Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  4. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  7. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  8. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  9. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  10. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  11. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  12. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  13. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  14. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  15. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?

YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein

vor 5 Stunden in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kinder und Jugendliche hätten unter der Corona-Politik besonders zu leiden gehabt, sagt Mirko Drotschmann rückblickend. Sie seien während der Pandemie "extrem alleingelassen" worden, sagt er im Interview.


Berlin (kath.net/jg)
In einem Interview mit dem stellvertretenden Chefredakteur der BILD-Zeitung Paul Ronzheimer räumt der Journalist Mirko Drotschmann, bekannt als „MrWissen2go“ Fehler bei der Berichterstattung während der Corona-Pandemie ein.

„Ich hätte mir von mir selbst schon im Nachhinein gewünscht, Dinge kritischer anzusprechen, insbesondere Schulschließungen zum Beispiel“, sagt er wörtlich. Manche Maßnahmen schienen im Rückblick kaum noch zu rechtfertigen, etwa die Maskenpflicht bei Konzerten auf freiem Feld. „Ich glaube, wir haben uns da wirklich Dinge angetan, die noch lange nicht verheilt sind. Und die Medien haben da auch ihre Rolle gespielt, definitiv“, stellt er fest.

Bis heute sei deshalb ein Vertrauensverlust in der Bevölkerung gegenüber den Medien spürbar, fährt Drotschmann fort. Wörtlich sagt er: „Ich glaube, nicht nur bei jungen Menschen, sondern allgemein hat das für einen Vertrauensverlust gesorgt.“ Die Medien hätten überwiegend die Meinung der Regierenden vertreten. Das habe gerade im Osten Deutschlands Verdacht erregt. „Das hatten wir doch schon mal, dass die Medien das sagen, was auch die Politiker sagen“, hätten viele damals gedacht.


Kinder und Jugendliche hätten unter der Corona-Politik besonders zu leiden gehabt, sagt Drotschmann rückblickend. Sie seien während der Pandemie „extrem alleingelassen“ worden. „Während in den Behörden – also ich sage es mal sehr polemisch – längst Luftfilter installiert waren, mussten die Schüler alle noch mit Maske dasitzen und ständig ist der Unterricht ausgefallen“, sagt er wörtlich. Die Folgen seien bis heute sichtbar. Psychische Krankheiten seien unter jungen Menschen seit der Corona-Pandemie massiv angestiegen. Die Schließung von Schulen und Kitas sei die falsche Entscheidung gewesen.

Die Schüler hätten in Deutschland auch mit andren Problemen zu kämpfen, sagt Drotschann. Die Schulgebäude seien teilweise in einem miserablen Zustand. „In kaputten Gebäuden mit dreckigen Klos lernt es sich eben nicht so gut wie in Gebäuden, die eine angenehme Umgebung darstellen“, stellt er fest.

Die starke Zuwanderung aus nicht-deutschsprachigen Ländern sei in den Klassenzimmern ebenfalls zu spüren. Grundschullehrer seien mit Kindern konfrontiert, die nicht oder nur sehr mangelhaft Deutsch sprechen. Es sei abhängig vom Elternhaus, ob die Deutschkenntnisse besser würden. Das habe langfristige Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. „Wenn die Leute schon mit schlechten Deutschkenntnissen starten und das sich auch nicht bessert im Laufe der Jahre, wie sollen die dann irgendwann mal eine Berufsausbildung machen und im Berufsleben ankommen?“, fragt Drotschmann.

Mirko Drotschmann ist einer der bekanntesten YouTuber Deutschlands. Auf seinem Kanal „MrWissen2go“ hat er 2,4 Millionen Abonnenten.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Wilolf vor 1 Stunden 
 

Überwiegend?

„Die Medien hätten überwiegend die Meinung der Regierenden vertreten.“ „Überwiegend“ hört sich an wie „etwas über die Hälfte“.
Das ist total verharmlosend. Tatsächlich haben FAST ALLE Medien AUSSCHLIESSLICH die Meinung der Regierenden vertreten und KEINE ANDERE MEINUNG VERÖFFENTLICHT. Bei den Zeitungen waren das 100%.
Wenige rühmliche Ausnahmen, zu denen auch kath.net gehörte, gab es nur online. Deren Reichweite ist damals zu Recht entsprechend gewachsen.


0
 
 Jothekieker vor 2 Stunden 
 

Querverbindung

Darf ich daran erinnern, daß in diesem Kontext die beiden CDU-Politiker Spahn und Streeck, die aktuell durch ihre Leihmutteraffairen auffallen, ebenfalls eine unrühmliche Rolle spielen?


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Coronavirus

  1. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  2. Großbritanniens bekanntester Moderator bittet Tennisstar Novak Djokovic um Entschuldigung
  3. Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
  4. ARD zeigt Kabarettistin mit schweren Impfschäden nach Corona-Impfung
  5. Covid-Impfung verweigert – Katholikin erhält 12,7 Millionen Dollar nach ungerechtfertigter Kündigung

Medien

  1. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode
  2. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  3. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  4. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  5. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“

Schule

  1. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  2. Berliner Studie: 41 Prozent der islamischen Neuntklässler geben religiösen Regeln Vorzug
  3. Öffentliche Wiener Mittelschulen: Jeder zweite Schüler ist Moslem
  4. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
  5. Italien verbessert Kinderschutz






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  7. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  8. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  9. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  10. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  11. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  15. Redemptoristenorden grenzt sich von "Transalpinen Redemptoristen" ab

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz