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Wenn die Fußball-Welt den Atem anhält

4. Juni 2026 in Jugend, 1 Lesermeinung
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Vor Millionenpublikum beten junge Profi-Fußballer öffentlich bei der UEFA Champions League. Sie sprechen nicht über Taktik und Tore sondern über Jesus. Was steckt da dahinter?


Paris (kath.net / pk) „Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft sprechen immer mehr Fußballstars offen über ihren Glauben. Während Millionen von Zuschauern den größten Abend des europäischen Fußballs verfolgten – bei dem Arsenal und PSG um den Titel in der UEFA Champions League kämpften –, hatten einige der denkwürdigsten Momente nichts mit Toren, Trophäen oder Jubelfeiern zu tun.“

Das schreibt Cerith Gardner in einem Beitrag für „Aleteia“. Bei den vielversprechendsten jungen Stars des Sports zeigt sich eine deutliche Bereitschaft, offen über den Glauben zu sprechen. Als die Kameras nach dem Sieg seines Vereins im begehrten Finale auf den rechten Flügelspieler von PSG, Désiré Doué, schwenkten, hatte der junge Spieler allen Grund, sich auf die Leistung seines Lebens zu konzentrieren.


Doch seine ersten Gedanken galten etwas anderem. „Ich möchte meinem Herrn und Erlöser Jesus Christus danken“, sagte er während seines Interviews nach dem Spiel. Später fügte er schlicht hinzu: „Das war mein Gebet.“

Der 20-Jährige sprach nicht über Taktik, Tore oder persönliche Erfolge, sondern nützte eine der größten Bühnen seiner Karriere, um über seinen Glauben zu sprechen. Damit ist er nicht allein. „Im gesamten europäischen Fußball wird der Glaube bei einer Generation von Spielern immer sichtbarer, die in einer Ära aufgewachsen ist, die oft mit Promi-Kultur, Personal Branding und unerbittlicher Selbstvermarktung in Verbindung gebracht wird“, heißt es in dem Beitrag.

Auch bei Arsenal sind mehrere Spieler Berichten zufolge informell als die „Bible Brothers“ bekannt geworden, weil der Glaube in ihren Freundschaften und ihrem täglichen Leben eine wichtige Rolle spielt. Zu ihnen gehört Bukayo Saka. Er liest jeden Abend vor dem Schlafengehen in der Bibel und will nach ihrer Lehre leben.

Auch Sakas Teamkollege Piero Hincapié konnte im Spiel beobachtet werden, wie er vor dem entscheidenden Elfmeterschießen betete. „Während Millionen Menschen weltweit zuschauten und die Spannung im Stadion ihren Höhepunkt erreichte, war dies ein stiller Moment des Glaubens inmitten einer der größten Nächte im Vereinsfußball.“ Auffällig ist, wie selbstverständlich diese Momente für die Spieler selbst zu sein scheinen.

Vielleicht fällt das den Menschen gerade deshalb auf. „Im Fußball mangelt es nicht an Reichtum, Ruhm, Sponsorenverträgen und Promi-Kultur. Dennoch scheinen sich einige der vielversprechendsten jungen Stars des Sports bemerkenswert wohl dabei zu fühlen, über etwas ganz anderes zu sprechen.“  Dies ist definitiv eine Chance für Kinder und Jugendliche: Sie sehen, dass diese Vorbilder nicht nur ihre Karriere im Kopf haben sondern auch bereit sind, offen über ihren Glauben zu sprechen.


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Lesermeinungen

 Versusdeum 4. Juni 2026 
 

Vorbilder für die Jugend

Gerade das ganz selbstverständliche bekennen des eigenen Glaubens war wohl nicht nur bei uns jahrzehntelang verpönt und galt bestenfalls als "altmodisch". Um so wichtiger ist dieses Zeugnis.


1
 

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