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Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit27. August 2026 in Spirituelles, 15 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die Predigt von der Hölle: eine Warnung für die Lebenden - Von Christoph Casetti / VISION 2000
Wien (kath.net/vision2000)
Nachdem ungefähr in der Mitte des letzten Jahrhunderts der Tübinger Theologe Herbert Haag den Abschied vom Teufel verkündet hat, ist es auch um die Warnung vor der Hölle stiller geworden. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich selber auch noch nie ausführlicher über die Hölle gepredigt habe.
Dennoch ist festzuhalten, dass Jesus ausdrücklich von der Existenz des Teufels und der Dämonen sowie von der Gefahr gesprochen hat, auf ewig verloren zu gehen. Allen, die Ihm in der Not der Mitmenschen nicht geholfen haben, „werden weggehen zur ewigen Strafe“ (Mt 25,46), lesen wir im Matthäusevangelium. In der Bergpredigt sagt Jesus: „Geht durch das enge Tor! Weit ist das Tor und breit der Weg, der ins Verderben führt, und es sind viele, die auf ihm gehen“ (Mt 7,13). Es gibt allerdings auch die gegenläufige Linie in der Bibel: Gott, der Retter, „will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen,“ heißt es zum Beispiel im 1. Brief an Timotheus (2,4).
Was lehrt die Kirche zu unserem Thema? Sie hält an drei Wahrheiten fest:
1. Die Hölle existiert.
2. Ihre Strafen dauern ewig.
3. Sie beginnt nach dem Tod und nicht erst beim letzten Gericht am Ende der Welt.
Bis diese Wahrheiten geklärt waren, dauerte es einige Zeit. Gerungen wurde um das Thema der Ewigkeit der Hölle. Gefragt wurde auch, ob eine Strafmilderung für Christen denkbar sei? Ist die Hölle vielleicht nur sinnbildlich zu verstehen? Beginnt sie vielleicht doch erst beim Jüngsten Gericht?
Wie können wir die drei Wahrheiten: Die Hölle existiert – Ihre Strafen dauern ewig – Sie beginnt nach dem Tod - verstehen?
Zunächst einmal müssen wir bedenken, dass wir keine unmittelbare Erfahrung der jenseitigen Wirklichkeit haben. Wir können uns nur unsere sichtbare Welt in Zeit und Raum vorstellen. Unsere menschlichen Erfahrungen lassen sich nicht 1 zu 1 auf das ewige Leben übertragen. Dennoch gibt es nach der Lehre der Kirche den Zustand der endgültigen und ewigen Gottesferne.
Ein Weiteres ist zu bedenken: Bei den Aussagen über die Hölle geht es nicht um Information, sondern um das ewige Heil des Menschen, das im Jetzt vorbereitet wird. Es ist uns aufgegeben, das Leben zu meistern angesichts der realen Möglichkeit des endgültigen Scheiterns. In diesem Sinne ist die Predigt von der Hölle vor allem als Warnung für die Lebenden zu verstehen.
Das Wesen der Hölle besteht im Verlust der Liebe zu Gott und der Gemeinschaft der Heiligen. Wir sind von Gott so geschaffen, dass wir nur selig werden können, wenn wir ihn und die Mitmenschen lieben. Die Strafe der Hölle besteht darin, dass wir in einem Zustand sind, der unserer Natur und unserer Berufung widerspricht. Das wiederum ist mit einem furchtbaren Leiden verbunden. Wir sind gleichsam auf Liebe „programmiert“ und leben ständig dagegen. So sagt der Katechismus der katholischen Kirche in der Nr. 1035: „Die schlimmste Pein der Hölle besteht in der ewigen Trennung von Gott, in dem allein der Mensch das Leben und das Glück finden kann, für die er erschaffen worden ist und nach denen er sich sehnt (Vgl. dazu auch 393).“ 
Damit Geschöpfe lieben können, müssen sie frei sein. Eine instinktive, bloß triebhafte oder erzwungene Liebe ist keine Liebe. Das hat jedoch zur Folge, dass Gott die Freiheitsentscheidung des Menschen respektiert. In der Hölle sind nur solche Geschöpfe, die sich ganz frei und ein für allemal gegen Gott und Seine Liebe entschieden haben. Um es in einem Bild zu sagen: Die Türen der Hölle sind nicht von außen wie bei einem Gefängnis, sondern von innen verschlossen. Obwohl es äußerst schmerzhaft ist, wollen die verdammten Geschöpfe sich von Gott nicht lieben lassen und auch nicht lieben.
Wer ist in der Hölle?
Die Entscheidung der Engel, die sich gegen Gott aufgelehnt haben, ist nach der Überlieferung der Kirche unwiderruflich. So sind und bleiben der Teufel und die gefallenen Engel, die Dämonen, in der Hölle. Die Hölle ist also nicht leer. Die Kirche kennt offizielle Heiligsprechungen, aber keine offiziellen Verdammungsurteile. Es steht uns somit nicht zu, ein endgültiges Urteil über irgendeinen Menschen zu fällen.
Wir dürfen hoffen und beten, dass alle Menschen gerettet werden. Viele Gläubige tun es mit dem Fatima-Gebet, das ja von der Kirche anerkannt ist: „O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden! Bewahre uns vor dem Feuer der Hölle! Führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen. Amen.“
Erfahrungen aus dem Befreiungsdienst
Priester im Befreiungsdienst machen die Erfahrung, dass sie es nicht immer mit Dämonen zu tun haben. Es melden sich auch Verstorbene, arme Seelen, die zwischen Erde und Himmel gebunden sind und Hilfe suchen. Sie haben in ihrem irdischen Leben schwer gesündigt. Deshalb machen die Dämonen einen Anspruch auf sie geltend. Wenn es uns gelingt, sie für die Barmherzigkeit Gottes zu öffnen, können sie gerettet werden. Ein bewährtes Mittel dazu ist der Barmherzigkeitsrosenkranz, welcher der heiligen Schwester Faustyna Kowalska geoffenbart wurde. Wir beten ihn in die Todesstunde dieser armen Seelen hinein. Denn, nach einem Wort des heiligen Pater Pio, hilft das Gebet außerhalb von Raum und Zeit.
So viel liegt Gott an der Rettung der Seelen, dass Er nicht nach dem Tod, aber im Tod noch Seine Barmherzigkeit anbietet. Wir wollen auch daran denken, wie viele Menschen in ihrer Lebensgeschichte durch fremde Schuld so verwundet worden sind, dass sie kaum imstande sind, vor dem Tod ganz freie Entscheidungen zu treffen.
Eine Entscheidung noch im Tod?
Auf Grund solcher Überlegungen haben einige Theologen im vergangenen Jahrhundert die Meinung vertreten, der Mensch erhalte im Tod eine letzte Möglichkeit, sich für oder gegen unseren Erlöser Jesus Christus zu entscheiden. In seiner Enzyklika über die Hoffnung Spe salvi sagt Papst Benedikt XVI.: „Einige neuere Theologen sind der Meinung, dass das verbrennende und zugleich rettende Feuer Christus ist, der Richter und Retter. Das Begegnen mit ihm ist der entscheidende Akt des Gerichts. Vor seinem Anblick schmilzt alle Unwahrheit. Die Begegnung mit ihm ist es, die uns umbrennt und freibrennt zum Eigentlichen unserer selbst. Unsere Lebensbauten können sich dabei als leeres Stroh, als bloße Großtuerei erweisen und zusammenfallen. Aber in dem Schmerz dieser Begegnung, in der uns das Unreine und Kranke unseres Daseins offenbar wird, ist Rettung. Sein Blick, die Berührung seines Herzens heilt uns in einer gewiss schmerzlichen Verwandlung ,wie durch Feuer hindurch’”(47).
In eine ähnliche Richtung weist ein Gedanke des 2. Vatikanischen Konzils. Es sagt in der Pastoralen Konstitution Gaudium et spes über die Kirche in der Welt von heute: „Da nämlich Christus für alle gestorben ist (32) und da es in Wahrheit nur eine letzte Berufung des Menschen gibt, die göttliche, müssen wir festhalten, dass der Heilige Geist allen die Möglichkeit anbietet, diesem österlichen Geheimnis in einer Gott bekannten Weise verbunden zu sein“ (22).
Drei Wahrheiten müssen wir versuchen, zusammen zu denken: Die erste Wahrheit ist: Um zum Heil zu gelangen, muss man Jesus Christus begegnet sein, sich von Ihm lieben lassen und Ihn lieben, sich für Ihn entscheiden und in einer tiefen Freundschaft mit Ihm verbunden sein. Denn wir glauben, dass Jesus Christus der einzige und wahre Erlöser ist. Alle Geretteten verdanken ihr Heil letztlich Ihm.
Die zweite Wahrheit, die wir beachten müssen, sagt: Nach dem Tod kommt jeder Mensch sofort in die Hölle, der nicht in der Gnade ist, weil er sich frei gegen die Gnade entschieden hat. Die Kirche lehrt das individuelle Gericht nach dem Tod. Und auch Jesus spricht von der Möglichkeit der ewigen Verdammnis. Doch Thomas von Aquin weiß auch, dass im Evangelium von Menschen die Rede ist, welche Jesus nicht kennen, aber auf Grund ihrer Liebe gerettet werden. „Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan,“ sagt Jesus in seiner großen Rede über das Weltgericht (Mt 25,31-46). Bei diesen vermutet auch Thomas eine besondere göttliche Offenbarung. Doch auf dieser Vermutung lässt sich keine Lehre aufbauen.
Deswegen greifen wir die dritte Wahrheit auf, die wir bei den Konzilsvätern des 2. Vatikanischen Konzils gefunden haben: „Wir müssen festhalten, dass Gott jedem Menschen sein Heil anbietet durch ein ihm bekanntes Mittel.“
Weil es Millionen von Menschen gibt, denen das Heil im irdischen Leben nicht oder in einer für sie unverständlichen Weise angeboten wird, und weil ich weiß, dass Gott es jedem Menschen anbieten will, darf ich annehmen, dass Er dies im Durchgang oder Übergang des Todes tut.
(Abdruck aus VISION2000/ 2019)
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Lesermeinungen| | gebsy 29. August 2026 | |  | @Martin H schreibt: "Was sollte verkündigt werden? Mit was sollte man rechnen?"
Persönlich rechne ich damit, als Geschöpf einen Auftrag vom Schöpfer anvertraut bekommen zu haben.
Es bedarf einer Vertrauensbasis, um das erkennen zu können. So ergibt sich die Frage, wie soll ich Vertrauen zum Unsichtbaren aufbauen?
GEBET & GEBOT sind das sichere Fundament:
In der Versuchung, ein Gebot zu ignorieren, vertrauensvoll zu beten, ist immer und überall hilfreich, um der HELFENDEN LIEBE GOTTES zu begegnen. |  0
| | | | | Christine 28. August 2026 | |  | @MartinH. Fortsetzung Wenn wir bereits auf Erden auch nur eines der 10 Gebote willentlich, wissentlich und wesentlich voll erfüllen, haben wir uns bereits gegen Gott entschieden.
Er wird uns mit seiner Liebe bis zum letzten Augenblick nachgehen.
Vor Gottes Angesicht kann kein Mensch mit auch nur der kleinsten Sünde bestehen.
Deshalb ist das Fegefeuer eine Gnade (wir haben uns für Gott entschieden, sind aber noch nicht rein)
Die freiwillige, bewusste Gottferne jedoch ist die Hölle. Wir begehren gegen die Ordnung Gottes auf und stellen uns damit über Gott. Das wäre Unordnung und widerspricht dem Wesen Gottes und der Bestimmung des Menschen diametral.
Wir können nicht vor ihm bestehen und müssen "gehen"... |  1
| | | | | Christine 28. August 2026 | |  | @MartinH. Jeder Mensch muss sich für oder gegen Gott entscheiden.
Gott erzwingt von sich aus keine Annahme, keine Liebe ihm gegenüber.
Er hat uns den freien Willen gegeben, uns schlimmstenfalls auch gegen ihn entscheiden zu können.
Das Gute tun und das Böse lassen.
In unserem irdischen Leben stehen wir jeden Augenblick vor Entscheidungen.
Gott hat uns die 10 Gebote und seine Kirche mit ihren Lehrentscheidungen als Orientierung gegeben (die eigene Entscheidung!?) und wird uns nach unserer gelebten Liebe beurteilen (das Urteil, das von Gott kommt!?).
Setzen wir unseren Willen über den Willen Gottes? Warum tun wir das, was wir tun - und denken? Handeln wir aus der Liebe Gottes heraus oder wollen wir nur gut vor anderen da stehen?
Suchen wir den Willen Gottes? Was, wenn unsere „guten Taten“ Gott so gar nicht wollte?
Sind wir grundsätzlich bereit, uns dem göttlichen Willen unterzuordnen?
Dementsprechend verbrennen unsere „guten Werke“ wie Stroh oder haben Bestand wie Gold.
Fortsetzung folgt |  1
| | | | | SarahK 28. August 2026 | | | | @Martin H, weil mir ein Theologe mal was gesagt hat, was ich für dumm und unschlüssig hielt, habe ich mir das Buch „Hell there is“/Msgr Charles Pope gekauft. Danach und es erscheint mir schlüssig, wäre die Antwort eher (b), aber mit einem wichtigen Zusatz: Die Hölle ist nicht Gottes willkürlich verhängtes Urteil, sondern die endgültige Bestätigung einer Entscheidung, die der Mensch durch sein Leben immer stärker ausprägt. Pope beschreibt es so: Unsere Entscheidung für oder gegen Gott wächst im Laufe des Lebens; im Tod wird sie endgültig und damit zu unserem Schicksal. Die Gleichnisse widersprechen dem nicht. Gerade beim reichen Mann und Lazarus zeigt sich, dass seine Taten sein Herz offenbaren: Er hat Lazarus auch im Tod nicht wirklich als Menschen mit gleicher Würde erkannt. Das Gericht besteht daher nicht darin, dass Gott einen eigentlich gottzugewandten Menschen plötzlich „in die Hölle steckt“. Vielmehr macht das Gericht offenbar, was der Mensch geworden ist und wofür er sich entschieden hat. „Kehrt um und glaubt an das Evangelium“ |  2
| | | | | Mariat 28. August 2026 | |  | @Martin H. "Urteil oder eigene Entscheidung"? Wir sprechen das Glaubenskenntnis, da heißt es: Jesus wird wiederkommen zu richten die lebenden und die Toten. Also jene, die zu diesem Zeitpunkt (den nur Gott kennt), noch auf Erden leben - und jene die bereits Verstorben sind. Von daher ist das Fegefeuer eine Gnade um die ungetilgten Sünden abzutragen.
Die Hölle, da denke ich an an Luzifer, der Gott nicht anerkannt, ihm nicht dienen wollte. Die Seele, die ähnlich wie Lazarus reagiert, stößt sich selbst hinein.
Aber das letzte Wort dazu hat Jesus Christus! Er entscheidet!!! Es kommt also darauf an, wie wir leben, was wir tun!
Gelobt sei Jesus Christus. |  2
| | | | | Martin H. 28. August 2026 | | | | Urteil oder eigene Entscheidung? Ist die Hölle (a) das Urteil, das von Gott kommt? Oder ist es (b) die ureigene Entscheidung?
