SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
- Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
- Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
- Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
- USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
- Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
- Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
- Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
- Sozialethiker Rhonheimer: Jesus war kein Kapitalismuskritiker
- Weißes Haus: FBI untersucht auf „Inlandsterrorismus und Hasskriminalität gegen Katholiken“
- Australien wirf Iran Steuerung von antisemitischen Terroranschlägen vor
- Wir sind hier, um der Welt zu erklären, dass auch Wladimir Putin für seine Verbrechen bezahlen muss"
- „Schick diese Artikel gerne an alle neugierigen und fragenden Freunde weiter!“
- "Ohne ihr heldenhaftes Handeln hätte es deutlich schlimmer kommen können"
- Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
| 
Finnland: Minister übersteht Misstrauensvotum nach Gebetsvigil3. Oktober 2018 in Prolife, 15 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der Außenminister hatte als Privatperson an einer Gebetsvigil für die Opfer der Abtreibung in Kanada teilgenommen. Der Justizminister beurteilte sein Verhalten als problematisch aber nicht gesetzwidrig.
Helsinki (kath.net/LSN/jg) Der finnische Außenminister Timo Soini hat ein Misstrauensvotum des Parlaments überstanden, das von vier Oppositionsparteien eingebracht worden ist. Anlass dafür war die Teilnahme des zur katholischen Kirche konvertierten Ministers an einer Gebetsvigil für den Lebensschutz in Kanada. 
Soini war zu dieser Zeit auf Staatsbesuch in Kanada, nahm aber als Privatperson an der Gebetswache teil, wie er stets betonte. Seine Tätigkeit als Außenminister bedeute keinen Verzicht auf seine Grundrechte. Die Teilnahme an der Mahnwache für die Opfer der Abtreibung war ein Ausdruck meiner innersten religiösen Überzeugung und meines Glaubens, die beide den Schutz der Meinungsfreiheit, der Gewissensfreiheit und der Religionsfreiheit genießen, argumentierte er. Beschwerden über Soinis Teilnahme an der Gebetswache hatten zu einer Untersuchung durch den Justizminister geführt. Dieser bezeichnete das Verhalten des Außenministers als problematisch, weil es nicht der offiziellen Position Finnlands zur Abtreibung entspreche, aber nicht gesetzwidrig. Das Misstrauensvotum ging schließlich mit 100 zu 60 Stimmen für Soini aus.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen | girsberg74 4. Oktober 2018 | | | „Sakrament“ - Vielleicht passt das hierher? In CATO Nr. 3 /2018 ist ein Beitrag über die Feministin einer anderen Art, Camille Paglia, die bestrebt ist, selbstbewusste Frauen vor „feministischer Entmündigung“ zu bewahren.
Zitat aus CATO:
„Und obschon selbst Mitglied von „Planned Parenthood“,stellt Paglia angesichts ‚moralisch abgestumpfter‘ Feministinnen, die die Abtreibung zum ‚Sakrament‘ erhoben hätten, schonungslos deren bestialischen Charakter heraus.“ |  3
| | | padre14.9. 4. Oktober 2018 | |  | Timo Soini Danke für Standhaftigkeit und Glaubenstreue. |  3
| | | ilomego 4. Oktober 2018 | |  | Die Löwen kommen Ich empfehle das Buch „Die Löwen kommen“ des ehemaligen Innenminister der slowakischen Republik, Vladimir Palko zu lesen. Dort wird deutlich, welche Verfolgung Jesus-treue Christen bereits heute in der EU erfahren und es wird leider immer schlimmer. Langsam komme ich mehr und mehr drauf, dass die Werte der politisch korrekten Welt und die der echten Jesus-Nachfolger immer mehr auseinander gehen. Meine Sorge gilt einerseits der Zukunft der Christen, aber besonders dem Seelenwohl der politisch Korrekten. Da befürchte ich Schlimmes. |  5
| | | 2.TIM. 3,1-5 3. Oktober 2018 | | | Das ist geisteskrank Ich nehme an der ewigen Anbetung teil. Bin ich jetzt ein Aussätziger. |  8
| | | 3. Oktober 2018 | | | Da sind wir aber froh, dass Beten in Finnland noch nicht gesetzeswidrig ist! In München konnte jemand, der sich gegen Abtreibung engagiert (ich bin mir nicht sicher, wie aktiv - ob er nur demonstriert hat oder Mitglied bei pro life) nicht berufsmäßiger Stadtrat werden.
@antonius25 - hier sind wir absolut der gleichen Meinung! |  18
| | | Familienvater 3. Oktober 2018 | | | Christopher Street Day Der Minister hat eben das falsche Event besucht. Hätte er "als Privatperson" stattdessen am Christopher Street Day teilgenommen, hätte er jetzt keine Probleme; im Gegenteil, alle politischen Parteien würden ihn bejubeln und loben, dass er ein "wichtiges Zeichen" für Toleranz und Menschenrechte gesetzt hat. Wir leben einer verrückten Welt. |  23
| | | Herbstlicht 3. Oktober 2018 | | | Wieviel Freiheit wird noch zugestanden? Was sagt das über unsere westliche Welt aus, die doch stets von "freiheitlichen westlichen Werten" schwadroniert?
Sollte ein Politiker -als Privatmann- nicht an einer Gebetsvigil teilnehmen dürfen, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen?
Freiheit - wofür?
Für die Teilnahme an einer Versammlung pro Abtreibung?
Das wäre vermutlich kein Problem.
An einer Demo gegen Abtreibung, in diesem Falle Teilnahme an einer Gebetsvigil - und ein Misstrauensvotum droht.
Freiheit! Wie dehnbar doch dieser Begriff geworden ist! |  18
| | | Alpinyeti 3. Oktober 2018 | |  | Da sind wir aber froh, dass Beten bloß problematisch, aber nicht gesetzeswidrig ist. Wie intolerant von ihm, für die ermordeten ungeborenen Kinder zu beten! Bei uns hätte man ihm auch noch die Nazikeule übergezogen. |  22
| | | lesa 3. Oktober 2018 | |  |
Es lichtet! |  9
| | | JuM+ 3. Oktober 2018 | | | Ein Mann & Politiker mit Rückgrat Wenn man sich dagegen geistliche Würdenträger vorstellt, welche ihr Brustkreuz verstecken. Nicht wahr, Herr Kardinal Marx!? |  25
| | | antonius25 3. Oktober 2018 | | | Immer diese bösen Rechtspopulisten Erdreisten sich tatsächlich, gegen Abtreibung zu beten. |  31
| | | Joy 3. Oktober 2018 | | | Was für ein Zeugnis! Finnland beneide ich um diesen Minister! Chapeau! |  29
| | | goegy 3. Oktober 2018 | | |
Ein Beispiel für all die anpasserischen, pseudo-katholischen Politiker im laizisierten Westeuropa! |  22
| | | Diadochus 3. Oktober 2018 | | | Hass Wer seine Überzeugung gegen die Abtreibung zum Ausdruck bringt, wird regelrecht mit Hass überzogen. Das ist dämonisch. Das ist ein guter Grund, um sich in Finnland als Außenminister einem Misstrauensvotum stellen zu müssen, obwohl das Verhalten nicht gesetzeswidrig gewesen sei. Wollen wir hoffen, dass nicht bald andere Methoden angewendet werden, um sich solcher Personen, bzw. Abtreibungsgegner zu entledigen. |  35
| | | mphc 3. Oktober 2018 | |  | Ein sehr konsequenter und tapferer Minister. Er wusste, dass er möglicherweise seine Karriere auf's Spiel setzte. Das ist Christentum im Alltag. |  30
| |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuFinnland- 16 US-Abgeordnete verurteilen Prozess wegen ‚Hassrede’ gegen finnische Politikerin
- Katholische Kirche in Finnland hat bald acht Kirchengemeinden
| 





Top-15meist-gelesen- Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
- Oktober 2025 mit kath.net in MEDJUGORJE mit P. Leo MAASBURG
- Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
- Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
- Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
- Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
- USA: Dominican Sisters of St. Cecilia heißen dieses Jahr 21 Postulantinnen willkommen
- Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
- Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
- Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
- Wie zwei Konvertiten spannend den Glauben vermitteln
- US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
- Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
- Ökumenische Begegnungen zwischen Rom und Konstantinopel
- Polen: Tschenstochau feiert "Schwarze Madonna" mit Friedensappell
|