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Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘10. April 2026 in Chronik, 10 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Italienische Wissenschaftler konnten mit Hilfe intensiver UV-Strahlen mehrere charakteristische Merkmale des Grabtuchs auf einem Leinentuch erzeugen. Für eine vollständige Reproduktion wäre eine Unmenge an Energie in einem kurzen Zeitraum erforderlic
Frascati (kath.net/jg)
Der italienische Physiker Paolo Di Lazzaro vom ENEA-Forschungszentrum in Frascati (Italien) hat fünf Jahre lang versucht, das Körperbild auf dem Turiner Grabtuch mit hochintensiven ultravioletten Lasern nachzubilden. Das Ergebnis: Zwar gelang es dem Team, kleine Bereiche mit einer ähnlichen Verfärbung zu erzeugen – doch die vollständige Reproduktion des lebensgroßen Bildes übersteigt bei weitem die Möglichkeiten moderner Technik, berichtet die britische Zeitung Daily Mail.
Das Turiner Grabtuch ist ein etwa 4,4 Meter langes Leinentuch, auf dem sich das schwache Abbild eines Mannes abzeichnet – von vorn und von hinten. Viele Christen sehen darin das Leichentuch Jesu, in welches sein Körper nach der Kreuzigung eingehüllt wurde. Das Bild soll durch ein übernatürliches Ereignis bei der Auferstehung entstanden sein. Kritiker halten das Tuch für eine mittelalterliche Fälschung. 
Di Lazzaro und sein Team feuerten intensive UV-Laserpulse auf unbehandelte Leinenstoffe ab, die ähnlich wie das Originaltuch beschaffen waren. Die energiereichen Lichtblitze veränderten die chemische Struktur der äußersten Fasern und erzeugten eine schwach gelbliche Verfärbung. Die Wissenschaftler konnten dabei mehrere charakteristische Merkmale des Originals nachahmen: Die Färbung beschränkte sich ausschließlich auf die Oberfläche der Fäden, benachbarte Fasern blieben unberührt, die Fluoreszenz war reduziert und das Bild wirkte wie ein negatives Foto.
Trotz dieser Teilerfolge stellten die Forscher fest, dass eine vollständige Reproduktion des gesamten Körperbildes eine immense Menge an Energie erfordern würde – und zwar in einem extrem kurzen Zeitraum. Laut Angaben von Di Lazzaro wären dafür etwa 34.000 Milliarden Watt notwendig, die in nur einem Vierzigstel einer Milliardstel Sekunde abgegeben werden müssten.
Der amerikanische Bibelwissenschaftler Jeremiah Johnston zitierte Di Lazzaro in einer Sendung mit den Worten: „Wir haben diese Energie auf der Erde nicht.“ Johnston interpretierte das Ergebnis als Hinweis darauf, dass das Bild auf dem Grabtuch durch ein „nukleares Ereignis“ oder eine gewaltige Energieentladung entstanden sein könnte – vergleichbar mit dem Moment der Auferstehung, wie sie in der Bibel beschrieben wird. Er betonte, dass keine Pigmente, kein Färbemittel und kein Farbstoff im Spiel sei, sondern eine chemische Veränderung der Leinenfasern selbst.
Die Experimente des italienischen Teams gehen auf Arbeiten aus dem Jahr 2010 zurück. Damals nutzten die Forscher Leinenstoffe aus den Jahren 1930 bis 1950, die weder gewaschen noch chemisch behandelt worden waren, um vergleichbare Bedingungen zu schaffen. Die UV-Strahlung wirkt dabei nur auf die obersten molekularen Schichten ein, ohne das Gewebe zu verbrennen oder tief zu durchdringen – genau wie es beim echten Grabtuch beobachtet wurde.
Die Wissenschaftler selbst mahnen jedoch zur Vorsicht: Die Laborversuche beweisen nicht eindeutig, wie das Originalbild entstanden ist. Sie zeigen lediglich, dass bestimmte Merkmale mit ultravioletter Strahlung nachgeahmt werden können – allerdings nur in kleinem Maßstab und mit erheblich geringerer Energie.
Das Grabtuch wird seit Jahrhunderten kontrovers diskutiert. Es tauchte erstmals in den 1350er Jahren in Lirey (Frankreich) auf. Zahlreiche Studien haben sich mit seiner Echtheit, den Blutspuren, Pollenresten und der dreidimensionalen Beschaffenheit des Bildes beschäftigt. Für Gläubige bleibt es ein zentrales „Mysterium des Glaubens“ – ein mögliches materielles Zeugnis der Auferstehung Jesu.
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Lesermeinungen| | 1517 14. April 2026 | | | | @Mariat Aus dem verlinkten PDF: „Man kann annehmen das Petrus das Grabtuch zu sich Nimmt und vor den Juden in Sicherheit bringt. … Möglicherweise ist Saulus der letzte der das Grabtuch zu Gesicht bekommt und ist Teil Seiner Erscheinung und Wandlung zum Apostel Paulus. … Die Rekonstruktion der ersten 1000 Jahre fußt auf Ian Wilsons Theorie, dass das Grabtuch von Turin und das Mandylion identisch sind.“
Auch das also eine unplausible Spekulation, basierend auf einer Hypothesenkette (siehe Wikipedia-Link unten) zu einer Legende (Abgar-Bild), die sich lediglich auf einen Gesichtsabdruck bezieht.
„Es gab keinen besonderen Grund anzunehmen, dass es sich um mehr als eine gut gemachte Fälschung handelte, eine der vielen falschen Reliquien, die sich auf den Altären der katholischen Kirchen häuften.“
Was ist die Ursache hinter einer Mysterien- und Reliquiensucht, die nicht vor Fälschungen halt macht?
Der Geist Gottes schenkt Glaubensgewissheit und die Nähe Jesu ganz ohne Reliquien. Vgl. 1Tim 1,3-4 |  0
| | | | | Mariat 14. April 2026 | |  | Das Grabtuch - Sein Weg bis heute www.erzdioezese-wien.at/dl/sNmLJKJMONmmJqx4KJK/Die_Geschichte_des_Grabtuches_von_Turin_pdf |  0
| | | | | 1517 12. April 2026 | | | | @Rolando Aus einer (wilden) Spekulation machen Sie eine Tatsachenbehauptung.
Warum hat das Vorhandensein eines wundersamen Abdrucks Jesu auf einem Grabtuch (@Mariat: Es ist nicht das Schweißtuch aus Joh 20) in der frühen Christenheit bis zur Abfassung der Evangelien und ntl. Briefe keinen Niederschlag gefunden, sondern scheint erstmals im 14. Jhd. aufgetaucht zu sein?
Sind die Auferweckung des Lazarus und die Erscheinungen des auferstandenen Christus auch mit "massiven Energiewellen" verbunden gewesen, die dennoch nur Teile (!) der berührten Oberflächen verfärben, nicht das ganze Tuch?
Warum sagt Jesus seinem Apostel Thomas "selig sind, die nicht sehen und doch glauben" und nicht "ich gebe Euch mein Grabtuch, damit ihr es verehren und besser glauben könnt"?
Wunder, die mit Naturgesetzen zu erklären sind, sind keine Wunder. Ebenso hat Gott das Geschehen der Auferstehung unseren Augen entzogen, damit wir "im Glauben schauen" statt zu "beweisen".
(siehe auch de.wikipedia.org/wiki/Grabtuch ) |  0
| | | | | Rolando 11. April 2026 | | | | 1517 Die Energie war kurz und übernatürlich stark, da hat die Welt darum nichts zu befürchten. Gott weiß schon was er tut.
Die Reliquienverehrung ist keine Vergötzung von Gegenständen, sonder eine Würdigung und Verehrung was Gott gewirkt hat, sei es an Menschen oder an Gegenständen, wie z. B. eben dieses Grabtuch. Loben und preisen wir ihn dafür! |  0
| | | | | 1517 11. April 2026 | | | |
Ein verspäteter Aprilscherz? Paolo Di Lazzaro veröffentlichte seine Erkenntnisse bereits 2012: www.shroud.com/pdfs/dilazzarovppt.pdf
Mit destruktiver thermischer Verformung des Untersuchungsgegenstands mit einer willkürlichen Methode kann prinzipbedingt gar nichts nachgewiesen werden.
„Ein Vierzigstel einer Milliardstel Sekunde“ = 1/40 Nanosekunde = 25 Pikosekunden = 0,000000000025 s.
„34.000 Milliarden Watt“ in 25 Pikosekunden entspricht hochgerechnet einer Leistung (Energie pro Zeit) von 34.000.000.000 kW / 0,000.000.000.000.006.944 h = 4.896.000.000.000.000.000.000.000 kWh.
Damit würde man nicht nur das Grabtuch, sondern auch Rom und den Erdkreis etwas verkokeln. Was sollen diese absurden Gedankenspiele?
Jesus ist überall gegenwärtig, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind (Mt 18,20). Reliquien-Kult ist kein Gottesbeweis, sondern Sakralmagie und Abwendung von Christus selbst zum Vergänglichen hin (Vergötzung von Gegenständen). Solches hat uns Jesus nicht geboten. |  1
| | | | | Versusdeum 11. April 2026 | | | | Wissenschaftler und das Forsch-Ende Der allgemeine Irrsinn macht natürlich auch nicht vor der Sprache halt. So gibt es heute kaum noch Wissenschaftler, stattdessen wird allenthalben das "Forsch[-]ende" ausgerufen (in so manchem, vermutlich sämtlichst von Buchstäblich-allem-im-Synodalen-Weg-Zustimmenden regierten, Bistum übrigens bezeichnenderweise das "Seelsorg[-]ende"). Vereinzelt macht man sich als "Forschendes" (?) sogar durch Begrüßungen à la "Liebe Zuhör[Glucks]ende" öffentlich lächerlich (jedenfalls außerhalb der eigenen Blase). Was allein an Zeit und Gehirnschmalz durch so etwas verloren geht! Und kann man überhaupt noch frei sprechen, wenn buchstäblich jedes Wort ein schlimmer Fauxpas sein könnte (auch aus anderen tretministischen Gründen)?
Am Ende stellt sich die Frage: Vielleicht haben diese "Wissenschaffenden"* (?) ja sogar Recht und es gibt tatsächlich kaum noch echte Wissenschaftler (und Seelsorger)?
* Der Begriff "Kulturschaffende" war übrigens sowohl im Nationalsozialismus wie auch im Sozialismus en Vogue |  0
| | | | | Versusdeum 10. April 2026 | | | | @Redaktion Ich würde auch das Negativ (Originale Abbildung auf dem Tuch, nur kontrastverstärkt) dem nur photographisch erkennbaren Positiv (hier oben links) gegenüberstellen. Ist eigentlich bekannt, ob das Bild rechts oben "nur" eine künstlerische Darstellung ist oder eine forensische Rekonstruktion? |  0
| | | | | Triceratops 10. April 2026 | | | | @Mariat Es ist aber genau dieses von Ihnen angeführte Zitat, das mich persönlich bezüglich der Echtheit des Grabtuches verunsichert:
"Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Haupt Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle."
Wieso ist dann das Turiner Grabtuch in einem Stück? Zusammengenäht hat man die Binden(!) und das Schweißtuch offenbar nicht. |  0
| | | | | Versusdeum 10. April 2026 | | | | Das weltweit älteste bekannte Photonegativ, dessen Existenz sich anhand von auf einem frühen Bildnis abgebildeten Brandlöchern des Tuchs über mehr als 1500 Jahre nachweisen lässt, ist für mich eine Art Gottesbeweis für unsere Zeit. Was mag wohl der Photograph Secondo Pia empfunden haben, als er 1898 als erster Mensch überhaupt erkennen durfte, dass das Grabtuch ein perfektes Photonegativ ist? |  0
| | | | | Mariat 10. April 2026 | |  | Warum dieses Grabtuch anzweifeln? Johannes "sah und glaubte" Joh. 20,1-
"Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Haupt Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle. Da ging auch der andere Jünger, der als Erster an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte. Denn sie hatten noch nicht die Schrift verstanden, dass er von den Toten auferstehen müsse. Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück." |  1
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