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„Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“

vor 27 Stunden in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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Wer die Kirche nur als einen Sozialverband oder eine politische Interessengruppe sehe, verkenne ihr eigentliches Geheimnis. „Die Kirche lebt nicht aus sich selbst, sondern aus der Verbindung mit ihrem Haupt, mit Christus“


Köln (kath.net/rn)

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat in seiner Gründonnerstags-Predigt das Selbstverständnis der katholischen Kirche erklärt. Wie das „Domradio“ berichtet, wandte sich der Erzbischof gegen eine rein funktionale oder soziologische Sichtweise auf die Kirche. Sie sei weit mehr als ein „bloßer Verein“ oder eine menschliche Organisation – sie sei der lebendige „Leib Christi“.

Kardinal Woelki nutzte die biblische Metaphorik des Apostels Paulus, um das Wesen der kirchlichen Gemeinschaft zu erklären. In Zeiten von Kirchenaustritten und Strukturdebatten rief er dazu auf, den geistlichen Kern der Kirche wieder in den Mittelpunkt zu rücken.


Zentrales Element der Predigt war das Bild des Körpers, der aus vielen verschiedenen Gliedern besteht, die jedoch alle eine Einheit bilden. „In der Kirche hat jeder seine spezifische Aufgabe, seine eigene Gnadengabe, aber alle sind aufeinander angewiesen“, so der Kardinal. Diese Einheit sei nicht durch menschliche Satzungen begründet, sondern durch die Taufe und den Heiligen Geist.

Woelki betonte, dass diese Sichtweise Konsequenzen für den Umgang miteinander habe: Wenn ein Glied leide, leiden alle anderen mit. Dies gelte für die weltweite Gemeinschaft der Gläubigen ebenso wie für die lokalen Gemeinden.

Der Erzbischof warnte davor, die Kirche nur noch nach weltlichen Maßstäben von Effizienz und politischer Relevanz zu beurteilen. Wer die Kirche nur als einen Sozialverband oder eine politische Interessengruppe sehe, verkenne ihr eigentliches Geheimnis. „Die Kirche lebt nicht aus sich selbst, sondern aus der Verbindung mit ihrem Haupt, mit Christus“, unterstrich Woelki.

Nur wenn die Kirche in dieser sakramentalen Verbindung bleibe, könne sie ihre Aufgabe in der Welt – das Zeugnis für das Evangelium – glaubwürdig erfüllen.


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Lesermeinungen

 Versusdeum vor 3 Stunden 
 

Die Kirche ist eine göttliche Stiftung,

keine Erfindung von Menschen. Damit erübrigt sich jegliche Abstimmung über eindeutige Vorgaben des Stifters. Im Übrigen ist nicht einmal das willkürlich definierte Abstimmungsgremium des "SyndWeg" eine "demokratische Veranstaltung", da auch von den 2/3 Laien kein einziger direkt demokratisch legitimiert ist, ja, die Hälfte von ihnen nicht einmal indirekt (offenbar haben die Bischöfe hier einen Blankoscheck erteilt und jetzt prügelt man sich um Quoten*, Proporz, Vertreter von z.B. Homo-Lobbygruppen etc.)
* Quoten sind nicht nur vielfach "qualitätsmindernd", weil sie z.B. Geschlecht, (fremdländische) Herkunft oder sexuelle Orientierung über die Qualifikation stellen, sondern auch diskriminierend bis rassistisch, weil sie insbesondere eingeborene ("weiße") und normal** veranlagte Männer gleich mehrfach ausgrenzen
** Von "Norm", also dem, was die Natur in nahezu allen Fällen so vorgesehen hat


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 Versusdeum vor 3 Stunden 
 

"Du bist Petrus, der Fels,

und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen"*. Was ist daran nicht zu verstehen? Oder daran: "Empfanget den Heiligen Geist. Wem Ihr die Sünden nachlasst, dem sind sie nachgelassen, wem Ihr sie behaltet, dem sind sie behalten". Und war es nicht Nikodemus, der formulierte, was offenbar jeder Jude wusste, nämlich, dass nur Gott Sünden nachlassen kann? Und dann kommt jemand, der Menschen genau diese Vollmacht erteilt!
* Den "Heldenmut" Petri zwischen Gethsemane und Golgotha kann Jesus damit nicht gemeint haben, bestenfalls seine Liebe und Begeisterungsfähigkeit. Plausibel wird es aber erst, wenn man die Aussage am Petrusamt festmacht. Und wer würde ein Haus bauen und anschließend die Fundamente wieder entfernen?


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 SalvatoreMio vor 12 Stunden 
 

Die Kirche, die im Neuen Testament von ihrer "Geburt" erzählt

@Rolando! Bitte erlauben Sie mir noch ein paar Gedanken hierzu.Wie Mose das alttestamentl. Gottesvolk sammelte und lehrte, um es ins irdische gelobte Land zu führen, so sammelt Jesus das neutestamentliche Gottesvolk, um es ins ewige Leben zu führen. Er ist das Haupt der Kirche. Er ist das Haupt der Kirche. - Was manchen christlichen Gemeinschaften und selbst manchen Katholiken nicht bewusst ist: das Neue Testament entstand durch die ersten Christen, also durch die katholische Kirche, die sich nur nicht so bezeichnete, weil sie sich von den Protestanten noch nicht unterscheiden musste.


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 Rolando vor 16 Stunden 
 

Die Kirche ist biblisch begründet

Entgegen aller Meinungen von Sola Scriptura Bibelchristen, die die kath. Kirche nicht anerkennen heißt es in 1Tim 3,15 "die Kirche ist die Säule und das Fundament der Wahrheit. Selbst zu Saulus, der dann zu Paulus wurde, der Jesus nicht persönlich kannte, die Kirche verfolgte, sagte Jesus zu ihm, als er vom Pferd fiel, Saul Saul, warum verfolgst du mich, (Apg 9,4 Er stürzte zu Boden und hörte, wie eine Stimme zu ihm sagte: Saul, Saul, warum verfolgst du mich?
Apg 9,5 Er antwortete: Wer bist du, Herr? Dieser sagte: Ich bin Jesus, den du verfolgst).
Saul konnte Jesus nicht verfolgen, er kannte ihn erst mal gar nicht, er verfolgte die Kirche, ( Apg 9,1 Saulus wütete immer noch mit Drohung und Mord gegen die Jünger des Herrn),doch mit dieser Aussage zeigt Jesus, daß er die Kirche selbst ist.


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 SalvatoreMio vor 23 Stunden 
 

"Kein bloßer Verein"

Allein diese Worte von Kardinal Woelki zeigen an, wie tief das Glaubensbewusstsein gesunken ist oder besser gesagt: die Ehrfurcht vor Gott, die Dankbarkeit! Aber kein Wunder, wenn viele die biblische Botschaft nicht interessiert und sie somit die Heilsereignisse nur noch einordnen können als "Märchen von Hänsel und Gretel" - wie heute jemand in einem Netzwerk postete. Umso wichtiger unser Gebet und Glaubenszeugnis.


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