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Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"

23. August 2026 in Chronik, 5 Lesermeinungen
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Renovierter Kirchenparkplatz im Ortszentrum von Skórzewo zieht nicht nur Gemeindemitglieder an.


Warschau (kath.net/ KAP) 
Weil der kürzlich renovierte Kirchenparkplatz nicht nur von Gemeindemitgliedern genutzt wird, hebt eine Pfarre in Skórzewo unweit der polnischen Stadt Posen nun ungewöhnliche Parkgebühren ein. Für eine Stunde Parken auf dem im Ortszentrum gelegenen Parkplatz "bezahlen" Autofahrer mit einem Vaterunser-Gebet.
"Aufgrund der hohen Nachfrage nach dem schönsten Parkplatz in Skórzewo sehen wir uns leider gezwungen, Parkgebühren zu den auf den Schildern am Eingang angegebenen Preisen einzuführen", heißt es laut katholischer Nachrichtenagentur KAI in den pastoralen Mitteilungen der von Paulinerpatres geleiteten Pfarre. Kurzes Halten kann demnach mit einem Stoßgebet abgegolten werden. "Dies kann ein Gebet für Autofahrer oder ein Gebet für die Verkehrssicherheit sein", erklären die Ordensleute.


Zwei Stunden Parken entsprechen einem "Vaterunser" und einem "Gegrüßet seist du, Maria". Wer bis zu vier Stunden parkt, muss die Marienlitanei für die Anliegen der Gemeinde beten. Als Tagesgebühr fürs Parken soll der Rosenkranz für alle Verkehrsteilnehmer, also auch Fußgänger, gebetet werden.
Eigene Kontrollen führen die Pfarrverantwortlichen nicht durch, sondern verlassen sich auf den moralischen Kompass der Autofahrer. "Wir stellen keine Strafzettel aus. Das Gewissen ist rund um die Uhr aktiv", steht auf den Schildern am Eingang des Parkplatzes.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: Archiv


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Lesermeinungen

 Fatima 1713 26. August 2026 
 

@lamwool

Ich habe den Artikel zwar zunächst nicht kommentiert, aber schon an ganz viele Leute weitergeschickt, weil er mir so gut gefallen hat! :)


0
 
 lamwool 25. August 2026 
 

Sehr nachdenklich

macht es mich, wenn eshier auf einen solchen Text fast keine Antwort gibt.
Zitat: (!! Zeichen sind von mir).
"Zwei Stunden Parken entsprechen einem "Vaterunser" und einem "Gegrüßet seist du, Maria". Wer bis zu vier Stunden parkt, muss die Marienlitanei für die Anliegen der Gemeinde beten. Als Tagesgebühr (!!!) fürs Parken soll der Rosenkranz für alle Verkehrsteilnehmer, also auch Fußgänger, gebetet werden."
Wo doch an anderen Stellen über jedes Komma usw. zb. der Lithurgie oder der BSK 'diskutiert' wird
Grundfrage bleibt doch: dürfen wir mit dem Himmel Handel treiben? Frage sich jeder selbst...
Gruss


0
 
 ottokar 24. August 2026 
 

Wo sonst im öffentlichen Raum wird zum Gebet aufgerufen? Super Idee!


0
 
 lamwool 24. August 2026 
 

Gedanken

kommen mir, wenn ich solches höre!!!
Statt 50Cents, 1EU oder sonst was zu bezahlen, rufe ich zum Allmächtigen Schöpfer. Wenn auch nur kurz. Oder hängt es ab, wie lange ich parkieren will?? In jedem Fall spare ich etwas (Klein-)Geld....
Liebe Leute, denkt mal darüber nach!!!


0
 
 Versusdeum 24. August 2026 
 

Brillante Idee,

die sicherlich als nette Ankdote in mindestens Regionalzeitung und Lokalradio war. Nur schade, dass es keine Statistik zur "Zahlungsmoral" geben wird. Aber wer weiß, irgendwann klingelt vielleicht jemand am Pfsrrhaus und sagt: Bei Euch habe ich damals mein erstes kurzes Gebet gesprochen und heute bin ich aus Überzeugung katholisch.


0
 

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