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Papst Leo XIV. in den Vatikanischen Gärten: „Denn dies ist Gottes Wille: unsere eigene Heiligung“

2. Februar 2026 in Spirituelles, 3 Lesermeinungen
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Klassische peruanische Marien- und Heiligenverehrung in den Vatikanischen Gärten - Papst weiht Marienmosaik mit Motiven peruanischer Volksfrömmigkeit sowie eine Statue der Hl. Rosa von Lima - VIDEO


Vatikan (kath.net/pl) kath.net dokumentiert die Worte von Papst Leo XIV. bei der Weihe eines Marienmosaiks (mit Motiven aus der peruanischen Volksfrömmigkeit) und einer Statue der heiligen Rosa von Lima (Peru) in den Vatikanischen Gärten am Samstag, den 31. Januar 2026, in voller Länge in eigener Arbeitsübersetzung - Rosa von Lima ist die erste Heilige Perus. Papst Leo, der aus den USA stammt, hat selbst viele Jahre in Peru gewirkt und hat als zweite Staatsangehörigkeit jene von Peru angenommen.

Liebe Brüder und Schwestern,

ein freudiges Ereignis führt uns heute zusammen: die Einweihung eines der Allerseligsten Jungfrau Maria gewidmeten Mosaiks und einer Statue der heiligen Rosa von Lima hier in den Vatikanischen Gärten. Diese Geste erneuert die tiefen Bande des Glaubens und der Freundschaft, die Peru – wie Sie wissen, ist dies ein mir sehr am Herzen liegendes Land – mit dem Heiligen Stuhl verbinden.


Ich grüße alle Anwesenden herzlich, insbesondere die Mitglieder der Peruanischen Bischofskonferenz sowie Seine Exzellenz, den Botschafter Perus beim Heiligen Stuhl. und den Präsidenten des Governatorats des Vatikans.

Versammelt an diesem wunderbaren Ort, wo alles vom Schöpfer und der Schönheit der Schöpfung zeugt, möchte ich zuallererst den Künstlern danken, die diese Werke geschaffen haben, und allen, die es uns ermöglicht haben, dieses freudige Ereignis heute zu erleben. Und der gesamten Salesianerfamilie – wir sind heute, am Fest des heiligen Johannes Bosco, hier versammelt – übermitteln wir unsere besten Wünsche.

Die beiden angerufenen Gestalten, unsere himmlische Mutter und die erste lateinamerikanische Heilige, die heilige Rosa von Lima, führen uns zurück zum Thema der Heiligkeit. In diesem Zusammenhang erinnern wir uns an die Worte des Zweiten Vatikanischen Konzils: „Jedem ist also klar, daß alle Christgläubigen jeglichen Standes oder Ranges zur Fülle des christlichen Lebens und zur vollkommenen Liebe berufen sind. Durch diese Heiligkeit wird auch in der irdischen Gesellschaft eine menschlichere Weise zu leben gefördert. Zur Erreichung dieser Vollkommenheit sollen die Gläubigen die Kräfte, die sie nach Maß der Gnadengabe Christi empfangen haben, anwenden, um, seinen Spuren folgend und seinem Bild gleichgestaltet, dem Willen des Vaters in allem folgsam, sich mit ganzem Herzen der Ehre Gottes und dem Dienst des Nächsten hinzugeben. So wird die Heiligkeit des Gottesvolkes zu überreicher Frucht anwachsen, wie es die Kirchengeschichte durch das Leben so vieler Heiliger strahlend zeigt. (Dogmatische Konstitution Lumen Gentium, Nr. 40).

Wir können auch von der Fülle des Segens des Herrn sprechen, der durch dieses Weihwasser, das heute Nachmittag auf Sie herabfließt, entsteht.

Liebe Freunde, diese wunderschönen Bilder, die wir heute betrachten, erinnern uns an die Größe der Berufung, zu der Gott uns beruft: die universelle Berufung zur Heiligkeit. Ich ermutige euch, mit Gottes Gnade Zeugen und Vorbilder dieser Heiligkeit in der heutigen Welt zu sein. Denn dies ist Gottes Wille: unsere eigene Heiligung (vgl. 1 Thess 4,3; Eph 1,4). Möge die Jungfrau Maria und alle Heiligen uns auf unserem Weg zum himmlischen Zuhause begleiten. In Dankbarkeit segne ich euch von ganzem Herzen.

Fotos oben: aus dieser Veranstaltung (c) Vatican Media


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Lesermeinungen

 Triceratops 2. Februar 2026 
 

@SpatzinDerHand, @Versusdeum

Ich verstehe nicht, was ihr alle mit dieser Pachamama habt.
Ich habe keine Ahnung, was diese komischen Figuren damals bei der Amazonas-Synode darstellen sollten. Ich habe darin nur Statuetten von schwangeren Frauen gesehen.
Die Pachamama kann es nicht gewesen sein, weil sie
1. in den Anden verehrt wurde/wird (bei den Quechua und den Aymara), also mit dem Amazonasbecken genau Null zu tun hat und
2. die Pachamama nicht bildlich dargestellt wird. (Auch wenn manchmal irgendwelche Püppchen - besonders in Bolivien - naiven Touristen als "Pachamama-Statuetten" angedreht werden.) Zur Pachamama sind diese Dinger nur geworden, weil die meisten diesen Namen als einzigen weiblichen Namen der südamerikanischen Mythologie kennen.
Irgendwie kommt mir das Ganze vor wie beim Manitu, von dem auch alle meinen, dass es der Obergott der nordamerikanischen Indianer sei, egal ob bei Apachen, Sioux, Irokesen, etc. und tatsächlich gibt es dieses Konzept nur bei manchen Algonkin-Völkern. Karl May lässt grüßen.


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 Versusdeum 2. Februar 2026 
 

@SpatzInDerHand

Die in den vatikanischen Gärten zu Boden geworfen und vor den Augen des Papstes angebetete "Andengöttin" war auch mein erster Gedanke.


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 SpatzInDerHand 2. Februar 2026 

... und die Pachamama wird damit zu Geschichte und Vergangenheit!!

Möge die Pachamama und vergleichbarer heidnischer Götzendienst nie wieder in den Vatikanischen Gärten oder im Petersdom zu sehen sein. Ich bitte dich von Herzen darum, Herr Jesus Christus, mein Erlöser!


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