch befreiten und ihr Blut vergossen, um das absolute Böse zu beenden? Stand Gott auf der Seite der jungen Amerikaner, die die Tore der Vernichtungslager öffneten, die Überlebenden des Holocausts retteten und der größten Barbarei der modernen Geschichte ein Ende setzten? Oder blieb Gott neutral, während sechs Millionen Juden ermordet wurden? Ich glaube schon, dass Gott auf ihrer Seite stand. Und jeder, der etwas anderes behauptet, versteht entweder die Geschichte nicht… oder er versteht Gott nicht."
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() Lesermeinungen
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
| |||||||||||
![]() | ||||||||||||||
© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz | ||||||||||||||