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Russischer Metropolit für Besetzung weiterer Gebiete der Ukraine

2. März 2026 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Leiter der Abteilung der Russischen Orthodoxen Kirche für Zusammenarbeit mit Streit- und Polizeikräften, Metropolit Kyrill, befeuert weiter Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine


Zürich (kath.net/KAP) Die führende Vertreter der Russisch-orthodoxen Kirche (ROK) stehen nach wie vor voll hinter dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. So hat sich etwa Metropolit Kyrill (Pokrovskij) von Stavropol, der Leiter der Abteilung der ROK für die Zusammenarbeit mit den Streit- und Polizeikräften, für die russische Besetzung weiterer Gebiete in der Ukraine ausgesprochen, wie das "Forum Religion & Gesellschaft in Ost und West" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet.

Metropolit Kyrill habe demnach spekuliert, wie weit Russland in der Ukraine gehen werde, um die dortigen Orthodoxen zu "schützen".

In einem Interview mit dem kirchlichen Fernsehsender Spas sagte er, je nachdem wie weit sich die "westlichen Satanisten zurückziehen werden", und solange eine "Junta" des jetzigen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj oder des früheren Präsidenten Petro Poroschenko noch Territorien kontrolliere, könnte dort die "Verfolgung" der orthodoxen Kirche - gemeint ist die Ukrainische Orthodoxe Kirche (UOK), die bis im Mai 2022 dem Moskauer Patriarchat unterstand - möglicherweise weitergehen.

Metropolit Kyrill gab sich überzeugt, dass "wir uns vereinigen werden", die Frage sei nur, wann. Offen sei außerdem, wo der Krieg angehalten werde, und was für Bedingungen ein Friedensabkommen enthalten würde. Die Frage sei auch, wie sehr die "Ukraine dieses Abkommen verletzen können wird", wie sie das mit den Minsker Abkommen zur Beilegung des Kriegs im Donbass getan hätte, und wie sehr Europa "diese Abkommen verletzen können wird". Dann könne es sein, dass Russland weitergehen und auch Odessa und Kiew besetzen werde, führte der Metropolit aus.

Metropolit Kyrill gehört zu den Hardlinern innerhalb des Moskauer Patriarchats. Er trat auch an den jährlich stattfindenden Weihnachtsvorlesungen der ROK auf und bezeichnete dort den ukrainischen Präsidenten als Satanisten. Diese "Satanisten", seien von den "Unierten, Westlern, der NATO und so weiter" erzogen worden. Selenskyj könnte von einer Rakete ausgeschaltet werden, aber es werde nicht gelingen, den Satanismus vollständig zu vertreiben, erklärte Kyrill weiter. Dazu sei das Gebet notwendig. Er führte zudem Statistiken des Jahres 2025 an, wonach an der Front 52.000 Soldaten getauft worden seien, und 250.000 Soldaten die Kommunion empfangen hätten.


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