Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  7. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  8. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  9. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  10. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  15. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘

Fossile Bäume lösen Debatte um Arche Noah und die Sintflut aus

1. Juni 2026 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Versteinerte Baumstämme könnten die biblische Geschichte der Großen Flut bestätigen – zumindest nach Ansicht einiger Forscher.


Washington D.C. (kath.net/jg)
In den USA entdeckte fossile Baumstämme, die aufrecht durch mehrere Sedimentschichten ragen, sorgen derzeit für Aufsehen. Die sogenannten polystraten Fossilien wurden unter anderem im Yellowstone-Nationalpark (US-Bundesstaat Wyoming), im Florissant Fossil Beds National Monument (Colorado) und im Theodore-Roosevelt-Nationalpark (Nord Dakota) gefunden. Sie stehen senkrecht in Gesteinsschichten, die nach konventioneller geologischer Lehrmeinung über Millionen von Jahren hinweg entstanden sein sollen, berichtet die New York Post.

Kritiker der herkömmlichen Erklärung weisen darauf hin, dass ein toter Baum nicht Millionen von Jahren aufrecht stehen bleiben könne, ohne zu verrotten und umzustürzen. Das Team hinter „Noah’s Ark Scans“ schrieb auf X: „Ein toter Baum steht nicht Millionen von Jahren aufrecht und wartet darauf, dass sich Sediment langsam um ihn herum ansammelt. Er verrottet. Er fällt um.“ Die Bäume seien stattdessen durch massive, schnelle Sedimentströme begraben worden – ein Szenario, das besser zu einer katastrophalen globalen Flut passe als zu langsamen geologischen Prozessen.


Anhänger einer wortwörtlichen Interpretation der Genesis sehen in diesen Funden einen Beleg für die biblische Sintflut, bei der Noah seine Arche baute, bevor 40 Tage und 40 Nächte Regen die Erde überflutete. „Das Fossilienvorkommen sieht viel mehr nach der katastrophalen Welt aus, die in Genesis beschrieben wird, als nach dem langsamen evolutionären Zeitplan, den man uns verkauft hat“, heißt es weiter.

Skeptiker wenden dagegen ein, dass solche schnellen Ablagerungen auch durch lokale Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüche, Schlammlawinen oder Überschwemmungen erklärbar seien. Als Beispiel wird häufig der Ausbruch des Mount St. Helens 1980 genannt, bei dem Tausende Bäume rasch und aufrecht in Sediment eingeschlossen wurden.

Der verstorbene britische Geologe Derek Ager hatte bereits früher argumentiert, dass die Vorstellung, ein 10 Meter hoher Baum bleibe Hunderttausende Jahre aufrecht, während sich langsam Sediment ansammle, „lächerlich“ sei. Auch der Kreationist Ian Juby verweist auf Fundorte wie die Joggins Fossil Cliffs in Kanada, wo Bäume mit abgebrochenen Wurzeln und umgedreht in Schichten liegen – ein Hinweis auf plötzliche, gewaltsame Ereignisse.

Die Debatte um polystrate Fossilien steht in engem Zusammenhang mit der anhaltenden Suche nach Noahs Arche. Das Team von Noah’s Ark Scans berichtete bereits 2025 von vielversprechenden Untersuchungen an der Durupinar-Formation in der Türkei nahe dem Berg Ararat. Bodenproben und Radaruntersuchungen deuten dort auf ein großes, schiffähnliches Objekt hin, das möglicherweise verrottetes Holz enthält.

Obwohl die Existenz der Arche wissenschaftlich weiterhin umstritten bleibt, sehen Gläubige in den aufrechten Fossilien und den Funden in der Türkei weitere Mosaiksteine, die die biblische Erzählung stützen könnten.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rölfchen 1. Juni 2026 
 

Genesis als Tatsachenbericht

Mehrfach bestätigt unser Herr Jesus Christus die Realität der Genesis, so wie das erste Menschenpaar, Sodom und Gomorrah und auch die Geschichte von Noah.
So heißt es in Lukas 17, 26-30:

Und wie es zur Zeit des Noach war, so wird es auch in den Tagen des Menschensohnes sein.
Die Menschen aßen und tranken und heirateten bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging; dann kam die Flut und vernichtete alle.

Der Rest der Bibel macht keinen Sinn, wenn man die Historizität des 1.Mos ablehnt.
Alles Folgende baut logisch darauf auf.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - MONTAG ANMELDESCHLUSS!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  5. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  8. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  9. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  10. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  11. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  12. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  13. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  14. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  15. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz