SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Vom Elend der Fürbitten
- Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
- Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
- Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
- Der entschärfte Gott
- Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
- EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
- "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
- Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
- Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
- "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
- Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
- Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
- Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
- 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
| 
'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal abvor 4 Stunden in Deutschland, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der Entertainer und „Late-Night“-Pionier Harald Schmidt hat in einem aktuellen Interview scharfe Kritik an der Berichterstattung der großen öffentlich-rechtlichen Nachrichtenmagazine geübt
Köln (kath.net/gem/rn) Der Entertainer und „Late-Night“-Pionier Harald Schmidt hat in einem aktuellen Interview scharfe Kritik an der Berichterstattung der großen öffentlich-rechtlichen Nachrichtenmagazine geübt. Laut Schmidt neigen Formate wie die Tagesthemen (ARD) und das Heute Journal (ZDF) zunehmend zu einer tendenziösen und belehrenden Darstellung der Weltlage.
Schmidt, der für seine präzise Beobachtung der Medienlandschaft bekannt ist, bemängelt vor allem den Verlust an journalistischer Distanz. In dem Gespräch, auf das sich das Portal NIUS bezieht, führt der 68-Jährige aus, dass die Grenze zwischen sachlicher Information und persönlicher Meinung der Redaktionen immer weiter verschwimme.
Besonders stört sich Schmidt an dem, was er als „betreutes Denken“ bezeichnet. Er nehme bei den Moderatoren und Redakteuren einen „erzieherischen Unterton“ wahr, der dem Zuschauer suggeriere, wie er bestimmte politische Ereignisse einzuordnen habe. 
Tendenziöse Auswahl: Themen würden oft unter einem moralisierenden Aspekt präsentiert, anstatt die Fakten für sich sprechen zu lassen.
Filterblase: Schmidt kritisiert, dass sich die Macher der Sendungen in einer Art Berliner oder Hamburger Blase befänden, die den Bezug zur Lebensrealität vieler Bürger verloren habe.
Der Entertainer gab offen zu, dass er bei allzu offensichtlicher Belehrung inzwischen konsequent reagiere: Er schalte ab oder um. Sein Informationsbedürfnis stille er lieber durch das Studium verschiedener Quellen, die weniger auf „Haltung“ und mehr auf Analyse setzen.
Für die öffentlich-rechtlichen Sender ist Schmidts Kritik besonders schmerzhaft, da er jahrzehntelang eines ihrer profiliertesten Gesichter war und bis heute als einer der schärfsten Analysten der Branche gilt.
© Foto: wikipedia/Kandschwar
This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Uwe Lay vor 4 Stunden | | | | Volkserziehung! Die öffentlich- rechtlichen Medien verstehen sich halt selbst als Erzieher des Volkes. Sie "unterrichten" das Volk, was es zu meinen und was es zu tuen habe. Die Empfänger irritieren könnenden Tatsachen müssen dann eben wegzensiert werden aus pädagogischen Gründen!
Uwe Lay Pro Theol Blogspot |  3
| | | | | marlin vor 5 Stunden | | | | DDR 2.0 @Wirt1929: „Die „Mitte" muss endlich liefern, sonst wird es bei einer AFD nicht bleiben.“
Wenn die „Mitte“ liefern sollte, dann würde sie das tun müssen (zumindest zum Teil), was die Rechten wollen und damit entweder als „rechts“ gelten, oder als Plagiate der Rechten werden. Am Ende steckt die „Mitte“ in einer Zwickmühle – tut sie das, was die Rechten wollen, verliert sie ihre bisherigen Wähler, tut sie das nicht, wird sie allmählich auch abgewählt, sogar von Wählern, die aus Verzweiflung die AfD am Ende wählen würden. Das ist die Sackgasse der durch die Medien manipulierten Demokratie – wir sind auf dem Weg die DDR2.0 zu werden. |  2
| | | | | lajkonik vor 7 Stunden | | | |
Ich schalte nicht ab, seit Jahren schate ich gar nicht erst an. Ärgerlich nur, dass man diesen Mist mit Zwangsgebühren finanzieren muss. |  4
| | | | | Wirt1929 vor 8 Stunden | | | | Aus gleichem Grund verzichte auch ich auf öffentlich rechtliche Nachrichtensendungen. Moderierende Nachrichtensprechende erfüllen intensiv den meinungsbestimmenden Mainstreamauftrag. Aber auch in Diskussions- oder Talkrunden sind ähnliche Tendenzen festzustellen. Objektiver Gedankenaustausch zwischen linken wie rechten politischen Ansichten sind kaum zu finden. Bei Widerlegungsschwäche der Meinungsmacher aus der „politischen Mitte" wird gern die Nazikeule geschwungen und würgt jeden notwendigen Dialog ab. Die Folge sind die Wahlergebnisse der letzten 2 Wochen. Wer gegen rechts nicht mehr konzentriert sachlich argumentiert stärkt den radikalen rechten Rand. Nur verteufeln reicht nicht aus. Die „Mitte" muss endlich liefern, sonst wird es bei einer AFD nicht bleiben. |  0
| | | | | Versusdeum vor 9 Stunden | | | | Danke, Harald Schmidt für Ihre mutigen Worte. Es ist sogar fraglich, ob die Bezeichnung von ZDF und v.a. ARD als "Nachrichtensender" noch angebracht ist. Man ist fassungslos, wie aggressiv einseitig beide (!) Sender längst geworden sind. In meiner Jugend schon war die ARD eher links, aber mit dem eher rechten ZDF (u.a. ZDF-Magazin!) hatte unser Steuergeld immerhin noch ein Gegengewicht gefödert. Und heute: Auf beiden Kanälen wird z.B. Zuwanderergewalt systematisch vertuscht und damit den Einheimischen bei uns oder in Nachbarländern untergejubelt (z.B. fehlende Informationen zur Herkunft, die jahrelang als "südländisch", also suggeriert südeuropäisch, geframeten und sogar irreführend befahndeten* nordafrikanischen/nahöstlichen Gewalttäter oder die die "niederländischen" Drogendealer und Geldautomatensprenger, die tatsächlich meist nordafrikanischer Herkunft sind).
* Nicht zu vergessen die als "dunkelhäutig" gesuchten, die tatsächlich schwarz waren: Wer so fahndet will / muss, der soll Täter nicht finden! |  2
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
- Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Vom Elend der Fürbitten
- Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
- Einladung zur Novene zum Hl. Josef
- Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
- Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
- Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
- Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
- Der entschärfte Gott
- "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
- Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
- EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
- Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
- Eine wundertätige Medaille für Priscilla Presley
|