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Kardinal Koch: Papstreise war Gewinn für Ökumene

12. Dezember 2021 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Vatikanischer Ökumeneminister bilanziert Reise von Papst Franziskus nach Zypern und Griechenland.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)

Die Papstreise nach Zypern und Griechenland war nach Aussage von Kurienkardinal Kurt Koch für die Ökumene ein Gewinn. In der Hinsicht sei "die Reise ganz sicher ein großer Schritt einer Vertiefung der Beziehungen zwischen der katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen in Zypern und Griechenland" gewesen, so Koch im Gespräch mit "Vatikannews" (Freitag). Die Begegnungen mit den Erzbischöfen Chrysostomos II. von Zypern und Hieronymos II. in Athen seien "sehr herzlich" gewesen.


Zudem hätten die Gastgeber wie auch der Papst einerseits etliche gemeinsame Herausforderungen benannt. Andererseits habe man auch Divergenzen oder Probleme deutlich angesprochen. Insbesondere die Bitte des Papstes um Vergebung für Vergehen und Versagen von katholischer Seite seien wichtig gewesen, so der Ökumeneminister des Vatikans.

Man könne in der Beziehung zwischen Ost und West ohnehin "nicht von einer Spaltung reden", so Koch. Vielmehr gebe es "eine Aufkündigung der Kommunion". Dabei sei es sehr wichtig, sichtbar zu machen, "was Ziel der ökumenischen Bewegung ist: die Wiederherstellung der Kirchengemeinschaft und auch der Eucharistiegemeinschaft."

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Einfach 13. Dezember 2021 
 

Vielleicht meint er, der „sehr herzliche Empfang“ sei ein großer Gewinn gewesen. Seit die katholische Kirche eine Erklärung auf Wunsch der Orthodoxen unterschrieben hat, sie werde keine Orthodoxen zum katholischen Glauben abwerben, ist der Papstbesuch aus meiner Sicht komplett überflüssig. Genau das aber ist der Auftrag unseres HERRN. Eine Gottesdienstgemeinschaft ist entgegen dem Konzil (UR 15) weder „möglich“ noch „ratsam“. Die Orthodoxen halten nichts von Eucharistiegemeinschaft mit Gliedern der katholischen Kirche. Sie betrachten die katholische Kirche als häretisch. Auch die angeblich bevorstehende Russlandreise des Papstes kann deshalb nur privat sein, wie er selber sagt, er treffe „ seine Brüder“ gern privat - zum Streiten. Die Kirche Christi hat eine Sendung, alle Menschen in ihr zu sammeln, damit ein Hirt und eine Herde wird. Das muss die oberste Aufgabe des Papstes sein.


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 Smaragdos 13. Dezember 2021 
 

Die Frage ist, ob die griechisch-orthodoxe Seite das auch so sieht mit dem Gewinn für die Ökumene. Der orthdoxe Priester, der den Papst als Häretiker beschimpft hat und in seiner Wahrnehmung vermutlich kein Einzelfall ist, dürfte das ganz anders sehen...


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