Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  11. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  12. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  13. Wir machen da was mit Medien
  14. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  15. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich

Indonesien befürchtet 2011 steigende Zahl an Religionskonflikten

1. Jänner 2011 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nationaler Polizeichef kündigt verschärftes Vorgehen und Präventionsmaßnahmen an.


Jakarta (www.kath.net/ KAP)
Indonesiens Polizei befürchtet für das neue Jahr eine Zunahme religiöser Intoleranz. Deshalb habe die Handhabung solcher Konflikte 2011 "höchste Priorität", sagte der nationale Polizeichef Timur Pradopo der Tageszeitung "Jakarta Post"
(Donnerstag-Ausgabe). Der General betonte, die Polizei werde stärker auf Prävention setzen und gegen Verbrechen im Zusammenhang mit religiösen Konflikten vorgehen. "Die Menschen müssen beten. Wenn ihnen dafür kein Ort zur Verfügung steht, dann sollten die Behörden ihnen einen zur Verfügung stellen, wo sie in Frieden ihre Gottesdienste abhalten können", so Pradopo.


In Indonesien hat 2010 die Zahl der Übergriffe radikaler Muslime auf Christen sowie die als "Häretiker" angesehenen Mitglieder der islamischen Sekte "Ahmadiyah" zugenommen. Die Polizei geriet zunehmend in Kritik; ihr wurden Untätigkeit sowie Sympathie für radikale Muslime vorgeworfen.

Kritiker befürchten, die neue Linie der Polizei könne zu spät kommen: Es werde ihr schwerfallen, alte Gewohnheiten zu ändern, sagte der Rektor der islamischen Universität in Jakarta, Komaruddin Hidayat, gegenüber "Jakarta Post". "Die Polizei ist Repräsentantin von Staat und Gesetz. Für sie sollte es keine Mehrheit oder
Minderheit geben", so der Rektor. Allerdings habe sie zu lange den Eindruck erweckt, auf der Seite der Mehrheit zu stehen. - Mehr als 80 Prozent der rund 240 Millionen Indonesier sind Muslime.

Unterdessen begannen in dieser Woche in der Hauptstadt fünf Prozesse gegen insgesamt 13 militante Muslime. Den Männern wird vorgeworfen, im Herbst in Bekasi Attentate auf eine Pastorin und ein Gemeindemitglied einer protestantischen Kirche verübt zu haben. Unter den Angeklagten ist auch der Vorsitzende der Bekasi-Ortsgruppe
der Islamischen Verteidigungsfront (FPI). Die gewalttätige FPI genießt nach Einschätzung indonesischer Menschenrechtler politische Rückendeckung in Teilen von Armee, Polizei und Politik.

Copyright 2010 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 willibald reichert 1. Jänner 2011 
 

Euphemismus

Die ganze Diskussion um den Islam ist doch vom
Schönreden statt von der Wahrheit und der Wirklich
keit geprägt. Leider sind die Kirchen dabei genauso
mit dabei wie die Politiker. Wie aber kann man bei
allem Verständnis, das Feuer klein zu halten, dabei die Diskriminierung und Verfolgung anderer in Kauf nehmen? Ist das die Gerechtigkeit des Jahres 2011?!


1
 
 Hingerl 1. Jänner 2011 

Das Kind beim Namen nennen

\"Religiöse Intoleranz\", das klingt so nett paritätisch. Sollte man das Kind nicht beim Namen nennen, und von islamistischer Intoleranz sprechen?


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Indonesien

  1. „Terror in Südostasien frisst sich immer weiter vorwärts“
  2. Pfarrer Chito: ‘Meine Entführung war der Wille Gottes’
  3. Indonesien: Radikale Moslems stören Gedenkmesse für Verstorbenen
  4. Indonesien: Muslime sollen nicht 'Frohe Weihnachten' wünschen
  5. Indonesien: Kirche fördert friedliches Miteinander der Religionen
  6. Indonesien: Religionsfreiheit in Gefahr
  7. Java: Islamist ruft bei Prozess zu neuer Gewalt gegen Christen auf
  8. Indonesien: Fanatische Muslime greifen drei Kirchen an
  9. Indonesiens Christen fürchten Scharia
  10. Indonesien: Katholikinnen müssen muslimischen Schleier tragen







Top-15

meist-gelesen

  1. „Wir werden erwartet“
  2. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  3. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  4. Fatima-Tag in Berlin
  5. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  6. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  7. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  8. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  9. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  10. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  11. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  12. Im Licht der Liebe
  13. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  14. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  15. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz