Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  7. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  8. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  9. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  10. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  11. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  12. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  13. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  14. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“
  15. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!

Passionspiele Erl: Erzbischof Lackner als Darsteller mit dabei

27. Juli 2025 in Kultur, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Salzburger Erzbischof trägt für Bühnenrolle am kommenden Sonntag Vollbart.


Salzburg (kath.net/ KAP) 
Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner trägt seit neuestem Vollbart. Damit kommt er nicht etwa einem Modetrend nach, vielmehr ist der Bart für ein Vorhaben am kommenden Wochenende ein Muss, wie die "Salzburger Nachrichten" (Donnerstag) berichten: Lackner tritt am Sonntag, 27. Juli, bei einer Vorstellung der Passionsspiele in Erl auf. Er übernimmt dabei die Rolle des Dieners eines Pharisäers.
Spielleiter Peter Esterl berichtete in der Zeitung, wie es zum Engagement des Erzbischofs gekommen ist. Die beiden trafen demnach im November 2024 aufeinander, als Lackner Esterl die "Missio canonica" für Religionslehrer in Salzburg überreichte. Damals sei man im persönlichen Gespräch auch auf die Passionsspiele zu sprechen gekommen.
Der Erzbischof sei sehr interessiert gewesen und habe erstmals die Idee einer Teilnahme an den Passionsspielen geäußert. Zwar hatte Lackner das damals eigentlich nur scherzhaft gemeint, bei einem erneuten Treffen der beiden Anfang März im Rahmen in Wörgl habe man dann aber gemeinsam "Nägel mit Köpfen" gemacht. "Wir haben dann den 27. Juli als Datum für seinen Auftritt fixiert", so Esterl.


Lackner wird in dem Stück als Diener eines Pharisäers eine kleine Rolle übernehmen und inmitten einer großen Anzahl von Darstellern auf der Bühne stehen. "Ich freue mich darauf, doch einmal als Statist bei diesem großen Geschehen dabei zu sein. Nicht als neutraler Beobachter, sondern als einer, der mittendrin in diesem menschlich-göttlichen Ereignis ist", so der Salzburger Erzbischof.
Bei manchen Szenen sind gleichzeitig zwischen 450 und 500 Menschen auf der Bühne. Insgesamt sind sogar 600 Laiendarsteller dabei, das ist rund ein Drittel der Gemeindebürger von Erl. Das fasziniere auch den Erzbischof immer wieder aufs Neue, wie er bekennt: "Wenn mir das vor Augen geführt wird, rührt es mich zu Tränen."

Ein paar Tage vor seinem Auftritt sei das Lampenfieber bereits deutlich spürbar, so Lackner: "Natürlich bin ich nervös! Und das finde ich auch gut, denn so bleibt die Ursprünglichkeit der Erfahrung erhalten. Es wird eine wirkliche Premiere für mich, jetzt, wo ich das 70. Lebensjahr betreten habe. Ich habe noch nie geschauspielert."
Der Vollbart ist quasi Voraussetzung für den Auftritt. "Wir werden sehen, ob der auch nach dem Auftritt noch Zukunft hat", so Lackner gegenüber den "Salzburger Nachrichten".

Erzbischof würdigt Passionsspiele
Lackner war am 25. Mai bereits dem Eröffnungsgottesdienst zur heurigen Spielzeit vorgestanden und Anfang Juli war er schon als Zuseher im Publikum. In einem Grußwort, veröffentlicht im Programmheft der Passionsspiele, dankt der Erzbischof den Verantwortlichen und den zahlreichen Laienschauspielerinnen und -schauspielern aus dem "schönen Erl". Er freue sich, dass die jahrhundertealte Tradition weiterlebt und die Gemeinde Erl dazu "mit ganzem Einsatz für das würdige Schauspiel zusammenkommt, um die Passion unseres Herrn in Erinnerung zu rufen", so Lackner.
Das religiöse Schauspiel in der Tiroler Gemeinde Erl wird seit dem Jahr 1613 alle sechs Jahre aufgeführt und ist damit das älteste Passionsspiel im deutschsprachigen Raum. Aufführungsort ist das eigens dafür errichtete Passionsspielhaus. Aufführungen finden noch bis 4. Oktober statt. An der Spielstätte ist Platz für 1.500 Besucher. (Infos: www.passionsspiele.at)

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: Erzbischof Lackner (C) Kathpress, Paul Wuthe


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Gewitterwolke 27. Juli 2025 
 

Passionsspiele in Erl

Am 1. Juni war ich bei den Passionsspielen in Erl. Ich war hernach stark ergriffen und berührt. Was die Erler leisten ist einfach grandios. Ich möchte jedem empfehlen dort hinzugehen. Ich kenne die Erler Passion schon seit 1959. Ich bin damals als Zehnjährige mit der Schule dort gewesen. Ich erinnere mich dass ich total fasziniert war. Diese Faszination ist bis heute geblieben. Nur 2019 war ich nicht in Erl, sonst habe ich keine Spielsaison ausgelassen. Ich empfehle den Besuch dieser Passion, ich werde vor Ende der Spielsaison nochmals hingehen.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Lackner

  1. Will Erzbischof Lackner seine Priester zu Homo-Segnungen zwingen?
  2. Man taucht gesellschaftlich in eine Art "Gottesfinsternis" ein!
  3. Erzbischof Lackner an Neupriester: «Zum Dienst seid ihr bereit»
  4. Lackner: Meine Aufgabe ist es, Dinge in Einklang zu bringen
  5. Erzbischof Lackner will intensiven Dialog mit der Politik pflegen
  6. Lackner: Bei Gott ist der Mensch gut aufgehoben
  7. Erzbischof Franz Lackner neuer Vorsitzender der Bischofskonferenz
  8. Lackner wird neuer Vorsitzender der österreichischen Bischofskonferenz






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. ADIOS!
  4. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  10. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  11. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  12. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  13. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  14. Maria 1.0: Immer wieder Deutschland - „Deutsch-Synodale“ Reformatoren schaffen Realität
  15. Entfremdung und Annäherung – Für einen Katholiken in Deutschland gibt es doch immer noch Rom

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz