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„Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“

vor 7 Stunden in Spirituelles, 5 Lesermeinungen
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Michał Lubowicki/Aleteia: „Selbst wenn wir in einer bestimmten Phase nicht die Kommunion empfangen können … hat unsere treue und regelmäßige Teilnahme an der Eucharistie dennoch eine immense Bedeutung“


Warschau (kath.net/pl) Es sei natürlich „keine ideale Situation“, wenn man in der Hl. Messe die Kommunion nicht empfangen könne. Das räumt Michał Lubowicki in seinem Beitrag in der polnischensprachigen Ausgabe des Nachrichtenportals „Aleteia“ ein und erinnert an das Jesuswort: „Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.“

„Ist es trotzdem sinnvoll, Freunde zu besuchen, wenn ich aufgrund von Verdauungsproblemen das, was sie mir in bester Absicht zubereitet haben, nicht essen kann? Vielleicht ist es besser, zu Hause zu bleiben? Ich kann sie ab und zu anrufen, vielleicht sogar regelmäßig“, führte der Autor in einem Vergleich weiter aus. Doch habe „es überhaupt Sinn, sie zu besuchen und mit ihnen an einem gedeckten Tisch zu sitzen, wenn man die zubereiteten Speisen nicht probieren kann?“


Die Antwort liege auf der Hand, erläutert er weiter: „Wenn wir wirklich Freunde sind, hat das Treffen am Tisch seinen Wert, selbst wenn wir diesmal nichts essen. Es hat Wert, weil wir die Einladung angenommen haben. Weil wir uns die Mühe gemacht haben zu kommen. Weil wir unsere Zeit geopfert haben. Sich Zeit für ein Treffen zu nehmen, stärkt die Freundschaft wie kaum etwas anderes, denn es zeigt, dass uns ein Freund wirklich wichtig ist, da wir ihm das einzig Unersetzliche schenken: unsere Zeit.“

Dies sei zwar „keine ideale Situation“, so Lubowicki. Denn „unsere Freunde haben sich darauf gefreut, uns zu empfangen und zu bewirten. Wir bleiben hungrig. Man könnte sagen, das Wichtigste ist noch nicht geschehen. Aber kann man das Geschehene [deswegen] einfach als sinnlos bezeichnen?“

Möglicherweise sei dies zwar „nicht die treffendste Analogie“, „aber sie kann dennoch sehr hilfreich sein, um Zweifel an einer viel wichtigeren Frage als einem gemeinsamen Abendessen mit Freunden auszuräumen: Macht der Messbesuch Sinn, wenn wir aufgrund unserer anhaltenden Sünde nicht die Kommunion empfangen können?“

Denn „selbst wenn wir in einer bestimmten Phase nicht die Kommunion empfangen können und aus irgendeinem Grund die Hindernisse, die uns davon trennen, nicht überwinden können, hat unsere treue und regelmäßige Teilnahme an der Eucharistie dennoch eine immense Bedeutung“: 

  • „Wir sitzen an seinem Tisch. Auch wenn wir nicht davon essen können, sehen wir diesen Tisch immer gedeckt, er wartet auf uns.“
  • „Wir hören sein Wort. Es ist kraftvoll. Es hat die Kraft, uns zu verwandeln, selbst wenn wir diese Veränderung nicht sehen oder spüren. Auch, und vielleicht gerade dann, wenn uns dieses Wort beunruhigt oder gar verletzt.“
  • „Wir sind in Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft – mit all ihren Unvollkommenheiten – ist auch ein 'Sakrament' (die Anführungszeichen dienen lediglich der Unterscheidung von den sieben Sakramenten) seiner Gegenwart, einer Gegenwart mit uns und für uns. „Die Kirche ist mit all ihren Unvollkommenheiten wahrhaftig sein Leib“, zitierte der Autor Benedikt XVI.
  • Nicht zuletzt ziele „unsere Teilnahme an der Liturgie vor allem darauf ab, Gott zu verherrlichen. Auch wenn wir es nicht vollkommen und vollständig tun können, sollten wir es so gut und so tun, wie es uns gerade möglich ist.“

Archivfoto (c) pixabay/Norbert47


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Lesermeinungen

 SarahK vor 2 Stunden 
 

@Fink sehe ich auch so

“Möglicherweise sei dies zwar „nicht die treffendste Analogie“” würde mal sagen nicht möglicherweise sondern definitiv, wie kann man das vergleichen. Abgesehen davon würde ich (jetzt bin ich mal extrem ehrlich) dem Abendessen mit Freunden eher fernbleiben wenn ich nichts essen kann (?) als der Heiligen Messe weil ich es nicht zur Beichte geschafft habe, was bei meinen Arbeitszeiten und dem Unwillen der Pfarrer meine Beichte zu hören, schon gut vorkommen kann. Aber dann gehe ich doch gerade dann noch in die Heilige Messe besonders an Sonntagen um nicht noch mehr Beichten zu können. Finde den Artikel für Katholiken irgendwie dumm. Bei allen die chronologisch sündigen, im Ehebruch leben etc gibt es meistens 3, a) die, die wissen was die Kirche lehrt aber darüber meinen zu stehen, b) die es nicht wissen c) denen es sehr stark bewusst ist aber ihre persönliche Situation nicht ändern können und in Demut an der Eucharistiefeier teilnehmen und sich auf den Segen des Priesters freuen, weil sie


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 Holunder vor 3 Stunden 
 

Das eigentliche Problem...

ist in diesem Fall, dass der Mensch in schwerer Sünde lebt. Nicht, dass er nicht die Kommunion empfangen kann. Ich denke, grundsätzlich wäre es besser, davon wegzukommen, dass der Kommunionempfang zum Gottedienst selbstverständlich dazugehört und ausnahmslos jeder nach vorne geht. Dann wäre es auch nicht so "peinlich", wenn man in der Bank bleibt.


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 Fink vor 5 Stunden 
 

"Gemeinsames Abendessen" - tut mir leid, dieser Artikel trifft nicht den Kern !

Da steckt allzuviel vom "Abendmahl" drin.
Entscheidend ist die "unblutige Vergegenwärtigung" ("Repraesentatio") des Kreuzesopfers Jesu Christi durch den geweihten Priester. Wir, das "Volk", werden in gewisser Weise vertreten durch den (die) Messdiener (Ministranten, können natürlich auch Erwachsene sein!).
Ich halte es da für nicht so wichtig, dass alle (!) möglichst immer (!) die Kommunion empfangen.


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 Freude an der Kirche vor 7 Stunden 
 

Beichte

Und auf jeden Fall so bald wie möglich beichten, um dann befreit von einer Todsünde wieder kommunizieren zu können. Es ist eine große Gnade, den Herrn mit Fleisch und Blut, Gottheit und Menschheit, … in der Hostie zu empfangen um des ewigen Lebens teilhaftig zu werden. In jeder hl. Messe wird Jesus ganzheitlich in der Hostie für uns geboren - durch das Tun des Priesters, empfangen vom Heiligen Geist.


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 Adolf Hümmer vor 7 Stunden 
 

Umkehr ist immer möglich

Gewiss sollte jeder Katholik an jedem Sonntag in die heilige Messe gehen, das ist ja ein Kirchengebot. Aber wer nicht zur heiligen Kommunion gehen kann, weil er im Zustand der schweren Sünde lebt, sollte zu seinem eigenen Vorteil so schnell wie möglich mit Gottes Hilfe umkehren. Gott schenkt uns immer die Gnaden zur Umkehr, wenn wir nur selbst umkehren wollen und Ihn demütig um Seine Gnaden bitten. Und Freunde Jesu können wir nur sein, wenn wir tun, was Er uns sagt. Jesus sagt: "Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt!" (Joh 14). Unsere Hirten müssen die Sünder wieder zur echten Umkehr aufrufen! Denn ansonsten beschwichtigt man die schweren Sünden und das ist schlimm. Genau so ist es nicht gut, wenn man denjenigen, die im Zustand er schweren Sünden leben, sagt, sie können ja die geistliche Kommunion empfangen. Das ist eine Lüge, denn wer sich von Christus durch eine schwere Sünde trennt, kann sich mich mit Ihm in der geistlichen Kommunion vereinigen. Umkehr!


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