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Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise

22. Juli 2026 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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Sonderzeichen innerhalb von Wörtern seien kein Bestandteil des amtlichen Regelwerks der deutschen Rechtschreibung. Sie seien daher im amtlichen Schriftverkehr der Bundesbehörden nicht vorgesehen, begründet das Ministerium die Entscheidung.


Berlin (kath.net/jg)
Das deutsche Auswärtige Amt ändert seine Regeln für den amtlichen Schriftverkehr. In Zukunft soll es keine Sonderzeichen innerhalb von Wörtern geben. Das bedeutet, dass die so genannte „gendergerechte“ Schreibweise mit Sternchen, Doppelpunkt und Unterstrich abgeschafft wird, berichtet die Zeitung BILD unter Berufung auf Informationen von Politico.

Die neue Sprachregelung ist den Mitarbeitern des Auswärtigen Amtes über das Intranet bekannt gemacht worden. Die Regelung sei „weit auszulegen“ und betrifft auch die interne Kommunikation des Ministeriums.


„Sonderzeichen innerhalb von Wörtern sind und waren nicht Bestandteil des amtlichen Regelwerks der deutschen Rechtschreibung und daher im amtlichen Schriftverkehr der Bundesbehörden nicht vorgesehen“, gab das Auswärtige Amt gegenüber der BILD bekannt.

Die Gleichstellung von Mann und Frau sei gesetzlicher Auftrag aller Bundesbehörden, betont das Auswärtige Amt. Daher werde das Ministerium auch in Zukunft darauf achten, dass sich alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht angesprochen fühlten. Statt der Sonderzeichen sollen nun die männliche und weibliche Form gemeinsam oder neutrale und abstrakte Begriffe verwendet werden. Bei Stellenausschreibungen bleibt der Zusatz „m/w/d/“ (männlich/weiblich/divers).

Die Bezeichnung „Kolleg/innen“ soll künftig nicht mehr verwendet werden, weil nach Auffassung des Ministeriums jeder Teil einer Ansprache für sich lesbar sein müsse. Das sei bei „Kolleg“ aber nicht der Fall. „Mitarbeiter/innen“ kann deshalb weiterhin in Verwendung bleiben.

 


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 23. Juli 2026 
 

"Maja T." ?

@Versusdeum: Tut mir leid, ich kümmere mich um "solch bekannte Leute" nicht. Es war nur so ein Gedanke von mir.


0
 
 Versusdeum 22. Juli 2026 
 

@SalvatoreMio

Also wie der Linksextremist, der sich "Maja T." nennt, seit er wegen der brutalen Angriffe auf vermutete Rechtsextremisten in Deutschland bzw. Ungarn in Haft ist?


0
 
 Versusdeum 22. Juli 2026 
 

@Xaverflo

Das würde es nur unnötig vereinfachen. Nein, im Ernst: Wie sollen Kinder oder Ausländer deutsch lernen oder verstehen können, wenn man statt einfach "Mitarbeiter" folgendes (und welches davon?) schreiben kann / darf / soll / muss:
- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
- Mitarbeitende (auch dann, wenn das Arbeitsverhältnis nicht ausläuft)
- Mitarbeiter:innen (und wie heißen dann Außendienstmitarbeiter? "Außendienstmitarbeiter:innen"? "Innendienstmitarbeiter:außen"?)
- Mitarbeiter*innen
- Mitarbeiter[irgendein Sonderzeichen, das auch für weitere Gruppen steht, vielleicht Tiere oder Aliens]innen
- "Mitarbeiterinnen" (erlebt man immer wieder, dass fälschlich und sogar geschrieben nur die weibliche Form verwendet wird, obwohl auch Männer gemeint sind)
Welches Kind und welcher Nicht-Muttersprachler blickt da noch durch? Maximale Konfusion / Anarchie! Und ob jemals jemand schätzen wird, wie hoch der volkswirtschaftliche Schaden dadurch ist (u.a. die Denkbremsen durch die Schere im Kopf)?


1
 
 SalvatoreMio 22. Juli 2026 
 

"Eine weibliche Studierende"

@Xaverfloh: man weiß ja nie: es könnte auch ein umgewandelter Mann sein ...


2
 
 Xaverflo 22. Juli 2026 
 

Typisch deutsch..

Wahrscheinlich kommen im auswärtigen Amt häufiger kritische Anfragen aus dem Ausland an. Typisch deutsch ist es, alles komplizierter zu machen als es ist. Neulich zu lesen in einem Text: "eine weibliche Studierende" Wehalb nicht einfach Studentin?


4
 

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