Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  2. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  3. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  6. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  7. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  8. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  9. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  10. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  11. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  12. Zwei Formen - ein Ritus
  13. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  14. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  15. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut

Vatikan ernennt Richterinnen und Richter im Fall Rupnik

14. Oktober 2025 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Causa um Mosaik-Künstler und Ex-Jesuiten, dem Ordensfrauen geistlichen und sexuellen Missbrauch vorwerfen, belastet seit Jahren den Vatikan - Trotz zahlreicher Opfervorwürfe ist Rupnik weiterhin nicht exkommuniziert


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Ein aus Frauen und Männern bestehendes Sondergericht soll im Fall des Priesters und Mosaik-Künstlers Marko Rupnik entscheiden. Dies teilte das dafür zuständige Glaubensdikasterium am Montag im Vatikan mit. Das fünfköpfige Tribunal sei bereits mit Datum vom 9. Oktober benannt worden, so die knappe Mitteilung. Es bestehe aus "Frauen und Priestern, die weder beim Glaubensdikasterium noch bei anderen Vatikanbehörden ein Amt innehaben".

Damit, so die Erklärung weiter, solle "wie in jedem Gerichtsverfahren die Autonomie und Unabhängigkeit des Gerichts sichergestellt werden". Die Namen der fünf Personen, die über Rupnik zu Gericht sitzen werden, teilte der Vatikan zunächst nicht mit. 


Verfahren trotz Verjährung

Rupnik (70) wird von mehreren Frauen vorgeworfen, er habe sie sich unter Ausnutzung seiner Autorität als Geistlicher sexuell gefügig gemacht. 2020 war der damalige Jesuit zeitweise exkommuniziert, weil er eine der betroffenen Frauen in der Beichte von den gemeinsam begangenen Sünden kraft seiner priesterlichen Vollmacht losgesprochen hatte. Obwohl die Rupnik zu Last gelegten Taten kirchenrechtlich verjährt sind, hatte der mittlerweile verstorbene Papst Franziskus im Oktober 2023 angeordnet, dass weiter gegen den Priester ermittelt werden soll. 

Rupnik ist Gründer des "Centro Aletti" in Rom und hat als Mosaik-Künstler zahlreiche Kirchen und Kapellen in aller Welt gestaltet. 2023 wurde er "wegen Ungehorsams" von den Jesuiten aus dem Orden ausgeschlossen, blieb aber weiter Priester.

Die Diözese Rom, wo der aus Slowenien stammende Rupnik lange tätig war, hatte bereits im April 2023 eigene Ermittlungen angestrengt. Sie wurden damals von dem Priester und Kirchenrechtsprofessor Giacomo Incitti geleitet. Er lehrt Kirchenrecht an der Päpstlichen Universität Urbaniana und ist zugleich Richter am Appellationsgericht der Diözese Rom.

Weitere kath.net-Artikel zum Rupnik-Skandal: siehe Link.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Smaragdos 14. Oktober 2025 
 

Also um Bischof Joseph Strickland von Tyler, Texas, abzusetzen, brauchte es kein fünfköpgiges Tribunal. Das ging rucki zucki, obwohl er sich rein gar nichts zu schulden hat kommen lassen. Doch beim notorischen Sexualstraftäter Rupnik braucht es ein fünfköpfiges Tribunal. Geht's noch?


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Missbrauch

  1. Papst an Italiens Kirche: Bei Missbrauch Mut zur Wahrheit
  2. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  3. Papst spricht drei Stunden mit Missbrauchsopfern aus Belgien
  4. Causa Rupnik: Papst bittet um Geduld für laufenden Vatikan-Prozess
  5. Massive Kritik am „Spiegel“ nach skandalösem Artikel über „Dragqueen“ Jurassica Parka
  6. „Kardinal Marx und Bischof Bätzing werden voraussichtlich in der Trierer Studie berücksichtigt“
  7. New Mexico klagt Meta, Mark Zuckerberg wegen Ermöglichung der sexuellen Ausbeutung von Kindern
  8. Synode über Synodalität verwendet Bilder von Marko Rupnik
  9. Missbrauchsexperte Zollner: ‚Keine Kultur der Rechenschaftspflicht’ in der Kirche
  10. Bistum Basel: Bischof Gmür räumt Fehler bei Missbrauchsfall ein






Top-15

meist-gelesen

  1. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  2. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  3. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  4. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  7. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  8. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  9. Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente: „Ich bete jeden Tag, aber nicht für den Sieg“
  10. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  11. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  12. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
  13. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  14. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  15. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz