Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  5. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  8. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  9. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  10. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  11. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  12. Glaubensbekenntnis vor Millionenpublikum: Spanische Fashion-Influencerin Susana Arcocha getauft
  13. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  14. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  15. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“

Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts

4. April 2026 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das britische Innenministerium hat eine tiefgreifende Reform der Polizeiarbeit angekündigt. Keine Zeit mehr verschwenden, Social-Media-Beiträge zu untersuchen, die zwar als anstößig empfunden werden können, aber nicht gegen geltendes Recht verstoßen.


London (kath.net/gem/rn) 
Das britische Innenministerium (Home Office) hat eine tiefgreifende Reform der Polizeiarbeit angekündigt. Künftig wird die Polizei keine Zeit mehr damit verschwenden, Social-Media-Beiträge zu untersuchen, die zwar als anstößig empfunden werden können, aber nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Ziel der Maßnahme ist es, Polizeikapazitäten für die Bekämpfung echter Kriminalität und die Präsenz auf der Straße freizusetzen.
Die Entscheidung markiert das Ende einer jahrelangen, höchst umstrittenen Praxis in den Commonwealth-Staaten, die unter dem Begriff „Non-Crime Hate Incidents“ (NCHI) bekannt wurde. Bisher wurden in Großbritannien zehntausende Bürger polizeilich erfasst, wenn ihre Online-Äußerungen von Dritten als „hasserfüllt“ gemeldet wurden – selbst wenn die Polizei feststellte, dass keine Straftat vorlag. Diese Einträge in die polizeilichen Datenbanken konnten Betroffenen unter anderem bei Hintergrundüberprüfungen für den Beruf (z. B. im Lehr- oder Pflegewesen) erheblich schaden.


Das Innenministerium begründete die Abschaffung dieser Praxis mit zwei zentralen Argumenten:
Fokus auf reale Verbrechen: Polizeibeamte sollen patrouillieren und Einbrüche, Raubüberfälle oder Gewaltverbrechen bekämpfen, anstatt digitale Debatten zu überwachen.
 Schutz der Meinungsfreiheit: Die Regierung betont, dass der Schutz vulnerabler Gruppen gewahrt bleiben müsse, dies jedoch nicht auf Kosten der freien Rede geschehen dürfe. „Wir balancieren den Schutz der Gemeinschaften mit dem Respekt vor der freien Meinungsäußerung neu aus“, hieß es in einer offiziellen Erklärung.
Bürgerrechtler und konservative Kommentatoren feiern die Entscheidung als längst überfälligen Schritt gegen eine „Kultur der Zensur“. Kritiker hatten der britischen Polizei wiederholt vorgeworfen, sich zu einer Art „Gedankenpolizei“ zu entwickeln, während die Aufklärungsquoten bei klassischen Delikten wie Fahrraddiebstählen oder Ladendiebstählen sanken.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Versusdeum 4. April 2026 
 

Demokratie lebt von Kritik und Opposition

Wo man beides mindestens de facto und auf praktisch allen Ebenen ausschaltet, so wie auch in Deutschland, gedeiht Kriminalität bestens, insbesondere zugewanderte. Dass die Briten nach dem tausendfachen Missbrauchsskandal von Rotherham* so lange brauchten, ist erschreckend, aber selbstverständlich sehr zu begrüßen.
* Bei dem sogar die Polizei mehr als 10 Jahre wegsah, um nicht als "rassistisch" zu gelten


2
 
 girsberg74 4. April 2026 
 

Gut so,

wenn ich an Bestrebungen hierzulande denke.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. So nicht, Mr. Präsident!
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  7. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  8. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  9. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  10. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  13. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  14. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  15. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz