Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  12. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  13. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  14. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  15. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'

Erzbischof begrüßt slowakisches Nein zu Istanbul-Konvention

2. April 2019 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischofskonferenz-Vorsitzender Zvolensky: An Frauen verübte Gewalt "in welcher Form auch immer unzulässig und verabscheuenswert", bei Frauenschutz jedoch "Genderideologie unterzuschieben unannehmbar"


Bratislava (kath.net/KAP) Der Vorsitzende der Slowakischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanislav Zvolensky, hat einen vom Parlament in Pressburg mehrheitlich gefassten Beschluss begrüßt, dass die Istanbul-Konvention des Europarates nicht ratifiziert wird. Der Nationalrat forderte zuvor am Freitag in einer von 101 der 150 Abgeordneten unterstützen Resolution die Regierung auf, im Ratifizierungsprozess nicht voranzuschreiten. Das Kabinett habe darüber hinaus "dem Europarat mitzuteilen, dass die Slowakei nicht beabsichtigt, Vertragspartner des Abkommens zu werden", berichteten slowakische Medien über den Parlamentsbeschluss.


Er halte die Entscheidung des Nationalrats für richtig, denn die "ideologische Belastung dieses Dokuments" berge in sich "mehrere ernste Risiken", vor denen auch die höchsten Vertreter der christlichen Kirchen in der Slowakei gewarnt hätte, hielt Zvolensky in einer ersten Reaktion fest. An Frauen verübte Gewalt "in welcher Form auch immer" sei "unzulässig und verabscheuenswert". Niemand könne sie tolerieren und man müsse "jeder Anstrengung entwickeln ihr Einhalt zu gebieten", betonte der Pressburger Erzbischof. Das Thema Frauenschutz sei jedoch "so ernst, dass Versuche in ihrem Rahmen die Genderideologie unterzuschieben unannehmbar" seien, so der Bischofskonferenz-Vorsitzende.

Er sei erfreut, dass sich die Slowakei der Ratifikation nicht anschließe, und hege die Hoffnung, "dass die slowakische Gesetzgebung beim legitimen Versuch des Schutzes der Frau vor Gewalt nicht dem internationalen Druck erliegt und die unwandelbare Wahrheit über die Identität von Mann und Frau nicht verlässt".

Das als "Istanbul-Konvention" bekannte Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt ist ein 2011 ausgearbeiteter völkerrechtlicher Vertrag. Die Konvention mit 81 Artikeln - unter anderem zu häuslicher Gewalt, Zwangsverheiratung, Stalking und weiblicher Genitalverstümmelung - wurde von allen 47 Mitgliedstaaten des Europarats mit Ausnahme von Russland und Aserbaidschan unterzeichnet, bisher aber nur von rund 30 Mitgliedstaaten ratifiziert und durchgesetzt. Österreich hat die Konvention bereits im Jahr 2013 ratifiziert, Deutschland und die Schweiz im Jahr 2017.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 hortensius 3. April 2019 
 

Gender-Ideologie als Beimischung

Wenn die Gender-Ideologie es nötig hat, in der Tarn-Form aufzutauchen, dann ist vor ihr zu warnen.


0
 
 Andrzej123 3. April 2019 
 

Frei nach Kierkegaard

Es handelt sich bei bei der gesamten Konvention, nicht nur bei dem noch drauf gesetzten Gender Aspekt, um eine orellianisch kafkaesk verschwurbelte Hass Litanei gegen Männer, Väter und traditionelle Familien.
Die beiden Dokumente der Konvention (Konvention & Erläuterung) sind praktisch unlesbar, ohne dass jedem Menschen, der noch einen Fünkchen Anstand in sich hat, schlecht werden muss.
Frei nach Kierkegaard:
Wäre mein Kind der schlimmste Verbrecher, gäbe ich die Hoffnung nicht auf... doch hätte es an solchen Dokumenten mitgewirkt, müsste ich es als verloren ansehen.


3
 
 girsberg74 2. April 2019 
 

Dankbar für Nein-Sager!

Die Gründe für das „Nein“ werden im Beitrag nicht ganz klar, es sei denn, dass die Gender-Ideologie, wenn nicht als direkter Teil der Konvention so doch indirekt als die Unterlage dieser Konvention feststeht.

Ein „Nein“ zwingt jedenfalls zu einer genaueren Betrachtung einer Sache, wo andere durch einfaches Ja-Sagen ein Problem schnell aus ihrem Blick zu entlassen suchen.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Slowakei

  1. Gelebter Glaube in der Slowakei: Die großen Wallfahrten und Heiligen
  2. Slowakei erwartet Franziskus: Vierter Papstbesuch im Land
  3. Keine öffentlichen Oster-Gottesdienste, aber Lockerungen
  4. Slowakei: Nach Massentest Hoffen auf Lockerung bei Gottesdiensten
  5. Zahlreiche Priesterweihen in der Slowakei
  6. Bratislava: Rosenkranzgebet gegen "Istanbul-Abkommen"
  7. Traditionelle Volksmissionen in der Slowakei starten
  8. Slowakei: Komplette Bischofskonferenz beim Marsch für das Leben!
  9. Slowakei: Regierung regelt Kirchenfinanzierung neu
  10. Slowakei vor Neuregelung der Priesterbesoldung







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. „Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“
  4. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  5. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  6. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“
  7. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  8. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  9. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  10. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  11. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  12. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  13. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  14. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  15. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz