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40 Taschen in 40 Tagen

18. Februar 2026 in Familie, keine Lesermeinung
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Die Fastenzeit lädt ein zum Entrümpeln. Durch das Loslassen können wir spirituell wachsen, ist Ann Marie Heasley überzeugt, Initiatorin von „40 Bags in 40 Days“.


Wien (kath.net / pk) Alle Jahre wieder kommt die Fastenzeit. Mit ihr verbunden ist nicht nur ein körperliches Fasten und eine geistliche Erneuerung, sondern oft auch ein Frühjahrsputz. Wie viele Dinge haben sich in der kalten Jahreszeit wieder in unseren Räumen angesammelt!

Die Challenge „40 Bags in 40 Days“ – „40 Taschen in 40 Tagen“ – will ermutigen, unsere Habseligkeiten kritisch unter die Lupe zu nehmen und Dinge herzugeben, zu verschenken oder zu verkaufen. Initiatorin ist die Katholikin Ann Marie Heasley, welche im Jahr 2011 damit begann, andere zu motivieren, auszumisten und zu entrümpeln, wie sie auf ihrer Website „White House Black Shutters“ beschreibt.


„Es handelt sich um einen Zeitraum von vierzig Tagen (der mit den 40 Tagen der Fastenzeit zusammenfällt), in dem Sie Ihr Zuhause durchgehen und jeden Tag einen Bereich entrümpeln.“ Start ist am Aschermittwoch. Der spirituelle Wert dieser Challenge sei ebenso hoch wie der physische. „Bei „40 Bags in 40 Days“ geht es nicht nur um physische Unordnung. Im Großen und Ganzen geht es darum, eine Haltung und Herangehensweise zu entwickeln, die sich von materiellen Besitztümern löst.“

Das Lösen sei eine wichtige Tugend, die als „geheime Zutat” der Heiligen bezeichnet wird. Sie bedeutet, sein Herz von übermäßiger oder ungeordneter Bindung an weltliche Dinge zu befreien. „Viele Heilige berichteten, wie wichtig es für sie war, sich von den Dingen der Erde zu lösen, um stattdessen ihr Herz auf die Dinge Gottes zu richten“, schreibt Heasley.

Der heilige Augustinus schrieb in seinem berühmten Werk: „Die Liebe zu weltlichen Besitztümern ist eine Art Vogelleim, der die Seele umschlingt und sie daran hindert, zu Gott zu fliegen.” Loslassen sei wichtig für das  spirituelle Wachstum.

Konkret könne man sich fragen, ob man vielleicht Kleidung an Bedürftige spenden könne, und zu überlegen, wie man sein Geld ausgebe. „Jesus ist es egal, wie geräumig mein Kleiderschrank ist, aber mir ist es wichtig, wie verschwenderisch ich gewesen bin und was ich tun kann, um mich zu verbessern.“

Außerdem koste es Zeit, materielle Dinge zu pflegen, zu verwalten und wegzuräumen, merkt Heasley an. „Zeit, die man besser mit seinen Lieben verbringen, seinen Kindern etwas beibringen oder seinem Ehepartner oder seiner Familie das Gefühl geben könnte, geschätzt zu werden. Zeit, die man damit verbringen könnte, anderen zu helfen, sich für einen guten Zweck zu engagieren, in der Kirche oder im Gebet.“


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