Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
  2. Psycho-Tests für Schweizer Priester
  3. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für 2025 und 2026!
  4. Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
  5. 2024 mehr Austritte bei den landeskirchlichen Protestanten als bei den Katholiken
  6. Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
  7. Lambrecht fordert: Lebensschutz in der neuen Koalition verbessern, trotz anderslautender SPD-Wünsche
  8. Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
  9. 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
  10. „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
  11. Die Vernunft des Glaubens – Zum 20. Todestag des heiligen Johannes Paul II.
  12. Parolin: „Segne uns, Heiliger Vater Johannes Paul II.! Segne diese Kirche des Herrn auf ihrem Weg“
  13. Hilfe! Mein Kind tut sich so schwer mit dem Lernen!
  14. ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
  15. Lourdes verhüllt Mosaike des mutmaßlichen Missbrauchstäters Pater Marko Rupnik

«Ich komme nicht, um zu weinen!»

18. November 2023 in Schweiz, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof aus Odessa zu Gast in der Schweiz.


Luzern (kath.net/ pm)
Der ukrainische röm.-kath. Bischof Stanislaw Szyrokoradiuk besucht vom 16.-19.11.2023 bis die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein. Im Rahmen der RedWeek, der Gedenkwoche für die verfolgten Christen, wird er in verschiedenen Pfarreien über die Christenverfolgung unter dem Kommunismus, aber auch über die gegenwärtige Situation in seiner Heimat sprechen. In der RedWeek, die vom Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)» ins Leben gerufen wurde, wird weltweit mit Rot beleuchteten Kirchen, Gottesdiensten und Vorträgen auf die heutige Christenverfolgung in vielen Ländern aufmerksam gemacht.

Christenverfolgung unter dem Kommunismus
«Unsere Kirche überlebte in der vergangenen sowjetischen Zeit grosse Verfolgung. Damals habe ich wegen der atheistischen Verfolgung viele Ruinen gesehen. Leider habe ich jetzt auch viele kirchliche Ruinen wegen diesem schrecklichen Krieg.», sagt Bischof Szyrokoradiuk, dessen Bistum besonders stark von der Zerstörung durch den Krieg betroffen ist.
Während der kommunistischen Verfolgung erhielt die ukrainische Kirche Unterstützung durch das Hilfswerk «Kirche in Not (ACN)», das der Kirche in der Ukraine bereits seit 70 Jahren beisteht. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs unterstützte das Hilfswerk den Wiederaufbau kirchlicher Infrastruktur. Auch heute steht «Kirche in Not (ACN)» den Menschen in der Ukraine bei, indem es die Kirche unterstützt, die an vielen Orten in der Ukraine Vertriebene aufnimmt, Lebensmittel und Hilfsgüter verteilt und Seelsorge leistet. Trotz Lebensgefahr durch Raketenangriffe bleiben die Priester und Ordensleute im Bistum von Bistum von Szyrokoradiuk vor Ort, um den Menschen beizustehen.


Ukrainische Hafenstadt unter Beschuss
«Trotz Bombardierung und ständigem Raketenterror lebt Odessa und bleibt standhaft, dank der grossen Unterstützung aus verschiedenen Ländern der Welt – auch aus der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein», berichtet Bischof Szyrokoradiuk, der in den kommenden Tagen in verschiedenen von der Situation in seiner Heimat berichtet. Bereits seit Kriegsbeginn steht die ukrainische Hafenstadt Odessa unter Beschuss. Die Stadt mit einer Million Einwohnern besitzt für die Ukraine als Zugang zum Schwarzen Meer eine wichtige wirtschaftliche und strategische Bedeutung.
«Ich freue mich über meinen Besuch im Fürstentum Liechtenstein und der Schweiz», erklärt der ukrainische Bischof, «Ich komme nicht, um zu weinen, sondern um mich zu bedanken für die echte Solidarität und verschiedene Hilfe für uns. Ich möchte erzählen, was die Kirche in dieser schwierigen Zeit des Krieges leistet.»
«Viele grosse Städte und Dörfer wurden in Schutt und Asche gelegt. Ich habe viele Tränen, Blut und Tod gesehen. Aber unser Volk kämpft weiter für unsere Freiheit. Und trotz allem haben wir Hoffnung, denn Gott ist mit uns. Darüber möchte ich bei unserem Treffen berichteten und ich freue mich auf die Begegnungen in der Schweiz.»

Bischof Stanislaw Szyrokoradiuk
Stanislaw Szyrokoradiuk wurde 1956 in Kornachovka geboren. Ab 1980 absolvierte er seine Priesterausbildung im lettischen Riga und trat dem Franziskanerorden bei. Seine Priesterweihe empfing er 1984. Im Jahr 1995 wurde er zum Bischof geweiht. 20 Jahre lang war Bischof Szyrokoradiuk Nationaldirektor von "Caritas-Spes" in der Ukraine. 2014 bis 2019 war er Bischof des Bistums Charkiw-Saporischschja, bis er 2020 zum Bischof des Bistums Odessa-Simferopol ernannt wurde.
Im Jahr 2022 konnte «Kirche in Not (ACN)» dank zahlreicher Spender in der Ukraine Projekte im Umfang von CHF 10 Mio. unterstützen. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie, dass die Kirche der notleidenden Bevölkerung auch weiterhin helfen kann.

Foto: Eine Ordensschwester vor der Kathedrale in Odessa. © «Kirche in Not (ACN)»/Ismael Martinez Sanchez.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche in Not

  1. Informationen über Freud und Leid in Afrikas Kirche
  2. Tragisches Schicksal der verfolgten Christen
  3. Syrien: „Eine knappe Minute war schlimmer als 12 Jahre Krieg“
  4. Weltweite Aktion lädt Kinder zum Rosenkranzgebet für den Frieden
  5. "Kirche in Not": Mord an Priestern auch in "katholischen Ländern"

Ukraine

  1. Bischöfe: Neues Interesse am Christentum bei Ukrainern
  2. Kiewer Weihbischof: Jede Gelegenheit für "gerechten Frieden" nutzen
  3. 1.000 Tage Angriffskrieg auf die Ukraine - Ein Trauertag für die Welt!
  4. Was Trump mit der Ukraine wirklich vorhat
  5. 'Auf die russischen Mörder und Angreifer wartet das gerechte Urteil Gottes'

Schweiz

  1. Rüge für die Schweizer Bischöfe
  2. GfbV kritisiert Wiederwahl von China in den UN-Menschenrechtsrat scharf
  3. Verbot von Taufen im Genfersee – Beschwerde beim Bundesgericht
  4. 'Liturgie nicht zum Experimentierfeld persönlicher Vorhaben machen'
  5. RedWeek: Über 60 Pfarreien in der Schweiz beteten für verfolgte Christen






Top-15

meist-gelesen

  1. Werden Sie Schutzengerl für kath.net für 2025 und 2026!
  2. EINMALIGE CHANCE! Große Baltikum-Reise mit kath.net - Mit Erzbischof Gänswein!
  3. Eine wichtige BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
  5. Theologieprofessor Bortkiewicz: „Der Arzt beschloss, den Fötus – also mich – in Stücke zu schneiden“
  6. Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
  7. Ist es ein Wunder durch Kardinal Pell? Kleinkind atmete 52 Minuten lang nicht mehr, überlebte!
  8. ‚Mitarbeiter der Wahrheit‘ – ein neuer Film über Johannes Paul II. und Benedikt XVI.
  9. „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
  10. Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
  11. Psycho-Tests für Schweizer Priester
  12. Das Wunder des Karol Wojtyła
  13. „Habt keine Angst!“ – Christus macht wirklich frei!
  14. 'Egal was kommt, wir haben Handlungsoptionen!'
  15. 2024 mehr Austritte bei den landeskirchlichen Protestanten als bei den Katholiken

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz