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Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Todvor 8 Stunden in Deutschland, 8 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
In der jungen Generation ist der Glaube an ein Leben nach dem Tod stärker ausgeprägt als bei älteren Menschen. Dies ergab eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA.
Erfurt (kath.net/jg)
Die Hälfte der Deutschen (51 Prozent) wünscht sich ein Leben nach dem Tod, aber nur 40 Prozent glauben daran. Das hat eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA-CONSULERE ergeben, die Ende März durgeführt worden ist.
40 Prozent der Deutschen beantworten die Frage, ob sie an ein Leben nach dem Tod glaube, mit „Ja“ oder „Eher Ja“. 50 Prozent glauben nicht oder eher nicht an ein Leben nach dem Tod. Die restlichen zehn Prozent machten keine Angabe. Auf die Frage, ob sie sich ein Leben nach dem Tod wünschen, antworten 51 Prozent mit „Ja“ oder „Eher Ja“. Nur 25 Prozent antworteten mit „Nein“ oder „Eher Nein“. 20 Prozent wissen es nicht, 4 Prozent machten keine Angabe.
In der jüngeren Generation ist der Wunsch nach einem Leben nach dem Tod stärker als unter älteren Menschen. Von den 18- bis 29- Jährigen und den 30- bis 39-Jährigen sagten jeweils 61 Prozent (eher) Ja zum Wunsch nach einem Leben nach dem Tod. Bei den Menschen ab 70 Jahre sind es nur 40 Prozent. 
Gleiches gilt für den Glauben an ein Leben nach dem Tod. Unter den 18- bis 29-Jährigen glauben 58 Prozent daran, bei den 30- bis 39-Jährigen sind es 50 Prozent. Mit zunehmendem Alter nimmt der Glaube an ein Leben nach dem Tod ab. Bei den Menschen über 60 Jahre sind es nur mehr 30 Prozent.
Zwischen den Geschlechtern gibt es einen deutlichen Unterschied im Glauben an ein Leben nach dem Tod. Bei den Männern glauben nur 36 Prozent daran, unter den Frauen sind es 44 Prozent. 55 Prozent der Männer glauben nicht an ein Leben nach dem Tod, bei den Frauen sind es 44 Prozent. Die restlichen neun beziehungsweise zwölf Prozent machten keine Angabe.
Beim Wunsch nach einem Leben nach dem Tod sind die Unterschiede weniger ausgeprägt. Bei den Männern sind es 50 Prozent, die sich ein Leben nach dem Tod wünschen, bei den Frauen 52 Prozent. Bei den Männern wünschen sich 27 Prozent nicht, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, bei den Frauen 23 Prozent. 19 Prozent der Männer und 21 Prozent der Frauen beantworteten die Frage mit „weiß nicht“.
Bemerkenswert ist, dass sich unter den Menschen, die sich politisch links der Mitte verorten, der Wunsch nach einem Leben nach dem Tod am stärksten ausgeprägt ist. 55 Prozent beantworteten die Frage mit „(eher) Ja“. Bei Personen, die sich in der Mitte sehen, sind es 51 Prozent, bei Personen rechts der Mitte sind es 55 Prozent. Mit „(eher) Nein“ antworteten 26 Prozent der Menschen links der Mitte, 24 Prozent der Menschen in der Mitte und 27 Prozent der Menschen, die sich politisch rechts der Mitte sehen.
Der Glaube an ein Leben nach dem Tod ist bei Personen, die sich links der Mitte sehen, am stärksten. 43 Prozent antworteten mit „(eher) Ja“, 41 Prozent der Menschen in der politischen Mitte und 36 Prozent der Menschen rechts der Mitte. Der Anteil der Menschen, die nicht an ein Leben nach dem Tod glauben, ist bei allen politischen Richtungen größer. Bei den Menschen links der Mitte sind es 51 Prozent, in der Mitte 49 Prozent und rechts der Mitte 54 Prozent.
Ein weiteres auffälliges Ergebnis ist, dass jeder fünfte Konfessionslose (20 Prozent) an ein Leben nach dem Tod glaubt und mehr als jeder dritte Konfessionslose (35 Prozent) sich ein Leben nach dem Tod wünscht.
Die Umfrage wurde von 27. Bis 30. März 2026 als Online-Befragung durchgeführt. 2.006 Personen aus Deutschland ab 18 Jahren nahmen daran teil.
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Lesermeinungen| | SalvatoreMio vor 2 Stunden | | | | Das Fegefeuer @Mariat: es bleibt zu hoffen, dass dieser Begriff von Katecheten, Eltern und Priestern, auch anschaulich erläutert wird. Unsere Frau Dr.Albrecht versuchte es seinerzeit so: sie nahm die Tomatenpflanze zum Beispiel. "Wenn wir sterben, fehlt den meisten die richtige Vollendung. Wir müssten dann eigentlich sein, wie eine makellose, rotleuchtende Tomate. Tomaten fehlt aber oft das passende Klima, um gut zu reifen: es ist zu kalt, zu nass, zu wenig Sonne. Im Gewächshaus dagegen erhalten sie bei guter Pflege alles Nötige. - Wir Menschen sind im Tod oft auch noch wie unreife Tomaten. "Der Zustand des unangenehmen Fegefeuers, lässt uns diese letzte Reifung zuteil werden. Was nicht gut war im Leben, wird noch begradigt, gedüngt und gepflegt durch Schmerzen der Reue und Scham, bis wir fähig sind für die ewige Gemeinschaft mit Gott, seinen Engeln und Heiligen. |  0
| | | | | Mariat vor 2 Stunden | |  | Danke @Fink Leider gibt es auch kath. Priester, die Verstorbene gleich im Himmel sehen - und dies den Angehörigen sagen.
Mir geht es auch um all jene die solche Prediger anhören - da geht doch viel Wahrheit verloren.
Auch durch die Lehre der Reinkarnation.
Gelobt sei Jesus Christus. |  0
| | | | | SalvatoreMio vor 2 Stunden | | | | "Allein der Glaube" - wesentlich im Protestantismus @Mariat: dass der Glaube sich durch entsprechende Taten (Lebenswandel) als echt erweisen muss, wollen viele seltsamerweise nicht wahrhaben - wobei es auch unter uns Menschen völlig logisch ist. |  0
| | | | | Stefan Fleischer vor 2 Stunden | |  | Das ewige Leben Wider Erwarten hat unsere Tageszeitung nach einem Artikel zu diesem Thema folgenden Leserbreif veröffentlich:
"Mögen die Theologen und «Atheologen» noch so lange um den heissen Brei herumreden; für uns Christen gibt es das ewige Leben. Ein theologischer Exkurs würde hier zu weit führen. Wenn wir jedoch sehen, wie sehr sich heute gewisse theologische Richtungen um die «Letzten Dinge», wie man diesen Problemkreis früher nannte, herumdrücken, wie sie aus Christus einen Sozialrevolutionär zu machen versuchen, wie ihre ganze Sorge dem irdischen Heil des Menschen gilt und Gott verharmlost wird, so hat Paulus recht, wenn er schreibt: «Wenn wir unsere Hoffnung nur in diesem Leben auf Christus gesetzt haben, sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen.» (1.Kor 15,19) «Christus ist erstanden. Er ist wahrhaft auferstanden!», grüssten sich die ersten Christen an Ostern. Was heisst das für uns heute?" |  0
| | | | | Fink vor 4 Stunden | | | | "Doch leider gibt es Prediger, die behaupten, dass es nur wichtig ist, an das Opfer Jesu und an Ihn zu glauben..."
@ Mariat - Das ist der evangelische Glaube. Das ist die Rechtfertigungslehre von Martin Luther.
Der Sender Bibel TV in Hamburg bezeichnet sich als "ökumenisch". In seinem evangelischen Teil ist er reformatorisch-evangelikal. Das sollte man schon wissen. |  1
| | | | | Mariat vor 5 Stunden | |  | Das Fegefeuer ist ein Dogma in der kath. Kirche! Es ist die Liebe Gottes die uns nach dem irdischen Tod diese Gnade der Reinigung unserer Seele gewährt.
Denn nichts unreines kann in den Himmel eingehen.
Danken wir also dafür - und beten, opfern( Hl. Messen lesen lassen) für die Seelen der Verstorbenen.
Auch in der Novene zur göttlichen Barmherzigkeit, erinnerte Jesus am 8. Tag, für die "Armen Seelen" zu beten. infovaticana.com/de/2025/11/02/katechese-von-johannes-paul-ii-uber-das-fegefeuer/ |  0
| | | | | Fink vor 6 Stunden | | | | Nur jeder zweite !? Für die, die nicht an ein Leben nach dem Tod glauben, erübrigt sich das mit dem christlichen Glauben sowieso. Das passt zu dem weit verbreiteten Verlust des christlichen Glaubens. Die andere Hälfte hofft auf ein Weiterleben (wie auch immer).
Und wie viele (wie wenige ) sind es, die die spezifisch christliche Hoffnung auf ein ewiges Leben im Himmel- im Angesicht Gottes- haben?
Ein guter Indikator sind die Todesanzeigen bzw. die Bestattungszeremonien- nur in wenigen Fällen kommt da diese spezifisch christliche Hoffnung zum Ausdruck.
Traurig. |  0
| | | | | Mariat vor 6 Stunden | |  | Jesus sagte. " Wer an mich glaubt, wird leben auch wenn er stirbt."Joh 11,25-26 Dazu gehört auch: Der feste Glaube daran, dass Jesus unsere Schuld, unsere Sünden getragen hat; sich kreuzigen hat lassen, um uns zu erlösen!
Jesus schenkte uns durch seine Apostel nach seiner Auferstehung, die Gnade, das Bußsakrament, indem ER sagte: "Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, wem ihr sie behaltet, dem sind sie behalten".
So darf uns der Priester nach der hl. Beichte lossprechen von unserer Schuld.
Doch leider gibt es Bücher oder Prediger, z. B. im Bibel TV, die behaupten, lehren, dass es NUR wichtig ist, an das Opfer Jesus und an IHN zu glauben, um in den Himmel zu kommen. Nicht, was man im Leben getan oder nicht getan hat, zählt.
Es gibt auch kein Fegefeuer - sondern entweder den Himmel - oder bei Nicht glauben - die Hölle, bis zum Endgericht. |  1
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