Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  11. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  14. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  15. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'

Kuba lässt auf Wunsch des Papstes 553 Gefangene frei

18. Jänner 2025 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus hatte die Regierungen bei Ausrufung des "Heiligen Jahres 2025" zu Amnestien und Straferlässen aufgerufen, um "Hoffnung zurückzugeben".


Vatikanstadt/Havanna (kath.net/ KAP)
Kuba will 553 Strafgefangene aus Anlass des von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahres 2025 freilassen. Diese Entscheidung habe Präsident Miguel Díaz-Canel in einem Brief an Papst Franziskus zu Monatsbeginn mitgeteilt, wie aus einem Bericht von Vatican News (Mittwoch) hervorgeht. Begründet wird die Freilassung in einer Erklärung des kubanischen Außenministeriums durch die "engen und aktiven Beziehungen mit dem Vatikanstaat", wobei besonders auf das Treffen zwischen Papst Franziskus und Präsident Miguel Díaz-Canel im August 2022 hingewiesen wird. Damals sei u.a. über die Situation der Gefangenen sowie über die US-Politik gesprochen worden.
Das Außenministerium Kubas erklärte am Dienstag, dass das Land eine "respektvolle, offene und konstruktive Beziehung zum Vatikan und zum Heiligen Vater" pflegt, was die Entscheidung hinsichtlich der Gefangenen-Freilassung erleichtere.
Laut dem Bericht sollen die Gefangenen in den kommenden Tagen und Wochen freigelassen werden, einige von ihnen noch vor dem Ende der Amtszeit von US-Präsident Joe Biden am 20. Jänner. Die Freilassung erfolgt vor diesem Hintergrund in einem politisch sensiblen Moment, hat Biden doch dem US-Kongress mitgeteilt, er wolle die Bezeichnung Kubas als "Staatlicher Sponsor des Terrorismus" aufheben, als Teil eines auch von der Kirche unterstützten Abkommens. Bidens Vorgänger und Nachfolger Donald Trump hatte Kuba kurz vor Ende seiner ersten Amtszeit erneut auf die Liste der Terror-Staaten gesetzt. Er könnte Bidens Entscheidung nach seiner Amtseinführung am Montag direkt zurücknehmen.


Freilassungen auch bei früheren Papstbesuchen
Papst Franziskus hat in der im vergangenen Mai veröffentlichten Ausrufungsbulle des kirchlichen Jubiläumsjahres "Spes non confundit" vorgeschlagen, Regierungen sollten 2025 Initiativen ergreifen, "die Hoffnung zurückgeben; Formen der Amnestie oder des Straferlasses, um den Menschen zu helfen, das Vertrauen in sich selbst und in die Gesellschaft zurückzugewinnen; Wege der Wiedereingliederung in die Gemeinschaft, denen eine konkrete Verpflichtung zur Einhaltung der Gesetze entsprechen möge."
Die Freilassung von Gefangenen hat auch in der Vergangenheit eine wichtige Rolle in der Beziehung zwischen Kuba und dem Heiligen Stuhl gespielt. 1998, als Papst Johannes Paul II. die Insel besuchte, ließ Fidel Castro rund 200 Menschen freilassen. Tausende von Gefangenen erhielten ihre Freiheit vor der Reise von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2012 und rund 3.500 mehr vor der Apostolischen Reise von Papst Franziskus 2015.
Im Dezember 2014 wurden die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Kuba wiederhergestellt. Der damalige US-Präsident Barack Obama und sein kubanischer Amtskollege Raúl Castro dankten Papst Franziskus, zur Erreichung des Abkommens beigetragen zu haben.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kuba

  1. Kuba: Weizenmehl für Hostien ist wieder vorhanden
  2. Weizenmangel: Kuba gehen die Hostien aus
  3. Kuba: Katholiken fordern grundlegende Erneuerung des kommunistischen Staates
  4. Kuba: Ricardos Traum. In Havanna entsteht eine dem hl. Johannes Paul II. geweihte Kirche
  5. IGFM: 'Fidel Castro war der Totengräber der Menschenrechte'
  6. Historische Begegnung: Papst trifft Moskauer Patriarchen Kyrill I.
  7. Kubas Präsident Castro besucht drei Messen an drei Tagen
  8. Christliche Oppositionspartei in Kuba ruft Papst um Hilfe an
  9. Kuba libre. Franziskus wollte auf der Karibikinsel Dissidenten treffen
  10. Franziskus kritisiert Abtreibung, Sterbehilfe: Europas Wegwerfkultur







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. „Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“
  4. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  5. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  6. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“
  7. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  8. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  9. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  10. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  11. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  12. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  13. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  14. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  15. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz