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Eine nötige Klarstellung aus Rom9. Mai 2026 in Weltkirche, 11 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
"Neuer Anfang": Nach der erneuten römischen Klarstellung ist zu erwarten, dass alle Bischöfe diese Handreichung unverzüglich zurückziehen und die Seelsorger anweisen, sich an die Erklärung „Fiducia supplicans“ zu halten.
Rom (kath.net)
Am 6. Mai 2026 hat Kardinal Fernandez klargestellt, dass die Erklärung „Segen gibt der Liebe Kraft. Segnungen für Paare, die sich lieben. Handreichung für Seelsorger*innen“ mit der Lehre der Kirche, hier insbesondere mit der Erklärung „Fiducia supplicans“, nicht übereinstimmt. Dieser Klarstellung aus Rom war eine lange Phase von Dialog und Schriftwechseln zwischen der römischen Kurie und den deutschen Bischöfen vorausgegangen.
Der Neue Anfang zeigt sich über die Kommunikation der Deutschen Bischofskonferenz besorgt und verwundert. Offensichtlich haben zahlreiche Diözesen in Kenntnis der römischen Ablehnung der Handreichung diese dennoch für ihre Bistümer in Kraft gesetzt und damit leichtfertig die Einheit mit einem Teil der deutschen Bischöfe und mit der Weltkirche aufs Spiel gesetzt. Nach der kürzlich erfolgten Veröffentlichung des Schreibens vom 18. November 2024 und der gestrigen Klarstellung von Víctor Kardinal Fernández, dass dieses Schreiben inhaltlich auch für die aktuelle Version der Handreichung gilt, sollte ein Festhalten an der Handreichung ausgeschlossen sein. 
Dazu stellt der Mitgründer des Neuen Anfangs, Bernhard Meuser, fest: “Wir sehen mit Dankbarkeit, dass Rom nun eine Analyse bestätigt, die vom „Neuen Anfang“ von der ersten Minute an vorgetragen wurde: „Segen gibt der Liebe Kraft“ steht in einem unauflöslichen Widerspruch zu "Fiducia supplicans“. Die deutsche Handreichung verletzt sowohl die authentische Lehre der Kirche zu Liebe und Sexualität wie sie den Sinn kirchlicher Segensbitten entstellt.” Im Gegensatz zu den römischen Stellungnahmen der vergangenen Tage hatte das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz behauptet, der Entwurf der Handreichung sei nach Eingang des oben genannten Briefes noch einmal überarbeitet worden, um den kritischen Anmerkungen Rechnung zu tragen. Kardinal Fernandez hat allerdings klargestellt, dass den Anmerkungen Roms keineswegs entsprochen wurde.
„Für viele Gläubige geht mit der Klarstellung aus Rom eine Zeit der Verunsicherung zu Ende“, betont die Sprecherin der Initiative Neuer Anfang, Kerstin Goldschmidt, „die deutliche und entschiedene Einordnung schafft Orientierung. Wir sind dankbar, dass es deutliche Signale aus Rom gibt, die zur Einheit mit der ganzen Kirche aufrufen. Lasst uns in der Mitte der Kirche bleiben, loyal zum Papst, aber auch menschlich zugewandt denen, die anders denken.” Der Theologe Martin Brüske, Mitgründer des Neuen Anfangs, hält fest: „Nach einem langen Weg der Geduld, der durch eine Fülle von klaren, teilweise auch rechtsverbindlichen Signalen, aber ohne direkte Anwendung von Zwangsmitteln gekennzeichnet war, hat Rom gestern ein allerletztes Signal gegeben: Die Zeit der Geduld ist so gut wie aufgebraucht. Kardinal Fernández hat die Situation der Segensfrage im Spiel zwischen Rom und Deutschland eindeutig gemacht. Sie war bis zuletzt auf deutscher Seite durch Unwahrhaftigkeit und Manipulation gekennzeichnet.“
Nach der erneuten römischen Klarstellung ist zu erwarten, dass alle Bischöfe diese Handreichung unverzüglich zurückziehen und die Seelsorger anweisen, sich an die Erklärung „Fiducia supplicans“ zu halten. In der diplomatischen Sprache der römischen Kurie fiel durch den Mund von Kardinal Parolin gestern erstmalig das Wort Sanktionen. Die deutschen Bischöfe stehen damit vor der Alternative: Gehorsam oder Bruch. Es ist davon auszugehen, dass die deutschen Bischöfe die Einheit mit Rom zuletzt nicht auf das Spiel setzen werden. Es bleibt jedoch zu beachten, dass der deutsch-römische Dialog auch einen Lernprozess in Gang gesetzt hat. Im Sinne der Einheit, so ist zu hoffen, sollte dieser Lernprozess weitergehen.
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Lesermeinungen| | HerrHilfDeinerKirche 11. Mai 2026 | | | | @ Versusdeum. : Bischöfe .. exkommuniziert Wenn das konsequent angewendet wird, dann dürfte es zumindest in Deutschland nur noch eine Handvoll offizielle Bischöfe geben. Die Mehrheit der Bischöfe hat sich doch für ihr Bistum entweder für schweigende oder offizielle Zustimmung entschieden. Und die verbliebenen Bischöfe reichen nicht aus, um Alle Deutschen Bistümer zu leiten. Wir müssen abwarten, ob nach dem päpstlichen Basta! nun die Thematik vorbei ist oder ob man in Deutschland weiter macht wie bisher und aus Rom weiterhin nur der drohende Zeigefinger kommt - ohne wirkliche Konsequenzen! |  1
| | | | | HerrHilfDeinerKirche 11. Mai 2026 | | | | @ Versusdeum |  0
| | | | | Versusdeum 10. Mai 2026 | | | | Nur ein Aspekt der offenen Rebellion Bischöfe, die alle Forderungen aus dem SydWeg konsequent umsetzen, sind sowieso automatisch exkommuniziert. "Kehrt um und glaubt an das Evangelium!" |  1
| | | | | Wilolf 9. Mai 2026 | | | | Im Sinne der Einheit der Weltkirche ist es so wichtig auch wieder nicht, was DBK und ZK veröffentlichen.
Viel wichtiger ist das, was der VATIKAN veröffentlicht hat:
„Fiducia supplicans“ ist das, was die Weltkirche spaltet.
Siehe Afrika
Siehe Asien
Siehe so manche andere Bischofskonferenzen, Kardinäle, Bischöfe…
Die Einheit der Kirche kann nur wiederhergestellt werden, wenn FS zurückgezogen, oder wenigstens klargemacht wird, dass die Kirche KEINE Möglichkeit hat, irreguläre Paare zu segnen. |  1
| | | | | Hans Mohrmann 9. Mai 2026 | | | | Slippery slope Aus Amoris laetitia folgt fiducia supplicans. Amoris laetitia läßt die Communion für "irreguläre" Paare zu, fiducia supplicans dann folgerichtig die Segnung von z.B. Homopaaren. Die Kirche schlittert auf einer abschüssigen Bahn Richtung Hölle. |  2
| | | | | maran atha 9. Mai 2026 | | | |
Das umstrittene Dokument FS, das ( wie bewiesen) völlig unterschiedlich ausgelegt wird, sollte zurückgezogen werden, da einerseits von Paaren, dann andererseits von Einzelpersonen die Rede ist etc.- daran sieht man wie schlecht das Dokument ist..., da es vor allem bei den deutschen Bischöfen große Verwirrung stiftet.
Besonders schlimm ist aber aktuell, dass man die Sünde nicht mehr erkennt. Man hat die Menschen so daran gewöhnt und manipuliert, dass es einem als "normal" erscheint (auch vielen Katholiken). Wegen u.a. homosexuellen Praktiken ließ Gott Feuer auf Sodom regnen und heute will man uns weismachen, dass das völlig okay ist und man geht sogar soweit, dass man heiratet und beleidigt obendrein Gott, indem man den Paaren auch noch den Segen erteilt...ich bin davon überzeugt- die Strafe dafür wird kommen! |  1
| | | | | Marianus 9. Mai 2026 | |  | ENDLICH! Nun ja, „Gut Ding braucht Weile!“ wie der Volksmund sagt. Und doch, es wurde Zeit für diese Klarstellung seitens des Vatikans!
