Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  9. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  15. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah

Pfarrer Chito: ‘Meine Entführung war der Wille Gottes’

24. September 2017 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Einsatz zur Freilassung von Geiseln der dem IS nahestehenden «Maute»-Bewegung.


Manila (kath.net/ Fides)
“Meine Entführung war der Wille Gottes. Eine Prüfung, die er für mich wollte. Ich vertraue auf ihn. Meine Zukunft sehe ich nur auf Marawi: Christen und Muslime sind Brüder und Schwestern und wir glauben an den einen Gott”, so Pfarrer Teresito Soganub (“Pfarrer Chito”), der am 23. Mai von den Terroristen der “Maute”-Bewegung nach der Belagerung der Stadt Marawi auf der Insel Mindanao entführt und nach 117tägiger Geiselhaft wieder freigelassen wurde. In den Händen der Gruppe mit Verbindungen zum Islamischen Staat befinden sich 40 weitere Geiseln.

Bei seiner Ankunft in Manila berichtete Pfarrer Chito über seine Entführung, aus der er nach eigenen Angaben nie fliehen wollte, “weil er das Schicksal der anderen Geiseln teilen wollte”. Der katholische Geistliche danke der Armee für ihre Bemühungen bei der Freilassung und “all denen, die für uns und unser Überleben gebetet haben”. Auf Marawi will sich Pfarrer Chito auch künftig für Dialog und Friedensarbeit einsetzen: “Christen und Muslime glauben an einen Gott und wir wollen in Frieden leben”, betont er in diesem Zusammenhang.


Bischof Edwin De La Pena von Marawi erklärt unterdessen, dass “Pfarrer Chito zunächst eine Ruhepause machen wird, bevor er wieder als Seelsorger und Mitarbeiter der Apostolischen Prälatur Marawi tätig sein wird”. “Die Freilassung von Pfarrer Chito macht uns Hoffnung für die anderen Geiseln, unter denen sich auch Katholiken befinden”, so der Bischof. „Wir wünschen uns, dass der Krieg bald zu Ende geht und die Einwohner von Marawi in ihre Häuser zurückkehren und ihre Leben und ihre Stadt wiederaufbauen können”.

In diesem Zusammenhang bittet der Bischof katholische Gemeinden im ganzen Land sich der von der Krise in Marawi betroffenen Gemeinden anzunehmen, “damit wir den einheimischen Gemeinden beim langfristigen Wiederaufbau helfen können“. “Das gemeinsame Bemühen der ganzen katholischen Kirche auf den Philippinen wird für die betroffenen Gemeinden eine Botschaft der Hoffnung sein”, so Bischof De La Peña.

Im Rahmen der Initiative “Adoptiere eine Gemeinde”, will die Apostolische Präfektur Marawi in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband der Philippinen und dem Missionsorden der Redemptoristen helfen.

Ein Spendenaufruf soll auch für den Wiederaufbau der Kathedrale in Marawi auf den Weg gebracht werden. Dabei will die Apostolische Präfekt auch um einen außerordentlichen Zuschuss der Päpstlichen Missionswerke bitten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rosenzweig 26. September 2017 

Ein echt beispielhaftes Zeugnis...

der Hingabe + des Gottvertrauens-
wie auch der TREU- das Schicksal der anderen Geiseln teilen zu wollen.

Möge(“Pfarrer Chito”)sich wieder gut erholen – um dann erneut mit ganzer Hingabe auf Marawi:
Christen + wohl auch Muslime als seine Brüder und Schwestern- ganz im Willen Gottes zu dienen!

Bitten wir Gott auch um Befreiung der noch haftierten 40 Geiseln + möge GOTT auch ihnen ihre Leiden+ durchgestandenen Ängste mit SEINER LIEBE reichich lohnen.

So hoffend + betend verbunden...


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Indonesien

  1. „Terror in Südostasien frisst sich immer weiter vorwärts“
  2. Indonesien: Radikale Moslems stören Gedenkmesse für Verstorbenen
  3. Indonesien: Muslime sollen nicht 'Frohe Weihnachten' wünschen
  4. Indonesien: Kirche fördert friedliches Miteinander der Religionen
  5. Indonesien: Religionsfreiheit in Gefahr
  6. Java: Islamist ruft bei Prozess zu neuer Gewalt gegen Christen auf
  7. Indonesien: Fanatische Muslime greifen drei Kirchen an
  8. Indonesien befürchtet 2011 steigende Zahl an Religionskonflikten
  9. Indonesiens Christen fürchten Scharia
  10. Indonesien: Katholikinnen müssen muslimischen Schleier tragen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  3. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  4. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  5. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  6. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  7. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  8. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  9. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  10. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  11. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  12. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  13. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  14. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  15. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz