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| ![]() Erhebt euch aus den Trümmern! - Der Rosenkranz für den Frieden mit Papst Leo XIV.vor 3 Stunden in Aktuelles, 1 Lesermeinung Leo XIV.: Vigil am Grab des Apostels Petrus mit weltweitem Friedensaufruf. Gegenwart zwischen Krieg, Diplomatie und Umkehr. Die Kirche betet für Frieden angesichts geopolitischer Entwicklungen. Von Armin Schwibach Rom (kath.net/as) Am Abend des 11. April 2026 versammelten sich Gläubige in der Petersbasilika und auf dem Petersplatz sowie an zahlreichen Orten weltweit zum Rosenkranzgebet für den Frieden, zu dem Papst Leo XIV. eingeladen hatte, während zeitgleich in Pakistan Friedensverhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Iran begonnen hatten. In seiner Reflexion stellte der Papst fest, das Gebet der Versammelten sei „Ausdruck jenes Glaubens, der nach den Worten Jesu Berge versetzt“, und dankte dafür, dass sie dieser Einladung gefolgt seien, um für den Frieden zu beten. Zugleich wurde hervorgehoben, der Krieg trenne, während die Hoffnung verbinde, und die Liebe erhebe, wo Selbstherrlichkeit niederdrücke, während der lebendige Gott erleuchte, wo Götzendienst blind mache. Der Papst führte aus, „ein wenig Glaube, ein Krümelchen Glaube genügt“, um „gemeinsam, als Menschheit und mit Menschlichkeit, dieser dramatischen Stunde der Geschichte zu begegnen“. Leo XIV. präzisierte, das Gebet sei „kein Zufluchtsort, um uns unserer Verantwortung zu entziehen“, sondern die selbstloseste, umfassendste und wirkungsvollste Antwort auf den Tod. In diesem Zusammenhang wurde betont: „Wir sind ein Volk, das bereits aufersteht“, und der innere Meister lehre in jedem Menschen den Frieden und dränge zur Begegnung. Der Aufruf lautete: „Lasst uns also den Blick erheben! Erheben wir uns aus den Trümmern!“, verbunden mit der Feststellung, nichts könne den Menschen auf ein vorbestimmtes Schicksal festlegen, auch nicht angesichts fortdauernder Gewalt. Unter Bezugnahme auf den Heiligen Johannes Paul II. griff Leo XIV. dessen Wort „Nie wieder Krieg!“ auf und erklärte dies als weiterhin gültigen Appell, der in der gegenwärtigen Situation erneuert werde. Das Gebet lehre zu handeln, indem sich die begrenzten menschlichen Möglichkeiten mit den unendlichen Möglichkeiten Gottes verbänden, sodass Gedanken, Worte und Taten „die teuflische Fessel des Bösen“ sprengten und sich „in den Dienst des Reiches Gottes“ stellten, eines Reiches ohne Waffen, ohne Rache und ohne ungerechten Gewinn. Der Papst erklärte weiter, das Gleichgewicht der Menschheitsfamilie sei erschüttert, und stellte fest, dass selbst der heilige Name Gottes für Gewalt instrumentalisiert werde. Daraus folge ein eindringlicher Aufruf: „Schluss mit der Selbstvergötterung und mit der Vergötzung des Geldes! Schluss mit der Zurschaustellung von Macht! Schluss mit dem Krieg!“, verbunden mit der Aussage, wahre Stärke zeige sich im Dienst am Leben. Unter Bezugnahme auf Johannes XXIII. und Pius XII. wurde daran erinnert, „nichts ist mit dem Frieden verloren. Aber alles kann mit dem Krieg verloren sein“. Die Predigt führte weiter aus, dass die moralische und geistliche Kraft der vielen, die an den Frieden glaubten, zu vereinen sei, und verwies auf die Stimmen von Kindern aus Konfliktgebieten, deren Zeugnisse das Ausmaß der Gewalt erkennen ließen. Den Regierenden wurde zugerufen: „Haltet ein! Es ist Zeit für den Frieden! Setzt euch an den Tisch des Dialogs und der Vermittlung“, während zugleich die Verantwortung aller Menschen betont wurde, den Krieg auch durch konkrete Handlungen abzulehnen. Das Gebet verpflichte dazu, innere Haltungen zu verwandeln und eine Kultur der Begegnung aufzubauen. Jeder habe seinen Platz im Mosaik des Friedens. Mit Blick auf die Tradition unterstrich der Papst, der Rosenkranz vereine „in seinem regelmäßigen, auf Wiederholung beruhenden Rhythmus“, wodurch sich der Friede Wort für Wort, Geste für Geste Bahn breche. Mit Papst Franziskus wurde daran erinnert, dass Friedensstifter erforderlich seien, die Prozesse der Heilung und Begegnung einleiteten, und dass es sowohl eine „Architektur“ als auch ein „Handwerk“ des Friedens gebe. Abschließend beschrieb Leo XIV. die Kirche als „ein großes Volk im Dienst der Versöhnung und des Friedens“, das das „Evangelium des Friedens“ verkünde und dazu erziehe, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen. Der Appell „Nie wieder Krieg, dieses Abenteuer ohne Wiederkehr“ wurde erneut aufgegriffen und als bleibende Verpflichtung formuliert. Das abschließende Gebet richtete sich an Christus mit den Worten: „Schenk uns deinen Frieden“, verbunden mit der Bitte um den Geist, „der Gegner und Feinde zu Brüdern und Schwestern macht“, und um ein Ende des Krieges sowie die Bewahrung des Lebens.
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