Ganz offensichtlich hat das vorherige Pontifikat in Rom seine Spuren hinterlassen. Es bedarf einer Wiederherstellung an Klarheit und eindeutiger Orientierung gerade in Fragen der Lehre und der Pastoral, die ich streckenweise schmerzlich vermisst habe.
Beten wir weiter für Papst Leo XIV! Möge er sich in allem, was er denkt, sagt und tut, ausschließlich vom Heiligen Geist leiten lassen! Amen |  2
| | | | | Armandus 9. Mai 2026 | | | | „Segen gibt der Liebe Kraft“ - welcher Liebe? Zitat: „Nach der kürzlich erfolgten Veröffentlichung des Schreibens vom 18. November 2024 und der gestrigen Klarstellung von Víctor Kardinal Fernández, dass dieses Schreiben inhaltlich auch für die aktuelle Version der Handreichung gilt, sollte ein Festhalten an der Handreichung ausgeschlossen sein.“
Und wenn die deutschen Bischöfe das und andere Schreiben aus dem Vatikan ignorieren, werden sie dann wegen Insubordination exkommuniziert, wie die Bischöfe der FSSPX?
Ich glaube dem Kardinal wird langsam klar, was er mit seiner FS angerichtet hat (mit Betonung auf "seiner"). |  0
| | | | | HerrHilfDeinerKirche 9. Mai 2026 | | | | Wie geht’s weiter? Heute ; Tageszeitung : eine ganze Seite über die Thematik. Interviews und Stellungnahmen aus den Gemeinden. Bis auf unseren Pfarrer erklärten ALLE leitenden Pfarrer, dass sie an ihrer bisherigen Praxis festhalten und auch weiterhin Segnungen ALLER Paare durchführen werden. Man habe mit einander gesprochen im Pfarrverbund und sei sich einig, dass man jetzt die bislang praktizierten Segnungen nicht stoppen werde. Ein weiterer Pfarrer erklärte man habe überlegt, diese Segnungsfeiern ggf nicht mehr öffentlich bekannt zu geben, sondern per Mundpropaganda damit Störungen nicht groß geplant werden könnten…
Ergo : alles weiter wie bisher ! Und die Straßenumfrage stellt eindeutig klar, dass man hier genau DAS von der katholischen Kirche erwartet! Bis auf eine Person haben alle der Veröffentlichung mit Foto und Namen zugestimmt! Es wird Zeit dass Papst Leo die „Pferde“ zurückzieht und die Zügel fest in die Hand nimmt!! |  0
| | | | | Mensch#17 9. Mai 2026 | | | | Wirklich? - Zurückziehen ... wer ist der erste? Schön wäre es, "allein mir fehlt der Glaube".
Ich vermute, dass wir jetzt erst mal wieder das Theater vom "Zögern und Zaudern" sehen werden. Einige werden es mit der Taktik vom Totschweigen und Aussitzen probieren. Und irgendeiner wird es mit "Motzen" quitieren.
Und da hoffe ich dann, dass man diesem Oberhirten dann mal eine "Auszeit" mit Schweigen und Nachdenken oder einem pastoralen Einsatz in Afrika verordnen wird. - Erst dann dürften wir eine Reaktion sehen.
Verhärtungen und eingetrockneter (zu lange nicht entfernter) Schmutz sind im wahrsten Sinne des Wortes "hartnäckig", wie der erfahrene Hausmann ja auch vom Abwasch in der Küche weiß; manchmal brauchts halt ein besonders Reinigungsmittel und mehr Kraft als sonst.
Mal schauen, wer da von Rom zum Saubermachen vorgeschickt wird. |  0
| | | | | Rolando 9. Mai 2026 | | | | Wenig Aufwand, reiche Frucht.... ....bring der Rückzug der Handreichung, Revidierung von HumanaeVitae vom Hl. Papst Paul VI und Befolgung von Redemtionis Sacramentum vom Hl. Papst Johannes Paul II, das Weitere macht der Herr mit seiner Mutter. |  2
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