"In der Hölle sind nur solche Geschöpfe, die sich ganz frei und ein für allemal gegen Gott und Seine Liebe entschieden haben." Das ist ein tröstlicher Gedanke. Aber ist es wahr? In den Gleichnissen (Gericht bei Matthäus, armer Lazarus und Prasser, Talente) scheint es mir anders dargestellt zu sein. Kein Mensch glaubt von sich, dass er so doof ist freiwillig die Hölle zu wählen. Aber was, wenn es doch nicht so ist, wenn man doch nur nach seinen Taten, seinem Herzen und seinem Glauben im Leben geurteilt wird, und nach dem Leben keine Entscheidungsmacht mehr hat? Was sollte verkündigt werden? Mit was sollte man rechnen? Das sind Fragen, die mich beschäftigen und auf die ich keine Antwort habe. Hierzu würde ich gerne die Gedanken der Mitforisten erfahren. Danke. |  0
| | | | | lesa 28. August 2026 | |  | Gottes Gnade kann uns Sünder zur Umkehr drängen durch stellvertretendes Gebet "Im Himmel ist mehr Freude über einen Sünder der umkehrt, als über 99 Gerechte, die meinen, der Umkehr nicht zu bedürfen." (vgl Lk 15)
In dieser verdunkelten und hektischen Zeit ist es nicht leicht, die eigene Umkehrbedürftigkeit zu erkennen. "Die Allgemeinheit der Verfehlung stumpft das Gefühl ab für ihre Verwerflichkeit." (G. Bernanos) Die Tendenz, das Wort und die Gebote Gottes abzulehnen ist riesengroß. "Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater ihn zieht...und ich werde ihn auferwecken am jüngsten Tag. (vgl Joh 6, 44)
Der Himmel will jeden Menschen retten und erinnert an vielen Orten an das Evangelium, an die Liebe Gottes und die Dringlichkeit der Umkehr. Wie tröstlich ist z.B. für viele Eltern, die um das Seelenheil ihrer Kinder bangen das Fatimagebet: Es verweist auf das stellvertretende Gebet: "O mein Jesus verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle Seelen in den Himmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen". |  2
| | | | | SarahK 28. August 2026 | | | | @scienta Humana, das ist tatsächlich interessant Mich würde noch etwas an der Formulierung interessieren: Warum sagt Casetti hier nicht „wir Priester im Befreiungsdienst“ oder „wir Exorzisten“, sondern spricht von „Priestern im Befreiungsdienst“ in der dritten Person? Ist damit gemeint, dass er allgemein von Priestern spricht, die im Befreiungsdienst tätig sind – also nicht unbedingt nur von offiziell beauftragten Exorzisten? Oder verwendet er die dritte Person, obwohl er selbst zu dieser Gruppe gehörte und aus eigener Erfahrung spricht? Es gab ja mal so eine Welle übergeschwappt aus den USA wo „jeder“ meinte ein „deliverance prayer“ sprechen zu sollen und wenn dann Unreinheiten an dem Priester hafteten konnte es leicht überschwappen, ich habe das mal in einer Bibelschule selbst bei einer Person erlebt aber konnte es viel später erst als ich aus dem Dunstkreis des Priesters war zuordnen. Deswegen bin ich auch so skeptisch beim Magdalenen Gebet oder ähnlichem „homemade“. |  0
| | | | | scientia humana 27. August 2026 | | | | Ich halte nicht für katholisch den Abschnitt "Erfahrungen aus dem Befreiungsdienst". Den Rest schon. Natürlich sind Arme Seelen gerettet, sie müssen aber noch leiden, bis sie fähig für den Himmel sind. Unser Gebet geht nicht um Ihre Rettung, sondern dass das Leiden für sie abgekürzt werde.
Der Teufel ist der Vater der Lüge (so bezeichnet Jesus ihn) und so ist es sein Anhang. Deswegen sind Aussagen, die im Befreiungsdienst von Dämonen gemacht werden -- sagen wir doch gleich Exorzismus -- nicht belastbar. Eine falsche Neugierde kann fatal sein, siehe der Fall um Anneliese Michel. Dämonen können sich locker für Arme Seelen ausgeben.
Finger weg von der Versuchung von Dämonen irgendwelche Wahrheiten zu erfahren! |  1
| | | | | Mariat 27. August 2026 | |  | Ja, die Hölle existiert ( DOGMA) Die 3 Kinder in Fatima durften an der Hand der Gottesmutter einen Blick in die Hölle tun. Es war schrecklich; wäre die Gottesmutter nicht bei ihnen gewesen, hätten sie es nicht verkraftet, heißt es. |  2
| | | | | Stefan Fleischer 27. August 2026 | |  | Himmel. Hölle, Fegfeuer, das alles gehört für mich ganz selbstverständlich zu meinem Glauben. Der Himmel ist das Ziel. Aber auch er ist nicht ein Schlaraffenland, wo jeder macht was er will. Er ist das Reich Gottes. Wer dort ewig leben will, muss bereit sein, Gott als seinen Herrn und Gebieter anzuerkennen und seinen Willen zu tun. Diese Beziehung von Schöpfer und Geschöpf wird ihn vollkommen glücklich machen. Wer das nicht akzeptieren will, wer sein will wie Gott und glaubt ihm Forderungen stellen zu können, passt nicht in diese Gemeinschaft. Den Rest der Ewigkeit wird er ohne Beziehung zu Gott verbringen. Den letzten und endgültigen Entscheid für oder gegen Gott treffen wir im Moment des Todes. Doch dieser Entscheid will in unserem Leben gelernt und geübt sein. Das Fegfeuer ist so gesehen dann der Ort, wo wir noch all das lernen müssen, was wir im irdischen Leben zu üben versäumt haben. Für mich ist das alles eine grosse Hoffnung und immer wieder Ansporn in meinem Alltag. |  2
| | | | | SarahK 27. August 2026 | | | | Wie jetzt? Ich dachte wenn man dem Schützenverein Beitritt ist man schon auf ewig im Himmel? Sorry Scherz!
Versusdeum, wie soll das denn ein Priester der obiges oder Ähnliches jahrelang gepredigt hat jetzt ändern, das ist rein theoretisch wie mit einer Impfung nach der Patienten schreien und wenn dann mehr und mehr rauskommt dass nicht alles über diese gepredigte stimmt, kann kein Arzt hingehen und sagen Sie sollten vielleicht mit den Auffrischungen aufhören. Ich werde nie vergessen wie mein Bruder mich „angemacht“ hat, weil unsere Tochter seiner Tochter (gleiches Alter so mit 5 etwa) gesagt hat „hinterm Spiegel steckt der Teufel“, was wohl gemerkt gar nicht von mir sondern von der Oma kam, aber ich fand‘s nicht schlimm weil unsere Tochter das „Bild“ direkt verstanden hatte und ja ich finde je früher man weiß, dass das böse existiert und einen Namen hat je besser. Mein Bruder meinte aber tatsächlich der Teufel würde nicht existieren. Glaubt er noch heute, leider und geht nicht mehr zur Kirche. |  0
| | | | | Mariat 27. August 2026 | |  | "Verstorbene die zwischen Erde und Himmel gebunden sind" Diese nennt man "Arme Seelen". Jesus hat der Sr. Faustina auch den Barmherzigkeitsrosenkranz für die "Armen Seelen" aufgetragen.
In der Novene ist es der 8. Tag.
Die "Arme Seelen "Mutter, Maria Simma, bekam oft die Bitten um das Gebet zu hören, von Seelen die gebunden waren.
Auch Pfr. Weigl schrieb ein Buch darüber: " Vergesst die "Armen Seelen" nicht. |  2
| | | | | gebsy 27. August 2026 | |  | Phil 2,10 "damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihr Knie beugen / vor dem Namen Jesu"
(Jes 45,23; Mt 28,18; Joh 5,22; Offb 5,12)
Ist mit "unter der Erde" die Hölle gemeint? |  2
| | | | | Versusdeum 27. August 2026 | | | | Angeichts der Realität der möglichen ewigen Verdammnis sollte die Kirche hierzulande aber schleunigst
- endlich nicht mehr die Irrlehre der Allerlösung suggerieren (die rein selektive Verkündigung nur der "Frohbotdchschaft" suggeriert Zwangserlösung und fördert Sünde und Amoral)
- die heilsnotwendigen Sakramente fördern (v.a. Beichte und Eucharistie)
- die Heilslehren Jesu wieder aktiv verkünden, wie ER es aufgetragen hat ("... und lehret sie ALLES zu halten, was ich Euch geboten habe")
- einen Katechesen-Sturm für uns oft ahnungdmose Gläubige beginnen und auch den Klerus aktiv im Glauben unterweisen
- Irrlehren u.a. an Schulen und Priesterseminaren möglichst unterbinden
- Bischöfen mit Konsequenzen drohen, die u.a. gegenkirchliche Strukturen aufbauen und Weihesimulationen an nicht weihefähigen Personen einfordern (ach so, das war ja eine komplette "Bischofskonferenz"!)
- wieder einen glasklar katholischen Kurs fahren und uns Gläubigen wie auch der Welt Leuchtturm statt Irrlicht sein |  2
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