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Einzugstermin für Papst Leo XIV. im Vatikan weiter offen

25. Jänner 2026 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
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Pontifex wohnt weiterhin in Gebäude der Glaubenskongregation - Papst-Apartment nach 13 Jahre Renovierungsstau weiter in Renovierung


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Für Papst Leo XIV. (70) steht noch immer nicht fest, wann er in die Papstwohnung im Apostolischen Palast ziehen kann. Es gebe weiterhin kein Umzugsdatum, teilte Vatikan-Sprecher Matteo Bruni am Dienstag mit. Derzeit lebt das Kirchenoberhaupt in einer Wohnung im Gebäude der vatikanischen Glaubensbehörde auf italienischem Staatsgebiet. Dort wohnte der damalige Kardinal Robert Francis Prevost schon vor seiner Papstwahl am 8. Mai 2025. Zuletzt war über seinen baldigen Umzug in die deutlich größere und repräsentativere Behausung hoch über dem Petersplatz spekuliert worden.


Anders als sein Vorgänger Franziskus (2013-2025) entschied Leo XIV., nicht ins vatikanische Gästehaus Santa Marta zu ziehen. Stattdessen will er wieder in der Privatresidenz an der Nordseite des Petersplatzes wohnen, die seit dem 16. Jahrhundert dafür vorgesehen ist. Zuletzt hatte Benedikt XVI. (2005-2013) bis zu seinem Rücktritt dort gelebt.

Das seit knapp 13 Jahren leerstehende Apartment der Päpste wird seit Monaten renoviert. Die Räume im dritten Stock des Palastes sollen von Feuchtigkeit befallen sein, zudem dürften die Leitungen für Wasser und Strom modernisiert und die Sicherheitsvorkehrungen angepasst werden. Zuletzt waren wiederholt Arbeiter am Dach zugange, ein großer Kran ist im Einsatz (siehe Foto).

Seit ihrem Bestehen wurde die Wohnung immer wieder umgebaut und den persönlichen Bedürfnissen des jeweiligen Papstes sowie den technologischen Neuerungen der Zeit angepasst. Der gebürtige US-Amerikaner Leo XIV. plant angeblich, einen der Räume mit Fitnessgeräten zu bestücken, wie sein Bruder John in einem Interview sagte.

Weltberühmt ist das zweite Fenster von rechts, von dem aus der Papst jeden Sonntag um 12 Uhr beim Mittagsgebet zu den Menschen auf dem Petersplatz spricht. Bekannt ist auch die päpstliche Privatbibliothek. Dort empfängt der Papst Staats- und Regierungschefs und andere Persönlichkeiten in Audienz.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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Lesermeinungen

 rosenstaedter 26. Jänner 2026 
 

Denkmalschutz Pro und Kontra

@Tuotilo2


Beim Denk Mal nach lesen stachen mir diese klugen Worte ins Auge:

"Beschreib Deutschland in einem Satz:

Die Treppe ist gesperrt weil die Stufen nicht der DIN Norm entsprechen, allerdings kann sie nicht umgebaut werden, da sie unter Denkmalschutz steht!"

Gut möglich dass Nicht-DIN gerechte Treppen das Treppensteigen angenehmer machen, im Gegensatz zu DIN Treppen!

Die Räume wurden ja weiter genutzt und deshalb vermute ich wurden die Räume auch aktuellem Stand gehalten, inklusive Elektro-Installationen. Mangelhafte Elektro-Installationen erhöhen bei alten Gebäude die Gefahr für Kurzschlüsse mit Schwellbränden.


0
 
 Tuotilo2 26. Jänner 2026 
 

@rosenstaedter
Oberste Denkmalbehörde im Vatikan ist der Papst. Auf Wunsch von JPII wurde auf dem Dach des Apost. Palastes sogar ein Pool installiert. Spätestens seit den letzten Lebensjahren des heiligen Papstes aus Polen dürfte das Apartement auch rollstuhlgerecht sein.
Ich wundere mich schon über die lange Renovierungszeit dieser ja nicht übermäßig großen Wohnung. Abgesehen von Franziskus' Desinteresse gibt es doch wohl sowas wie eine mit historischer Bausubstanz erfahrene vatikanische Immobilienverwaltung, die im letzten Jahrzehnt ein Auge auf die Räume gehabt haben müsste. Die Repräsentationsräume wurden ja weiterhin benutzt und im Gebäude sind andere Behörden, wie etwa das Staatssekretariat untergebracht.


1
 
 heikostir 25. Jänner 2026 
 

Eine der teuren Folgen der öffentlich zelebrierten Bescheidenheit von Papst Franziskus.


4
 
 rosenstaedter 25. Jänner 2026 
 

Auflagen der Denkmalbehörden können einen Ausbau massiv behindern

oder verunmöglichen.

Ausserdem sollten diese Wohnung auf Zeit Alters- und Behindertengerecht, sprich Rollstuhlgängig ausgebaut werden.


1
 
 H.v.KK 25. Jänner 2026 
 

H.v.KK

Furchtbar was das "Franziskanische Laissez-Faire"
auch in ganz profanen Belangen hinterlassen hat!
Gottes Segen für unseren Papst Leo!


4
 

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