Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  7. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  15. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn

Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben

vor 45 Minuten in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Tausende werden zum Schweizer Marsch erwartet - Der Marsch fürs Läbe kritisiert mit Petion "Doppelmoral" der Stadt Zürich: Route durch die Zürcher Innenstadt wurde von der Stadt wiederholt verweigert, jeweils mit Verweis auf Sicherheitsrisiken


Zürich (kath.net/Marsch fürs Läbe) Unter dem Motto «Together for Life!» werden am Samstag, 19. September 2026, erneut mehrere Tausend Menschen am Marsch fürs Läbe in Zürich erwartet. Im Zentrum stehen in diesem Jahr Männer und Väter und die Frage, was es bedeutet, Verantwortung für ungeborene Kinder, für die Partnerin und für die eigene Familie zu übernehmen.

Auf der Bühne berichten Männer von ihren persönlichen Erfahrungen. Ihre Geschichten zeigen: Verantwortung wahrzunehmen ist nicht immer selbstverständlich – aber Umdenken ist möglich. Neben Männercoach Georg Winkler von SaveOneEurope wird auch Nicolas Kolly, SVP-Nationalrat aus Freiburg, verschiedene Aspekte der Verantwortung beleuchten.

Abtreibung betrifft nicht nur Frauen

Seit Einführung der Fristenregelung wurden in der Schweiz mehr als 275'000 Kinder abgetrieben. Bis Ende 2026 dürfte die Zahl gegen 290'000 steigen – eine Grössenordnung, die etwa der Einwohnerzahl des Kantons Thurgau entspricht. Von einer Abtreibung sind jedoch nicht nur die Kinder und ihre Mütter betroffen. Auch Väter, Grosseltern, Geschwister, medizinisches Personal, Freunde und weitere Bezugspersonen können unmittelbar oder mittelbar beteiligt sein. Sie waren mit der Entscheidung konfrontiert, haben beraten, zugeredet oder davon abgeraten – oder die Folgen miterlebt.


Der Marsch fürs Läbe will deshalb den Blick weiten: Schwierige Schwangerschaftssituationen sind eine gesellschaftliche Realität, die Frauen und Männer gemeinsam betrifft. Unterstützung und Verantwortung sollen gemeinsam getragen und dem Kind damit das Leben ermöglicht werden.

Petition gegen die «Zürcher Doppelmoral»

Zum sechsten Mal in Folge findet der «Marsch fürs Läbe» in Zürich Oerlikon statt. Eine Route durch die Zürcher Innenstadt wurde von der Stadt wiederholt verweigert, jeweils mit Verweis auf Sicherheitsrisiken. Der «Marsch fürs Läbe» kritisiert dies als Ungleichbehandlung und hat daher die Petition «Schluss mit der Zürcher Doppelmoral» lanciert. Denn anderen Demonstrationen wurden zentrale Routen oder Aufenthaltsorte trotz erheblicher Störungen ermöglicht.

So bewilligte die Stadt am 1. Mai 2026 eine Demonstration mit mehreren Tausend Teilnehmern durch die Zürcher Innenstadt. Gemäss Angaben der Stadtpolizei Zürich waren dabei vermummte Personen aus der linksradikalen Szene beteiligt; es kam zu Sachbeschädigungen und dem Einsatz von Knallkörpern und Rauchpetarden. Bei einer anschliessenden Demonstration im Kreis 4 wurden Polizisten angegriffen, zwei Polizisten verletzt und acht Personen festgenommen. Auch beim feministischen Streik im Juni 2026 war eine zentrale Route über die Bahnhofstrasse und den Paradeplatz möglich. Die Stadt berichtete dabei unter anderem von Sprayereien, gezündeten Fackeln und einer beschädigten Schaufensterscheibe.

Der «Marsch fürs Läbe» sieht darin einen Widerspruch: Wenn zentrale Demonstrationsrouten trotz erwartbarer oder tatsächlicher Störungen möglich sind, darf eine friedliche Demonstration nicht deshalb aus der Innenstadt verbannt werden, weil mit Gegenprotesten gerechnet wird. Beim dem Lebensrechtsmarsch geht die Bedrohung nicht von den Teilnehmern aus. Dennoch müssen sie seit Jahren die Konsequenzen der Drohungen und Störversuche ihrer Gegner tragen. Die Veranstalter hatten bereits im September 2025 und erneut im Februar 2026 eine Bewilligung für einen Umzug durch die Zürcher Innenstadt beantragt. Beide Gesuche wurden abgelehnt. Der Marsch fürs Läbe hat dagegen Rekurs beim Bezirksrat eingelegt.

Drei Forderungen an die Stadt Zürich

Mit der Petition fordert der «Marsch fürs Läbe» von Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart und der zuständigen Gemeinderatskommission eine öffentlich gut sichtbare Route, transparente Kriterien (die Stadt soll offenlegen, nach welchen Kriterien Demonstrationsrouten durch die Innenstadt bewilligt oder abgelehnt werden) und eine Gleichbehandlung. Die wiederkehrende Verweisung des Marschs fürs Läbe nach Oerlikon soll damit beendet und Sicherheitsauflagen sollen verhältnismässig angewendet werden.

Auch auf politischer Ebene ist Bewegung in die Frage gekommen. Im Juli 2026 reichten Mitglieder der AL, Grünen und SP im Zürcher Gemeinderat eine parlamentarische Initiative ein, die standardisierte Demonstrationsrouten fordert. Für grössere Demonstrationen sieht der Vorschlag ausdrücklich längere Routen durch die Zürcher Innenstadt vor. Das Fazit des «Marsch fürs Läbe»: Wenn zentrale Routen künftig allen offenstehen, müssen die Regeln transparent sein und für alle gleich gelten.

Marsch fürs Läbe
19. September 2026, 15.00 Uhr

Marktplatz Zürich-Oerlikon
Motto: Together for Life!

Archivfoto: Marsch fürs Läbe 2025 (c) Marsch fürs Läbe


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. YouTube-Kanal der Erzdiözese Łódź wurde ohne Wissen oder Zustimmung der Administratoren entfernt
  4. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  5. Die Würde des Menschen ist unverfügbar
  6. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  7. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  8. 'Schweigen angesichts des Bösen ist selbst Böses'
  9. „Die fünfsaitige Lyra der Pentarchie neu zum Klingen bringen“
  10. „Bin ich Konvertitin oder von Kindesbeinen an katholisch?“
  11. Auf Christus schauen!
  12. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  13. Tschechien: Kirchenkommission warnt vor prorussischer Desinformation
  14. Die Geburt des neuen Antisemitismus aus dem verurteilten alten Antisemitismus
  15. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz